AstLinux: VoIP-Anlage auf CompactFlash-Card mit 32 MByte

Embedded Linux-Distribution mit VoIP-Telefonanlage Asterisk

AstLinux ist eine Linux-Distribution, die rund um die VoIP-Software Asterisk aufgebaut ist. Sie läuft auf unterschiedlicher Hardware und soll auf eine CompactFlash-Karte mit 32 MByte passen. Embedded-Systeme, aber auch Standard-PCs sollen sich so leicht zu einer Telefonanlage umrüsten lassen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das vor einem Jahr von Kristian Kielhofner gestartete Projekt hat das Ziel, eine minimale Linux-Distribution zu entwickeln, die die Asterisk-Installation und -Nutzung vereinfacht. Derzeit gibt es AstLinux für zwei Systeme: Eine Version läuft auf SC1100-Single-Board-Computern, eine auf Standard-PCs. Dabei setzt AstLinux mindestens einen 586-Prozessor voraus.

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Sehr genügsam ist die Distribution beim Speicherplatz, denn sie wurde entwickelt, um auf einer CompactFlash-Karte Platz zu finden - aber auch auf einer normalen Festplatte lässt sich AstLinux installieren. Da AstLinux etwa 27 MByte Speicher braucht, reicht eine Speicherkarte mit 32 MByte schon aus.

AstLinux kann von Windows und Linux aus oder per bootfähiger CD-ROM installiert werden.

Die aktuelle Version 0.2.8 setzt auf den Linux-Kernel 2.6.11.7, Busybox und natürlich Asterisk. Weiterhin liefert die Distribution Software wie OpenSSH, OpenSSL, einen TFTP-Server oder IP-Tables mit. Zudem sind spezielle Werkzeuge für Asterisk enthalten, darunter eine browserbasierende Konfiguration und ein Proxy.

Nebenstellenanlagen werden gewöhnlich mit leistungsfähiger Hardware realisiert. Kielhofner stellt jedoch klar, dass einfache Hardware vollkommen ausreicht, um VoIP-Telefonate zu routen. So soll ein Gumstix-Board - ein Single-Board-Computer mit XScale-CPU - reichen, um 40 Telefonate gleichzeitig zu routen.

Kielhofner möchte das Projekt weiterentwickeln und zukünftig auch Hardware mit AstLinux anbieten.

Interessenten können AstLinux von der Projektseite herunterladen.

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