Apple stellt Foto-Bearbeitung Aperture vor
Aperture bietet eine Thumbnail-Übersicht für Rohdatenbilder, die es erlaubt, Bilderserien automatisch in Stapel zu gruppieren, die auf dem Zeitintervall zwischen den Aufnahmen beruhen. Die Aufnahmedaten können entweder per Mausklick abgerufen oder in einem Menü dargestellt werden.
Unterstützte Kameras listet Apple auf der Website(öffnet im neuen Fenster) von Aperture auf. Derzeit werden Kameras von Canon, Nikon, Olympus und Konica Minolta unterstützt – und davon nicht einmal die gesamte Produktpalette. Es ist aber anzunehmen, dass in Form von Updates die Liste erweitert wird, wie es beispielsweise auch beim Konkurrenten Adobe der Fall ist.
Wie auch in Adobe Photoshop CS und CS2 bleiben die eigentlichen RAW-Bilder während des gesamten Bearbeitungsprozesses auch bei Aperture in ihrem ursprünglichen nativen Format erhalten, d.h. die Bildbearbeitung ändert das originale Bildmaterial nicht ab. Dies erlaubt es auch sehr einfach, mehrere Versionen einer Aufnahme zu erstellen, ohne dass dazu Duplikate angefertigt werden müssen. Bilder aus Aperture lassen sich direkt in Adobe Photoshop öffnen, um Compositing- und Layereffekte zu erzielen.
Aperture bietet zudem die Möglichkeit, die Bildersammlung als Backup zu sichern und Arbeitsabläufe mit AppleScript und Automator zu automatisieren.
Aperture soll ab November 2005 für 479,- Euro erhältlich sein.
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