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Tango: Open Source soll schöner werden

Projekt möchte einheitliche Oberflächen schaffen. Mehrere Programmierer, Künstler und GUI-Designer haben sich zum Tango-Projekt zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie ein Icon-Theme entwickeln, damit Open-Source-Software mit grafischer Oberfläche ein einheitliches Erscheinungsbild bekommt.
/ Julius Stiebert
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Das Projekt hat eine Richtlinie für Icons vorgelegt, an die sich Entwickler halten sollen. Damit würde es möglich, dass Applikationen optisch zum Desktop passen, auch wenn ein GNOME-Programm unter KDE läuft, so das Tango-Projekt. Zudem arbeiten die Designer an einem eigenen Icon-Theme, das sich nach einer eigens entworfenen Spezifikation richtet.

In Zukunft möchte Tango ein einheitliches Aussehen bieten sowie ein System, um Applikationen an dieses vorgegebene Design anzupassen. Ein kompletter Satz Icons und Mimetypes soll folgen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob man GNOME oder KDE einsetzt. Bereits bestehende Iconsets lassen sich an die Vorgaben anpassen und damit weiterbenutzen. Tango arbeitet mit dem FreeDesktop-Projekt zusammen, das die Interoperabilität von Desktop-Umgebungen für das X-Window-System verbessern möchte.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgte der Linux-Distributor Red Hat, als er sein Bluecurve-Theme mit Red Hat Linux 8.0 einführte. Dieses verpasst GNOME und KDE ein einheitliches Aussehen. Bluecurve-Autor Garrett LeSage ist ebenfalls an Tango beteiligt.


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