Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Levanta veröffentlicht MapFS unter der GPL

Virtuelles Dateisystem zum Datenaustausch. MapFS ist in virtuelles Dateisystem, das den Datenaustausch zwischen Linux-Rechnern und Netzwerkspeicher erleichtern soll. Dafür werden Dateisysteme, die nur lesbar sind, als beschreibbar dargestellt. Die Änderungen landen dann jedoch nicht direkt auf diesem System, sondern auf einem Speicher im Netzwerk, wie etwa auf SAN-Systemen.
/ Julius Stiebert
9 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Levanta, ehemals unter dem Namen Linuxcare bekannt, arbeitet seit Anfang 2004 an MapFS und hat sich nun dazu entschlossen, das System unter der GPL zu veröffentlichen. MapFS ist ein virtuelles Dateisystem, das auf "Copy-on-Write" setzt. Das heißt, es werden existierende Dateisysteme zu einem virtuellen zusammengeschlossen, das den Anwendern als beschreibbar erscheint, selbst wenn es sich dabei um Dateisysteme ohne Schreibzugriff handelt.

Sobald eine Datei verändert wird, fertigt MapFS eine Kopie an, die dann entsprechend gespeichert wird, beispielsweise auf einem Netzwerkspeicher, etwa einem SAN oder NAS, auf dem der Nutzer Schreibrechte hat. Dadurch wird es möglich, transparent Daten zwischen verschiedenen Computern auszutauschen, da jeder Nutzer mit dem Dateisystem arbeitet, als wäre es ein lokales Dateisystemen, auf dem er alle Rechte hat. So müssen sich die Nutzer nicht darum kümmern, wo die Daten gespeichert werden. MapFS stellt sie so da, als würden sie lokal existieren. Damit erinnert MapFS etwas an Unionfs(öffnet im neuen Fenster), das ebenfalls Dateien und Verzeichnisse unterschiedlicher Dateisysteme in einer RAM-Disk vereint.

MapFS wurde in C entwickelt und ist ein Kernel-Modul, das mit allen Linux-Kernel-Versionen ab 2.4.7 zusammenarbeiten soll. Der Quelltext steht auf Sourceforge(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


Relevante Themen