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Java Desktop System für mehr Linux-Distributionen

JDS-Partnerprogramm gestartet. Suns neues Partnerprogramm soll das Java Desktop System (JDS) für weitere Linux-Distributionen verfügbar machen. Bisher läuft JDS auf Suse Linux, Sun möchte mit diesem Schritt aber den Wünschen unterschiedlicher Länder gerecht werden.
/ Julius Stiebert
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So soll das auf GNOME basierende JDS künftig auf allen wichtigen Linux-Distributionen laufen, berichtet das IT-News-Magazin eWeek.com(öffnet im neuen Fenster) . Zwar fühle man sich auch weiterhin gegenüber Solaris verpflichtet, wolle aber den Bedürfnissen von Anwendern aus unterschiedlichen Ländern gerecht werden, die verschiedene Linux-Distributionen bevorzugen.

Daher soll der JDS künftig auch für Distributionen wie Debian, Gentoo oder Yellow Dog angeboten werden, schreibt eWeek.com weiter. Im Rahmen des JDS-Partnerprogrammes spricht Sun derzeit mit Linux-Entwicklern, damit diese sich an der Entwicklung beteiligen können. Sun verspricht weiterhin, alle Änderungen auch an das GNOME-Projekt zurückzugeben.

Ab nächstem Jahr soll auch die "Looking Glass" 3D-Technik in JDS enthalten sein. Dabei handelt es sich um ein dreidimensionales Desktop-System, bei dem sich die einzelnen Fenster räumlich verschieben und zoomen lassen.

Laut eWeek.com führt Sun bereits Gespräche mit OEM-Herstellern, die auf Linux in Verbindung mit JDS zurückgreifen wollen.


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