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Novell setzt auf GNOME statt KDE

Evolution-Entwickler sollen sich weitgehend anderen Projekten widmen. Anfang November kündigte Novell an, im Rahmen einer Restrukturierung rund 10 Prozent der Belegschaft zu entlassen. Anders als es zunächst den Anschein hatte, sind auch einige von Novells Open-Source-Projekten betroffen. Vor allem aus dem KDE-Lager kommt Kritik, will Novell doch künftig beim Suse Linux Enterprise Server sowie beim Novell Linux Desktop primär auf GNOME statt KDE setzen.
/ Jens Ihlenfeld
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Stein des Anstoßes war ein Meinungsartikel(öffnet im neuen Fenster) von KDE-Entwickler Kurt Pfeifle bei Linux Today, dessen Tenor Novell unter anderem bei eWeek dementierte, dabei aber einige pikante Fakten offenbarte. So soll künftig GNOME und nicht mehr KDE als Standard-Desktop im Suse Linux Enterprise Server sowie beim Novell Linux Desktop zum Einsatz kommen. Die KDE-Bibliotheken will Novell zwar auch weiterhin mitliefern, Novells grafische Interfaces sollen künftig aber auf GNOME aufbauen, heißt es bei eWeek. Novell kann durch die Übernahme von Ximian auch auf umfangreiches Know-how in Bezug auf GNOME zurückgreifen.

Greg Mancusi-Ungaro, bei Novell als Marketing-Manager für Linux und Open Source zuständig, bestätigte dabei auch Einschnitte im Mono-Projekt, Entwickler seien aber nicht betroffen. Die Entwickler der PIM-Software Evolution sollen sich hingegen künftig weitgehend um andere Projekte kümmern, Evolution sei mittlerweile ein ausgereiftes Produkt. Daneben soll auch ein Kern-Entwickler des KDE-Teams in der Suse-Heimat Nürnberg entlassen worden sein, so Pfeifle.

Pfeifles Frage, warum Novell sich von Suse Linux Workstation und Desktop verabschiede, wies der Hersteller als "Nonsens" zurück.


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