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Microsoft droht Windows in Korea vom Markt zu nehmen

Keine spezielle Windows-Version für Korea. Nicht nur in Europa und den USA hat sich Microsoft mit der Wettbewerbsaufsicht auseinander zu setzen, auch die "Korean Fair Trade Commission" (KFTC) untersucht die Geschäfte des Software-Konzerns. Angesichts möglicher Sanktionen in Bezug auf das Betriebssystem Windows droht Microsoft nun, die Software in Korea vom Markt zu nehmen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die koreanische Wettbewerbsaufsicht untersucht die Bündelung von Streaming-Media und Instant Messenger mit Windows sowie die Integration der Windows Media Services als optionale Komponenten in den Windows Server. Seit Juli 2005 habe es dazu mehrere Anhörungen gegeben, so Microsoft.

Microsoft befürchtet vor diesem Hintergrund, die koreanische Wettbewerbsaufsicht könne untersagen, dass in Korea Windows weiterhin mit Media- oder Messenger-Technik verkauft. Gleiches gilt für Windows Server mit den "Windows Media Services" als optionale Komponente.

Sollte die "Korean Fair Trade Commission" (KFTC) Microsoft dazu zwingen, Code aus Windows zu entfernen oder Windows allein für den koreanischen Markt umzugestalten, "könnte es notwendig sein, Windows in Korea vom Markt zu nehmen oder neue Versionen so lange zu verzögern, bis eine entsprechende Entscheidung ausgesetzt oder aufgehoben wird", heißt es in einer Mitteilung von Microsoft an die US-Börsenaufsicht(öffnet im neuen Fenster) (SEC).


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