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Linux-Kernel 2.6.14 mit verbesserter Drahtlos-Unterstützung

Neuer Kernel mit FUSE und neuen Treibern

Der neue Linux-Kernel unterstützt das "File System in Userspace" (FUSE) und bringt eine neue Version der Wireless-Extensions mit. Passend dazu wurde das HostAP-System integriert, mit dem Linux zum Access Point wird. Neu sind zudem die Dateisysteme relayfs, v9fs sowie securityfs. Neben etlichen neuen Treibern kann Linux nun außerdem Daten beim Suspend-to-Disk-Vorgang verschlüsseln, so dass nach dem Aufwachen keine lesbaren Daten auf der Swap-Partition verbleiben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Auch bei der neuen Kernel-Version 2.6.14 macht sich bemerkbar, dass kein separater 2.7-Entwicklungszweig mehr geführt wird, sondern experimentelle Funktionen von Andrew Morton in seinen Kernel-Zweig aufgenommen werden. Neue Funktionen gelangen so viel schneller in den stabilen Kernel und so wartet auch Kernel 2.6.14, neben Fehlerkorrekturen, mit einigen Neuerungen auf.

Inhalt:
  1. Linux-Kernel 2.6.14 mit verbesserter Drahtlos-Unterstützung
  2. Linux-Kernel 2.6.14 mit verbesserter Drahtlos-Unterstützung

Auf Seiten der Wireless-Unterstützung gab es gleich mehrere Änderungen: So wurden die Wireless-Extensions aktualisiert und das IEEE80211-Subsystem integriert, das beispielsweise von den ipw-Modulen für Intels Centrino-WLAN benötigt wird. Das ebenfalls neu hinzugekommene HostAP-System für Prism-Chipsätze, mit dem man einen Linux-Rechner als Access Point betreiben kann, setzt ebenfalls auf das IEEE80211-Subsystem.

Das neu hinzugefügte "File System in Userspace", kurz FUSE, ist ein Modul, mit dem Nutzer unabhängig vom Kernel eigene Dateisysteme erstellen können. Dies können auch virtuelle Dateisysteme sein, die nicht selbst Daten speichern, sondern auf ein bereits existierendes Dateisystem zugreifen. So gibt es für FUSE unter anderem GmailFS, mit dem sich unter Linux ein Gmail-Konto als Dateisystem mounten lässt. Dieser in Python realisierte Aufsatz nutzt FUSE im Userspace, um ein Dateisystem zu erstellen, auf das der Nutzer wie gewohnt zugreifen kann. Neu sind weiterhin die Dateisysteme relayfs, v9fs und securityfs, wobei es sich bei v9fs ebenfalls um ein Userspace-Dateisystem handelt, welches auf dem 9P-Protokoll von Plan 9 basiert.

Linux-Kernel 2.6.14 mit verbesserter Drahtlos-Unterstützung 
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TS 02. Nov 2005

Hsat Du Erfahrungen mit r4 unter Last?

depp 29. Okt 2005

Schwachsinn...... Ungefaehr so aufregend wie "Miss Spargel"...


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