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Interview: Usability für Open Source

Usability-Expertin Ellen Reitmayr im Interview

Am 3. November 2005 ist World Usability Tag mit zahlreichen Veranstaltungen, eine davon beschäftigt sich in Berlin mit dem Thema "Offene Usability". Denn gerade in Open-Source-Projekten kommt der Aspekt der Benutzerfreundlichkeit häufig noch zu kurz, wird sich doch vornehmlich auf die technische Entwicklung konzentriert. Die Berliner Relevantive AG widmet sich nicht nur dem Thema Usability, sondern auch den Themen Linux und Open Source und hat dazu das Projekt "Open Usability" initiiert. Ellen Reitmayr von der Relevantive AG steht so nicht nur hinter dem Projekt, das Entwickler und Usability-Experten zusammenführen will, sondern ist auch an der Entwicklung der "Human Interface Guidelines" für KDE 4 beteiligt. Golem.de sprach mit ihr über das OpenUsability-Projekt und die Bedeutung von Usability für Open Source.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Golem.de: Das OpenUsability-Projekt möchte Usability-Expterten und Open-Source-Entwicklern eine gemeinsame Plattform bieten, um Entwicklern so Hilfestellung zu geben. Andererseits soll den Usablity-Experten die Möglichkeit geboten werden, etwas zu Open Source beizusteuern. Wie sind die Ziele des Projektes definiert?

Ellen Reitmayr
Ellen Reitmayr
Ellen Reitmayr: Das Projekt hat mehrere Ziele: Zum einen soll die Nutzungsfreundlichkeit von Open-Source-Projekten verbessert werden, indem interessierte Projekte mit Usability-Experten in Kontakt gebracht werden. Zum anderen soll aber auch ganz allgemein die Wahrnehmung von Usability in den Open-Source-Projekten, wie auch in der breiten Öffentlichkeit, verbessert werden. Im Gegensatz zu vielen Auftragsarbeiten hat man als Usability-Experte in Open-Source-Projekten die Möglichkeit, die eingesetzten Methoden, sowie ihre Kosten und ihren Nutzen öffentlich darzustellen. Das fördert die Transparenz des eher abstrakten Begriffs "Usability". Als Entwickler weiß ich, was ich zu erwarten habe, wenn ich Usability-Experten konsultiere. Als Usability-Experte oder -Nachwuchs, sehe ich, wie andere es machen, kann mich fortbilden und neue Methoden offen ausprobieren. Zuletzt soll die Plattform Usability-Tools bereitsstellen, so arbeiten wir momentan an einem Card-Sorting-Tool, oder stellen einen NX-Server zum Evaluieren der tagesaktuellen Development-Versionen von Software zur Verfügung.

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Interview: Usability für Open Source 
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a 03. Nov 2005

Apropos Accessibility und KDE, was ist eigentlich aus dem "ViaVoice-Projekt" von IBM und...


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