Die Linux-Distribution Ubuntu 5.10 ist nun auch in einer Server-Version mit speziellem Kernel und ohne Desktop-Umgebung erschienen. Die nächsten 18 Monate soll es Sicherheits-Updates für diese Version geben.
Die kostenpflichtige Linux-Distribution Xandros soll am 15. November 2005 zur LinuxWorld in Frankfurt auf Deutsch veröffentlicht werden. Laut Hersteller ist die Distribution vor allem für Windows-Nutzer als Alternative gedacht.
Das bereits für PalmOS und Symbian UIQ verfügbare Office-Paket DocumentsToGo von DataViz ist nun auch für Symbian Series 80 zu haben. Es kann derzeit für die Communicator-Modelle 9300 und 9500 von Nokia verwendet werden. Mit DocumentsToGo lassen sich Word- und Excel-Dokumente ohne Konvertierung auf einem Symbian-Smartphone bearbeiten.

Mit der MacOSX-Software Aperture hat Apple im Vorfeld der New Yorker Messe PhotoPlus Expo (20. bis 22. Oktober 2005) ein Werkzeug vorgestellt, das vornehmlich für Digitalfotografen interessant ist. Das Tool bietet nicht nur einen RAW-Workflow, der das Arbeiten mit Rohdaten-Bildern erleichtern soll, sondern auch Vergleichs- und Auswahlwerkzeuge, eine Bildbearbeitung sowie eine Bilddatenbank und den Druck mit Farbmanagement.
In der Version 2.5 setzt OpenPKG auf den GCC 4.0 und liefert zahlreiche neue Softwarepakete. Die Software bietet eine einheitliche Paketverwaltung über Systemgrenzen hinweg, was die Wartung heterogener Systemlandschaften erleichtern soll.
Red-Hat-Gründer Bob Young zieht sich aus dem Unternehmen zurück. Der ehemalige CEO des Linux-Spezialisten will nicht länger dem Board of Directors von Red Hat angehören.
Vortech Consulting hat die Version 3.00 der "Coyote Linux Firewall" freigegeben. Diese gibt sich mit alter Hardware zufrieden, unterstützt aber keine PPP-Einwahl und ist nur für den privaten Einsatz zugelassen.

Mit KDE 3.5 steht das nächste, größere Update für den Linux- und Unix-Desktop KDE ins Haus - jetzt ist die zweite Beta-Version erschienen. Unterdessen wurde der Release-Plan vervollständigt, KDE 3.5 soll demnach Ende November 2005 fertig sein.
Die Free Standards Group hat zusammen mit der Arbeitsgruppe Linux Standard Base (LSB) das "LSB Desktop Projekt" gestartet. Mit Unterstützung von namhaften Unternehmen wie Adobe, IBM, Intel, HP, Linspire, Mandriva, Novell, RealNetworks, Red Hat und Trolltech sollen Standards für den Linux-Desktop festgelegt und so die Entwicklung von Desktop-Applikationen für Linux vereinfacht werden.
Das Open Source Development Lab (OSDL) hat die "Mobile Linux Initiative" (MLI) gestartet, um den Linux-Einsatz auf Mobiltelefonen voranzutreiben. Zusammen mit Partnern sollen Anforderungen aufgestellt werden, die Linux erfüllen muss, um kostengünstig auf Handys eingesetzt werden zu können.
AstLinux ist eine Linux-Distribution, die rund um die VoIP-Software Asterisk aufgebaut ist. Sie läuft auf unterschiedlicher Hardware und soll auf eine CompactFlash-Karte mit 32 MByte passen. Embedded-Systeme, aber auch Standard-PCs sollen sich so leicht zu einer Telefonanlage umrüsten lassen.
Unter bestimmten Umständen macht einer der von Microsoft in der vergangenen Woche veröffentlichten Sicherheits-Patches für Windows Probleme, so dass etwa der Windows-Installer nicht mehr funktioniert, nach der Anmeldung nur ein leerer Bildschirm erscheint oder die Microsoft-Update-Seite nicht mehr arbeitet.
CentOS basiert auf den frei verfügbaren Quellen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und ist in einer neuen Version verfügbar. In dieser wurden viele Pakete aktualisiert, neue Funktionen hingegen gibt es nicht.
Verfuhr man bei Debian früher nach dem Motto, "die nächste Version erscheint, wenn sie fertig ist", hat das Release-Team nun frühzeitig einen Plan für die nächste stabile Version aufgestellt. Etch soll demnach am 4. Dezember 2006 erscheinen.
Mit dem Update-Rollup 2 ("Emerald") erweitert Microsoft den Funktionsumfang der Windows XP Media Center Edition (MCE) 2005 - bisher war es nur als OEM-Update im Netz zu finden, in Kürze soll es auch über das Microsoft Update zu beziehen sein. Das Update behebt Fehler und erweitert MCE unter anderem um HDTV-Unterstützung und erlaubt es der Software auch, die Xbox 360 als Media Center Extender anzusteuern.
Nachdem Mandriva Linux 2006 Club-Mitgliedern schon länger zur Verfügung steht, kann es jetzt auch von der Allgemeinheit bestellt werden. Die Distribution unterstützt Intels Centrino-Plattform und integriert die VoIP-Software Skype.
Das Ubuntu-Portierungsteam gab bekannt, dass Ubuntu Linux 5.10 jetzt auch für drei weitere Architekturen verfügbar ist. Damit unterstützt die auf Debian basierende Distribution insgesamt sechs Hardwareplattformen.
Mehrere Programmierer, Künstler und GUI-Designer haben sich zum Tango-Projekt zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie ein Icon-Theme entwickeln, damit Open-Source-Software mit grafischer Oberfläche ein einheitliches Erscheinungsbild bekommt.
Die Unix-Desktop-Oberfläche KDE wurde in Version 3.4.3 freigegeben. Diese bereinigt ausschließlich Fehler, neue Funktionen gibt es nicht.
Die Betreiber von Winboard.org haben sich mächtig ins Zeug gelegt und bereits einen Tag nach Microsofts Patch-Day alle Update-Pakete für Windows 2000 sowie Windows XP erneuert, die nun die Sicherheits-Patches für Windows und den Internet Explorer umfassen. Zudem wurde die von Winboard.org angebotene Update-Pack-CD und -DVD auf den aktuellen Stand gebracht. Ferner bietet WinFuture.de sein Update-Paket für Windows XP zum Download an.
Die auf Debian basierende Linux-Distribution Ubuntu ist, wie erwartet, in Version 5.10 freigegeben worden. Die KDE-Variante Kubuntu wurde ebenfalls in neuer Version veröffentlicht. Beide stehen für drei Architekturen zur Verfügung.

Mit dem E61 präsentiert Nokia erstmals ein Symbian-Smartphone, das à la BlackBerry oder Treo eine Minitastatur unterhalb des Displays aufweist. Außerdem haben die Finnen zwei weitere Smartphones vorgestellt, mit denen die neue E-Serie gestartet wird. Alle drei UMTS-Mobiltelefone sind mit WLAN samt VoIP-Funktion und einem Aktiv-Matrix-Display mit 16,7 Millionen Farben ausgestattet. Zwei der drei Geräte besitzen keine Digitalkamera und alle Modelle unterstützen mehrere mobile E-Mail-Dienste, womit sie sich vor allem an den Einsatz in Unternehmen richten.
Symbians Smartphone-Betriebssystem SymbianOS soll künftig auf einfacherer und billigerer Hardware laufen. Davon erhofft sich das Unternehmen einen Vorstoß in den Massenmarkt.
Eigentlich hätte FreeBSD 6.0 schon im August 2005 erscheinen sollen - jetzt liegt zumindest ein erster Release Candidate (RC) vor. Viel Neues gibt es dabei nicht.
Insgesamt sechs als gefährlich einzustufende Sicherheitslöcher hat Microsoft am Patch-Day für den Oktober 2005 in Windows zusätzlich zu den beiden Sicherheitslücken im Internet Explorer geschlossen. Über 6 von 11 gestopfte Windows-Sicherheitslecks können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen.
Winboard.org hat kürzlich Patch-Sammlungen für Windows zunächst als CD- und kurz darauf als DVD-Image veröffentlicht und bietet diese weiterhin zum Download an. Alternativ dazu könnten die Update-Paketsammlungen auf CD oder DVD bei Winboard.org bestellt werden.
Die Stadt Mannheim migriert ihre Computer auf Linux. Ausgelöst durch Empfehlungen der EU wurde mit den Servern bereits begonnen, die Systeme der Mitarbeiter folgen zum Schluss. Insgesamt stehen so 110 Server und 3.700 PCs vor der Umstellung auf das freie Betriebssystem.
Auf Basis eines OpenSolaris-Kernels und eines Debian-Systems soll eine neue "Solaris-Distribution" erscheinen. Im November 2005 soll sie fertig sein.
GNOME stehen Änderungen im Hinblick auf Leistung und Speicherverbrauch bevor, denn die freie Desktop-Oberfläche soll sich künftig besser für den Einsatz in Embedded-Geräten eignen. Auch soll GNOME sich besser per Stift bedienen lassen.
Was Entwicklern logisch erscheint, muss nicht auch zwangsläufig für den Endbenutzer schlüssig sein. Während Firmen Geld für Usability-Studien ausgeben können, haben Open-Source-Entwickler diese Möglichkeit in der Regel nicht. Im Rahmen der Initiative "Better Desktop" stellt Novell daher Open-Source-Entwicklern Usability-Studien zur Verfügung und zeigt Entwicklern unter anderem in mehr als 200 Videos, wie benutzerfreundlich ihre Software wirklich ist.
Nokia verstärkt sein Engagement für Entwickler von Smartphone-Applikationen mit einem Early-Access-Programm für Geräte mit SymbianOS. Zugleich legt Nokia seine Entwicklerwerkzeuge für Symbian unter dem Namen "Carbide.c++" neu auf. Sony Ericsson bringt derweil ein SDK für UIQ 3 auf den Markt.
Mit neuen Lizenzregeln will Microsoft verstärkt in den Bereich "Virtualisierung" einsteigen. Ab 1. Dezember 2005 will Microsoft so mit neuen Produkten und Lizenzregeln die eigene Software für den Einsatz in virtualisierten Systemen fit machen.
Auf der Website des GameCube-Linux-Projekts wird vermeldet, dass es nun erstmals möglich ist, für Nintendos Spielekonsole selbst entwickelte Anwendungen von Mini-DVDs zu booten. Dazu gibt es nun einige Tools, die es erlauben, bootfähige iso9660-Medien für den GameCube zu entwickeln.

Mit dem P990i hat Sony Ericsson ein Symbian-Smartphone vorgestellt, das mit UMTS sowie WLAN bestückt ist und als Betriebssystem auf Symbian mit UIQ-Oberfläche setzt. Ferner stecken im P990i eine 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus, ein UKW-Radio und Bluetooth. Der Neuling soll im ersten Quartal 2006 auf den Markt kommen.
Nokia und QuickOffice haben ein Lizenzabkommen vereinbart, wonach künftig alle Nokia-Smartphones auf Basis von Symbian Series 60 mit QuickOffice Premier bestückt werden. Das erlaubt Nutzern die Bearbeitung von Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten auf dem mobilen Begleiter.
Nachdem Microsoft den zunächst geplanten Patch-Day für den Monat September 2005 überraschend abgesagt hatte, kommt für Windows-Nutzer im Oktober 2005 eine wahre Flut von Sicherheits-Patches. Insgesamt stehen für diesen Monat allein acht Security Bulletins für die Windows-Plattform an.

Mit dem Ubuntu 5.10 Release Candidate (RC) ist die letzte Version vor der offiziellen Veröffentlichung von "Breezy Badger" erschienen. Für drei Architekturen gibt es CD- und DVD-Images sowie Live-CDs.

Die im Rahmen des openSUSE-Projektes entwickelte Suse Linux Version 10.0 ist auf den FTP-Servern aufgetaucht. Die offizielle Ankündigung wird voraussichtlich am 6. Oktober 2005 folgen.
Unter dem Namen Linspire Professional soll Ende 2005 eine Linux-Distribution erscheinen, die sich an Unternehmen richtet. Diese wird allerdings nicht komplett neu entwickelt, vielmehr handelt es sich um eine angepasste Version des CNR-Systems (Click'n'Run), die speziell für Firmen interessant sein soll.
Der zunehmende Erfolg der Debian-basierten Linux-Distribution Ubuntu hat den Ubuntu-Hauptsponsor Canonical Ltd. dazu bewegt, ein Partnerprogramm ins Leben zu rufen. Es spricht Firmen und Personen an, die technischen und kommerziellen Erfolg mit Ubuntu haben.
Mit "E-Mail to go" startet Mobilcom einen mobilen E-Mail-Dienst per Push-Verfahren, der zusammen mit Space2go entwickelt wurde. Der Dienst soll sich vor allem an Privatanwender richten; der Nutzer benötigt dafür allerdings ein Smartphone mit Symbian oder einer WindowsCE-Version. Mit normalen Mobiltelefonen lässt sich der neue Dienst hingegen nicht einsetzen.
Die freie Office-Suite OpenOffice.org gibt es für diverse Plattformen, die Version für MacOS X fristet allerdings eher ein stiefmütterliches Dasein. Die aktuelle Version ist nur für X11 verfügbar und passt sich daher nicht in den Desktop ein. Doch dies soll sich künftig ändern.
Das in der Stadtverwaltung Wien entwickelte "Wienux" steht ab sofort zum Download bereit oder kann auf DVD bestellt werden. Die Linux-Distribution, die seit Juli 2005 in Wien im Einsatz ist, basiert auf Debian GNU/Linux und ist auf den Behördenalltag optimiert. Bei der Installation muss man jedoch auf die Auswahl einer Partition verzichten.
Mit NILFS 1.0.0 ist die Implementierung eines Log-strukturierten Dateisystems für Linux 2.6 erschienen. Der Ansatz soll den Datenverlust weitgehend verhindern und verspricht zudem eine höhere Leistung.
Microsoft hat nun offiziell bestätigt, dass es ein Service Pack 3 für Windows XP geben wird. Bernard Ourghanlian, zuständiger Direktor für Technik und Sicherheit bei Microsoft Frankreich, gab dies gegenüber ZDnet an.
Noch ist die finale Version von Suse Linux 10.0 nicht erschienen, da veröffentlicht das openSUSE-Projekt bereits eine erste Alpha-Version von Suse Linux 10.1. Mit dabei ist unter anderem die aktuelle Beta 1 von KDE 3.5.
Red Hat hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2005/2006 seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 42 Prozent auf 65,7 Millionen US-Dollar gesteigert. Allein 54,3 Millionen US-Dollar davon wurden mit Abonnements erzielt, ein Zuwachs von 56 Prozent.
Das Lernangebot um die Linux-Zertifizierung des Linux Professional Institute (LPI) unter lpi-test.de wurde neu aufgelegt. Unter der Domain präsentiert sich ein neues, flexibles Lernsystem und Informationsportal rund um Linux.
Einst war das Projekt "klik" gestartet, um eine einfache Software-Installation für Knoppix-Live-CDs zu ermöglichen, später wollte man alle Debian-Applikationen "klik-able", also mit einen Klick installierbar machen. Nun soll sich klik für Entwickler nützlich machen, die auf diesem Weg ihren Nutzern frühzeitig eine Vorschau auf Entwicklerversionen gewähren können.
Pointsec hat mit dem Produkt "Pointsec für Linux" eine Lösung angeboten, die eine zentral administrierbare Verschlüsselung von Linux-Desktops und -Notebooks im gesamten Unternehmen ermöglichen soll. Dabei sollen die Daten auf den Rechnern automatisch und in Echtzeit verschlüsselt werden.