Abo
  • Services:

Virtual Iron 3.0 - Virtualisierungslösung in neuer Version

Software setzt auf den Xen-Hypervisor

Virtual Iron hat die Version 3.0 der gleichnamigen Virtualisierungssoftware veröffentlicht. Im Unterschied zu früheren Versionen setzt diese nicht mehr auf eine eigene Technik, sondern verwendet den Xen-Hypervisor als Basis. Mit der Software sollen sich auch unmodifizierte Linux- und Windows-Versionen als Gastsystem nutzen lassen. Die einfachste Version der Software ist kostenlos.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Virtual Iron 3.0 bündelt den Xen-Hypervisor mit eigenen Programmen wie dem Virtualization Manager. Mit dieser Software lassen sich die virtuellen Server überwachen und automatisieren. Xen nutzt das Prinzip der Paravirtualisierung. Die Gastsysteme laufen dabei direkt auf der Host-Hardware, was einen Geschwindigkeitsvorteil bringen soll, wobei für die Paravirtualisierung ein modifiziertes Gastsystem notwendig ist.

Stellenmarkt
  1. GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt
  2. ITG Isotope Technologies Garching GmbH, Garching bei München

Virtual Iron nutzt allerdings Intels Virtualisierungstechnik (VT), mit der sich auch unmodifizierte Gastsysteme virtualisieren lassen. Dies ist insbesondere wichtig für die Unterstützung von Windows als Gast, da sich bei einem Closed-Source-Betriebssystem naturgemäß der Kernel nicht anpassen lässt. Außer VT wird auch AMDs Gegenstück AMD-V unterstützt. So lassen sich mit Virtual Iron 3.0 verschiedene 32- und 64-Bit-Betriebssysteme als Gäste installieren, wobei auch Mehrprozessorsysteme sowie Server mit viel Speicher unterstützt werden. Voraussetzung für die Nutzung von Virtual Iron ist ein Linux-Hostsystem.

Darüber hinaus enthält die Lösung die Virtual-Iron-Virtualisierungsdienste, einen Software-Stack, der ebenfalls unter der GPL als Open Source verfügbar ist. Die Dienste umfassen unter anderem Virtual Storage und dienen zur Verwaltung virtueller Ressourcen. Auch Hotplug von CPU und Speicher unterstützen die Dienste.

Der bereits erwähnte Virtualization Manager bietet eine Weboberfläche, um die virtuellen Umgebungen zu verwalten. Unter anderem soll mit dieser Software auch eine Live-Migration möglich sein und die Hochverfügbarkeit der virtuellen Umgebungen sichergestellt sein.

Virtual Iron 3.0 ist in verschiedenen Editionen verfügbar: Die Professional Edition ist kostenlos, im Funktionsumfang allerdings engeschränkt. Die Consolidation Edition bringt grundlegende Verwaltungsfunktionen mit und kostet 800,- US-Dollar pro CPU-Sockel. Die Enterprise Edition hingegen bietet den vollen Funktionsumfang inklusive Live-Migration für 1.500,- US-Dollar pro Sockel. Alle Versionen sind ab sofort erhältlich. Zusätzlich gibt es die freien Werkzeuge zum Download.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 164,90€

Aufmerksamer Leser 14. Okt 2006

Wenn man derzeit die Homepage http://www.virtualiron.com/ aufruft, grinst einem eine...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /