Sicherheits-Patches für Windows und Office

Viele Sicherheitslücken erlauben Ausführung beliebigen Programmcodes

Am Patch-Day für den Monat Oktober 2006 schließt Microsoft insgesamt neun Sicherheitslücken in Windows und 16 Sicherheitslecks in Microsofts Office-Paket. Viele der geschlossenen Sicherheitslücken werden als gefährlich eingestuft, weil Angreifer darüber beliebigen Programmcode einschleusen können. Zudem wird ein Fehler im .NET Framework 2.0 korrigiert.

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Microsoft beseitigt nun endlich das seit Ende September 2006 bekannte Sicherheitsloch im Internet Explorer, worüber Angreifer beliebigen Programmcode ausführen können. Der Fehler steckt im ActiveX-Control "WebViewFolderIcon" und wird von Microsoft als kritisch eingestuft. Durch die Veröffentlichung des Patches wurde bekannt, dass auch der Windows Explorer von dem Sicherheitsrisiko betroffen ist und nicht nur der Internet Explorer.

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Ein weiteres Windows-Sicherheitsloch steckt im "Object Packager" und gestattet einem Angreifer ebenfalls die Ausführung beliebigen Programmcodes. Zur Ausnutzung der Sicherheitslücke muss ein Opfer eine .rtf-Datei öffnen, anschließend auf ein eingebettetes Objekt innerhalb der Datei klicken und schließlich mehrere irreführende Dialogfelder bestätigen. Der damit verbundene Aufwand hat Microsoft veranlasst, das Sicherheitsrisiko nur als mittelschwer einzustufen. Ein Patch für Windows XP und Windows Server 2003 steht zum Download bereit. Windows 2000 mit Service Pack 4 ist von dem Problem nicht betroffen.

Zwei Sicherheitslücken schlummern in Microsofts XML Core Services und treten zudem bei der XSLT-Verarbeitung auf. Auch hierüber können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen, indem sie eine speziell gestaltete Webseite bereitstellen. Ein Patch soll diese beiden Sicherheitslecks schließen.

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Sicherheits-Patches für Windows und Office 
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