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OpenVZ auf Power-Architektur portiert

Weitere Portierungen der Virtualisierungssoftware geplant. Die Virtualisierungslösung OpenVZ läuft nun auch unter Linux auf 64-Bit-Power-Prozessoren. Die Portierung auf weitere Plattformen sei kein Problem und ebenfalls geplant, kündigte das Projekt an.
/ Julius Stiebert
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Die aktuelle Entwicklungsversion der freien Virtualisierungssoftware wurde nun auf 64-Bit-Power-Prozessoren portiert, wie sie beispielsweise in den IBM-P-Systemen eingesetzt werden. Bisher lief die Software bereits auf x86, x86-64 sowie IA64. Laut Projektleiter Kir Kolyshkin sei die Portierung einfach gewesen, da 95 Prozent des OpenVZ-Quelltextes plattformunabhängig seien. Die Portierung auf andere Architekturen sei daher durchaus geplant, man brauche nur die entsprechende Hardware.

OpenVZ ist der Kern von SWsofts kommerziellem Produkt Virtuozzo. Die Software soll sich vor allem durch eine optimierte Ressourcenaufteilung auszeichnen, so dass auf einem Rechner problemlos mehrere hundert virtuelle Server laufen können. Dabei unterstützt OpenVZ ausschließlich Linux, sowohl als Host- als auch als Gastbetriebssystem. Die Dateisysteme der Gäste finden sich direkt unterhalb des Host-Dateisystems, die Gäste selbst laufen jedoch vollständig isoliert. Ein Zugriff aus einem virtuellen Server auf den Host ist nicht möglich.

Die aktuelle Entwicklungsversion des Linux-Kernels mit OpenVZ steht auf der Projektseite(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Dort gibt es auch die notwendigen Systemwerkzeuge sowie so genannte Templates, also vorgefertigte Images für virtuelle Umgebungen.


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