Mit der neuen Cedega-Version 5.0 unterstützt die Software von Transgaming weitere Windows-Spiele wie Battlefield 2 oder Madden NFL 06 unter Linux. Cedega basiert auf Wine, welches Teile des Windows-API auf Linux abbildet, und erweitert dieses durch Unterstützung für DirectX.
Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman berichtete, dass Mitglieder des japanischen Open Source Development Labs (OSDL Japan) eine stabile Kernel-Schnittstelle für Closed-Source-Treiber einführen wollen. Nachdem er sich nun mit den beteiligten Firmen getroffen hat, steht ein neuer Vorschlag im Raum, der Hardware-Hersteller sogar dazu animieren soll, GPL-Treiber zu entwickeln.
Wie Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman berichtet, möchten Mitglieder des japanischen Open Source Development Labs (OSDL Japan) eine stabile Kernel-Schnittstelle einführen, mit der sich Closed-Source-Treiber für den Linux-Kernel einfacher entwickeln und pflegen lassen. Die Kernel-Entwickler zeigen sich von diesen Plänen nicht begeistert.
Der für PalmOS, WindowsCE und Symbian verfügbare PDA-Stadtplandienst bringt einen durchsuchbaren, digitalen Stadtplan auf mobile Endgeräte und wird in der neuen Version um Luftbildaufnahmen ergänzt. Den Anfang macht die mobile Stadtplanversion für Berlin auf Geräten mit PalmOS oder WindowsCE, Pläne für andere Städte und SymbianOS folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Auf der "Ubuntu Below Zero"-Konferenz in Montréal bekräftigte Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth das Engagement für KDE und die Kubuntu-Distribution. Diese solle weiter gestärkt und in Zukunft auch kostenlos über Shipit verteilt werden. Ubuntu selbst setzt auf GNOME.

Nach rund einem Jahr Entwicklungszeit hat das Projekt seinen Distributionsbaukasten T2 jetzt erstmals in einer "stabilen" Version vorgelegt. Das von Rock Linux abstammende T2 v2.1.0 alias "Charlotte" ist mehr ein Linux-Baukasten als nur eine weitere Linux-Distribution. Das als System Development Environment (SDE) bezeichnete System erlaubt es, eigene, aktuelle und auf die jeweilige Hardware optimierte Distributionen zu erstellen - ganz gleich ob diese nun auf einem PC installiert, als Live-CD oder ROM für Embedded-Geräte laufen sollen. Dabei ist das System nicht einmal auf Linux festgelegt.
Das kürzlich noch schlicht als GNU/Solaris angekündigte Nexenta OS basiert auf einem OpenSolaris-Kernel und den Paketen eines Debian-Systems. Eine erste Vorab-Alpha-Version steht nun zum Download inklusive grafischer Oberfläche bereit.
YellowTab, die Entwickler des BeOS-Nachfolgers Zeta, haben verraten, an welchen Funktionen sie derzeit arbeiten. So soll Zeta zukünftig ACPI, Bluetooth und SATA unterstützen und man möchte auf den GCC 4 umsteigen. Eine Garantie, dass alle Ideen umgesetzt werden, soll es hingegen nicht geben.
Microsoft arbeitet offensichtlich an einem von Grund auf neu geschriebenen Betriebssystem. Das "Singularity" getaufte Projekt soll nichts mit Windows zu tun haben, in einem eigens entwickelten C#-Derivat entwickelt werden und vornehmlich auf Verlässlichkeit abzielen.
In einem Interview mit der Berliner Zeitung hat Palm-Chef Ed Colligan bekräftigt, dass sein Unternehmen sich künftig vermehrt der Entwicklung von Smartphones widmen wird. Im unteren Preissegment will man allerdings auch künftig PDAs ohne Telefonfunktion anbieten, doch diese seien dann eher für den Privatgebrauch gedacht.

Anfang November kündigte Novell an, im Rahmen einer Restrukturierung rund 10 Prozent der Belegschaft zu entlassen. Anders als es zunächst den Anschein hatte, sind auch einige von Novells Open-Source-Projekten betroffen. Vor allem aus dem KDE-Lager kommt Kritik, will Novell doch künftig beim Suse Linux Enterprise Server sowie beim Novell Linux Desktop primär auf GNOME statt KDE setzen.

Die Entwickler des freien Unix-Derivates FreeBSD haben die stabile Version 6.0 veröffentlicht, bei der es sich eher um eine stark verbesserte Version 5.x handelt, als um ein neues Major-Release. Neben dem neu hinzugekommenen SMPVFS ist vor allem die Unterstützung für drahtlose Netzwerke und ACPI verbessert worden.
Schon seit längerem haben Nutzer von Macs und MacOS X 10.4 alias "Tiger" Probleme mit ihrer WLAN-Verbindung. Bei der Auslastung von mehr als 1 GByte RAM konnte es zu Verbindungsabbrüchen kommen, denen nur ein Neustart des Macs beihelfen konnte. Das jetzt veröffentlichte Update der Airport-Software soll dieses Problem beheben.
Im Monat November 2005 will Microsoft ein Security Bulletin veröffentlichen, das mindestens ein Sicherheitsleck in Windows behebt, das als kritisch eingestuft wird. Weitere Informationen dazu werden erst am 8. November 2005 folgen, wenn das Security Bulletin veröffentlicht wird.
Trend Micro hat seine "Mobile Security 2.0" veröffentlicht. Die Sicherheitslösung ist für die Geräte mit Symbians Series 60 gedacht, von denen es mittlerweile mehr als 25 Millionen Geräte gibt.

Am 3. November 2005 ist World Usability Tag mit zahlreichen Veranstaltungen, eine davon beschäftigt sich in Berlin mit dem Thema "Offene Usability". Denn gerade in Open-Source-Projekten kommt der Aspekt der Benutzerfreundlichkeit häufig noch zu kurz, wird sich doch vornehmlich auf die technische Entwicklung konzentriert. Die Berliner Relevantive AG widmet sich nicht nur dem Thema Usability, sondern auch den Themen Linux und Open Source und hat dazu das Projekt "Open Usability" initiiert. Ellen Reitmayr von der Relevantive AG steht so nicht nur hinter dem Projekt, das Entwickler und Usability-Experten zusammenführen will, sondern ist auch an der Entwicklung der "Human Interface Guidelines" für KDE 4 beteiligt. Golem.de sprach mit ihr über das OpenUsability-Projekt und die Bedeutung von Usability für Open Source.
Nokia setzt vermehrt auf Open Source und hat nun mit opensource.nokia.com eine eigene Webseite gestartet, auf der die eigenen Projekte ein Zuhause finden. Zudem informiert die Seite über die bei Nokia verwendeten Lizenzen.
Das sehr portable NetBSD-System unterstützt in Version 2.1 viele zusätzliche Geräte, korrigiert Fehler und verbessert die Benutzerumgebung. Hinzu kommen alle Sicherheits-Updates seit NetBSD 2.0.3. Auch dem Kernel-Subsystem und der Dateisystem-Unterstützung widmeten sich die Entwickler.

Das Nokia N71 ist ein auf Unterhaltung ausgelegtes Symbian-Smartphone und verfügt über einen 5-Band-Equalizer, kann mit bis zu 2 GByte Speicher bestückt werden und lässt sich per Kabel an die HiFi-Anlage anschließen. Zudem verspricht der Hersteller hochauflösende Videos auf dem Display des UMTS-Telefons.

Mit DVB-H soll pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft ab 2006 das Fernsehen in die Hosentasche gesteckt werden können. Nokia hat zwar schon DVB-H-Empfänger für auch in Berlin stattfindende Pilotversuche entwickelt, mit dem Nokia N92 stellen die Finnen nun ihr erstes Handy vor, das mit der DVB-H-Einführung auch auf dem Markt landen soll.

Wie im Juni 2005 angekündigt, hat Nokia jetzt einen Web-Browser für Symbian-Smartphones mit Series 60 veröffentlicht. Dieser basiert auf Apples Safari Web Kit und somit auf der Rendering-Engine KHTML des KDE-Projekts. Der Open-Source-Browser soll normale Webseiten auf dem Handy-Display darstellen und flexibel erweiterbar sein.

Mit dem N80 bringt Nokia ein UMTS-Smartphone auf den Markt, mit dem sich über UPnP Stereoanlagen, Computer und Ähnliches steuern lassen. Darüber hinaus ist das Symbian-Gerät mit WLAN ausgestattet und steckt in einem Gehäuse mit Schiebemechanismus. Zum Fotografieren ist eine 3-Megapixel-Kamera verbaut.
Die Suche nach einem neuen FreeBSD-Logo ist abgeschlossen: Auch wenn der Teufel "Beastie" als Maskottchen weiterhin existiert, ist das neue Logo nur noch ein teufelsähnlicher Kopf ohne Gesicht.
Virtualisierung, Stateless Linux und die Unterstützung der Entwickler sind für Red Hat wichtige Grundlagen für die weitere technische Entwicklung der eigenen Open-Source-Architektur. Das Hauptaugenmerk soll aber weiterhin auf der Kostenreduktion für die IT-Infrastrukturen von Kunden liegen.
Die Linux Standard Base 2.0.1 wurde von der International Organization for Standardization, kurz ISO, als Standard anerkannt. Dies sei ein wichtiger Schritt für die Linux-Industrie, so Jim Zemlin, Executive Director der Free Standards Group.
MapFS ist in virtuelles Dateisystem, das den Datenaustausch zwischen Linux-Rechnern und Netzwerkspeicher erleichtern soll. Dafür werden Dateisysteme, die nur lesbar sind, als beschreibbar dargestellt. Die Änderungen landen dann jedoch nicht direkt auf diesem System, sondern auf einem Speicher im Netzwerk, wie etwa auf SAN-Systemen.
Mit der Version 10.4.3 für MacOS X wird auch der Web-Browser Safari aktualisiert, der nun ohne Hilfsmittel den Acid2-Test besteht. Außerdem wurden mehrere kleine Programmfehler in verschiedenen Applikationen behoben, so dass Rechner mit MacOS X 10.4.3 insgesamt stabiler zu Werke gehen sollten. Die jeweiligen Updates stehen für die Desktop- und Server-Ausführungen von MacOS X 10.4.x bereit.
Das freie BSD-Derivat OpenBSD erfährt mit der Version 3.8 eine Überarbeitung. Mit dabei sind zahlreiche neue Treiber, Werkzeuge und Funktionen.
Version 0.2 der auf OpenSolaris basierenden Live-CD BeleniX kann erstmals direkt in die grafische Oberfläche Xfce booten. Des Weiteren enthält die Distribution aktuelle Software wie Firefox und Thunderbird 1.5 Beta 2.
Red Hat versucht, die Virtualisierungstechnik Xen so schnell wie möglich in den Linux-Kernel zu integrieren. Ein eigens zusammen gestelltes Entwicklungs-Team wird daran arbeiten, den Quellcode entsprechend vorzubereiten. Das Xen-Projekt begrüßt diesen Schritt.
Nokia stellt mit "CoolZone" einen Hotspot auf Bluetooth-Basis vor, mit dem Inhalte wie Hintergrundbilder oder Klingeltöne in Läden an Handys verteilt werden können. Diese können sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig sein.
Der freie und in Zusammenarbeit mit dem Wine-Team entstehende Windows-NT-Klon ReactOS erfuhr in Version 0.2.8 vor allem Änderungen am Kernel. Zudem wurde das Native Development Kit (NDK) implementiert, mit dem Entwickler Zugriff auf undokumentierte Kernel-Funktionen haben.
Nicht nur in Europa und den USA hat sich Microsoft mit der Wettbewerbsaufsicht auseinander zu setzen, auch die "Korean Fair Trade Commission" (KFTC) untersucht die Geschäfte des Software-Konzerns. Angesichts möglicher Sanktionen in Bezug auf das Betriebssystem Windows droht Microsoft nun, die Software in Korea vom Markt zu nehmen.
Mit einem ungewöhnliche Desktop namens Mezzo wartet die Linux-Distribution Symphony auf, die nun in Form einer Vorab-Beta zum Download bereitsteht. Mezzo bricht mit allgemein als Standard akzeptierten Konzepten, um den Umgang mit dem Computer zu vereinfachen. Dabei basiert Mezzo auf Orchestra, einer Applikationsumgebung, die Mozillas Gecko-Engine zur Darstellung verwendet.
Hauppauge und Technotrend sind im Wettstreit um die beste DVB-S-Treiberunterstützung für Windows XP MCE 2005: Zuerst ermöglichte es Hauppauge eine DVB-S-Karte mit dem "Videorekorder-Windows" nutzen zu können, dann zog Technotrend nach und nun folgt Hauppauge mit einem neuen Treiber, um wie Technotrend DVB-S-Programme über Multifeed-Anlagen empfangen zu können.
IBM will Suns Solaris 10 auf seinen Blade-Servern unterstützen, verkündete Sun-Präsident Jonathan Schwartz. Damit erweitert IBM sein Angebot um eine weitere Unix-Variante.
Ab sofort steht die Version 2.0 von Microsofts .NET-Framework zum Download in englischer Sprache bereit. Auch das zugehörige Software Development Kit wurde überarbeitet und wird gleichfalls als Download angeboten. Das .NET-Framework 2.0 erfuhr einige Verbesserungen und Optimierungen.
Der neue Linux-Kernel unterstützt das "File System in Userspace" (FUSE) und bringt eine neue Version der Wireless-Extensions mit. Passend dazu wurde das HostAP-System integriert, mit dem Linux zum Access Point wird. Neu sind zudem die Dateisysteme relayfs, v9fs sowie securityfs. Neben etlichen neuen Treibern kann Linux nun außerdem Daten beim Suspend-to-Disk-Vorgang verschlüsseln, so dass nach dem Aufwachen keine lesbaren Daten auf der Swap-Partition verbleiben.

Futuremark hat mit dem 3DMark Mobile06 einen neuen Benchmark für mobile Endgeräte vorgestellt, mit dem Hardware-Entwickler, Hersteller und später auch Endanwender die 2D-, 3D- und System-Leistung testen können. Wie die 3DMark-Versionen für PCs ist auch der 3DMark Mobile06 ein synthetischer Benchmark, er setzt nicht auf bestehende Anwendungen.
Microsoft hat den Veröffentlichungstermin für die Beta 2 von Windows Vista leicht nach hinten verschoben. Die zweite Beta-Version wird nun ein paar Tage später am 16. Dezember 2005 erscheinen, berichtet das Online-News-Magazin The Inquirer.

Hauppauge hatte es mit der WinTV NOVA-S Plus vorgemacht und als erster Anbieter einen Treiber geliefert, der DVB-S-Empfang auch unter Windows XP Media Center Edition 2005 ermöglichte. Technotrend zieht nun nach und bietet DVB-S-Unterstützung für seine TT-budget getauften DVB-S-Karten.
Suns neues Partnerprogramm soll das Java Desktop System (JDS) für weitere Linux-Distributionen verfügbar machen. Bisher läuft JDS auf Suse Linux, Sun möchte mit diesem Schritt aber den Wünschen unterschiedlicher Länder gerecht werden.
"Versatile ISDN for Linux" ist eine modulare ISDN-Architektur für Linux, mit der es unter anderem möglich ist, den D-Kanal parallel mit mehreren Anwendungen zu benutzen. Der Autor Daniele Orlandi plant, das bisherige ISDN4Linux und andere ISDN-Stacks in zukünftigen Kernel-Versionen durch seine Entwicklung zu ersetzen.
Das Minix-Betriebssystem soll mit der neuen Version 3 nicht mehr nur ein Unix zu Lehrzwecken sein, sondern ein "richtiges" Betriebssystem. Das als Open Source erhältliche System ist sehr klein und somit insbesondere auf ältere Rechner oder Embedded Systeme fokussiert, bei denen es dennoch auf Zuverlässigkeit ankommt.

KDE-Entwickler Zack Rusin präsentiert neue KDE-Fenster und -Widgets in einer Flashdemo. Mit Plasma sollen Fenster unter KDE zukünftig beliebige Formen annehmen können. Auch Scalable Vector Graphics (SVG) könnten als Fenster herhalten.
Die neue Ausgabe der Linux-Live-CD "Grml" für Systemadministratoren zeichnet sich durch einen aktuellen Kernel mit Erweiterungen für Reiser4 und Ähnliches aus. Neben 262 neuen Paketen komplettieren eigens entwickelte Werkzeuge zum Umgang mit verschlüsselten Dateien oder IPsec die Zusammenstellung.
Das Update auf Version 1.1 des BeOS-Nachfolgers Zeta verbessert vor allem die Hardware-Unterstützung. Somit soll sich das System auf noch mehr Systemen als Windows-Alternative einsetzen lassen. Zum Ausprobieren gibt es eine kostenlose Live-CD.

Die zweite Alpha von Suse Linux 10.1 erschien jetzt und umfasst unter anderem die KDE 3.5 Beta 2 sowie OpenOffice.org 2.0 Release Candidate 3. Bis zur Fertigstellung wird aber noch einige Zeit vergehen.
Weil auf Motorolas Linux-Smartphones nur Java-Software läuft, arbeitet Netfilter-Entwickler Harald Welte nun an einer komplett freien Firmware für die Telefone.
Die X.Org-Entwickler haben den ersten Release Candidate der Versionen 6.9 und 7.0 ihres X-Servers veröffentlicht und nähern sich damit weiter einer stabilen modularen Version. Beide basieren auf dem gleichen Quelltext, aber während X.Org 6.9 noch wie gewohnt als monolithische Software daherkommt, stellt X.Org 7 den ersten Schritt hin zu einer modularen Architektur für das X Window System dar.