Abo
  • Services:

KVM: Noch eine virtuelle Maschine für Linux

Kernel-Treiber nutzen Intels VT-Technik

Eine Sammlung Patches für den Linux-Kernel fügt diesem Unterstützung für Intel-Prozessoren mit VT-Technik hinzu. Damit können auch Userspace-Prozesse die Hardware-Virtualisierung nutzen, um virtuelle Maschinen zu erstellen. Durch die prozessorgestützte Virtualisierung läuft so auch Windows als Gast.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die von Avi Kivity auf der Linux-Kernel-Mailingliste veröffentlichten Kernel-Based-Virtual-Machine-Patches (KVM) sind Treiber für Intels Virtualisierungstechnik VT, die das zeichenorientierte Gerät /dev/kvm erstellen. Hierüber können Userspace-Prozesse die Virtualisierungstechnik ansprechen und virtuelle Maschinen starten, die eigene virtuelle Festplatten, Netzwerkkarten und Displays haben.

Stellenmarkt
  1. Carl Spaeter Südwest GmbH, Karlsruhe
  2. Bundeskartellamt, Bonn

So lassen sich auch mehrere virtuelle Systeme starten, wobei jede Umgebung als ein Prozess erscheint, deren virtuelle CPU ein Thread innerhalb dieses Prozesses ist. Durch den Treiber gesellt sich zu den bereits vorhandenen Kernel- und User-Modi noch ein Guest-Modus, der seinen eigenen Adressraum im physischen Speicher hat. Allerdings verbietet der Guest-Modus einen Zugriff auf I/O-Geräte. Jeder Versuch wird abgefangen und an den User-Mode zur Emulation weitergereicht.

Der Treiber läuft derzeit auf x86 und x86-64, wobei außer x86-64-Gästen auf x86-Hosts alle Kombinationen möglich sind. Allerdings beschränkt sich der Treiber derzeit tatsächlich noch auf die Unterstützung von Intel-Hardware, AMDs Virtualisierungstechnik AMD-V alias Pacifica soll später folgen. Laut Kivity ist die Leistung derzeit noch nicht allzu gut. Virtuelle Desktops lassen sich starten, sollen aber viel CPU-Leistung verbrauchen, wobei laut Kivity die Virtualisierung bei einem Windows-Gast kaum zu spüren ist, wenn eine aktuelle CPU verwendet wird. Die Kombination aus Linux und X11 hingegen soll langsamer sein. Zudem gibt es noch ein paar andere Probleme, unter anderem funktioniert die 64-Bit-Version von Windows nicht.

Neben dem Treiber wird noch eine veränderte QEMU-Version für die I/O- und BIOS-Emulation benötigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. 164,90€ + Versand
  4. und 4 Spiele gratis erhalten

Nanu? 01. Nov 2006

Uff erschlag mich nicht mit Fakten.


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /