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Mobiltelefon bald mit zwei Betriebssystemen

Ein Betriebssystem für den privaten Einsatz und eines für den Beruf

Der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo will zusammen mit Intel Mobiltelefone anbieten, auf denen zwei verschiedene Betriebssysteme unabhängig voneinander laufen können. Diese Zweiteilung soll vor allem dazu dienen, private von beruflichen Daten zu trennen. Der Einsatz von Dienst- und Privat-Handy soll damit nicht mehr erforderlich sein. Eine passende Spezifikation haben die beiden Unternehmen veröffentlicht.

Laut der OSTI-Spezifikation (Open and Secure Terminal Initiative) von NTT DoCoMo und Intel besitzen solche Mobiltelefone zwei verschiedene Bereiche für die Installation von Betriebssystemen. Diese als Domain bezeichneten Bereiche sollen komplett unabhängig voneinander agieren. Die so genannte "Operator Domain" dient hierbei für den privaten Einsatz des Taschentelefons, während Firmen in der "Enterprise Domain" ein anderes Betriebssystem aufspielen können.

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Diese "Enterprise Domain" wird dann direkt vom Unternehmen gewartet und betreut. In jeder Domain lassen sich andere Policy-Richtlinien umsetzen, um den Bedürfnissen des Privatnutzers gerecht zu werden, aber auch die Anforderungen von Unternehmenskunden abzudecken.

Auf einem OSTI-Handy kann der Nutzer zwischen den verschiedenen Domains wechseln. Ein gleichzeitiger Betrieb ist eingeschränkt möglich, denn Applikationen können in der nicht aktiven Domain weiterlaufen. Die beiden Domains sollen ansonsten komplett voneinander abgeschottet sein, so dass etwa Schadsoftware nicht auf die Datenbereiche der nicht aktiven Domain zugreifen können. Falls der Enterprise-Bereich auf Grund eines Fehlers nicht mehr nutzbar ist, soll die Operator Domain als Basiskonfiguration in jedem Fall lauffähig bleiben.

Ein Controller zwischen den beiden Domains wickelt den Wechsel ab und garantiert jederzeit eine telefonische Erreichbarkeit. Empfängt das OSTI-Handy einen Anruf beispielsweise in der Operator Domain, kann der Nutzer in die Enterprise Domain wechseln und den Anruf dort entgegennehmen.

Unklar ist noch, welche Betriebssysteme auf solchen OSTI-Geräten eingesetzt werden können. Auch liegen noch keine Pläne vor, wie solche OSTI-Geräte aussehen könnten und wie sie dann vermarktet werden. Zunächst wollen NTT DoCoMo und Intel vor allem Geschäftskunden mit den OSTI-Geräten ansprechen.


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e680lover 03. Nov 2006

das geht schon seit meheren jahren schon. z.b. Nokia comni (symbian und Win 3.0 ueber...

testa 02. Nov 2006

ach was! eine hardware, nur ein process bzw ein programm! virtualisierung hilft...

nix 02. Nov 2006

müssen dan für diese Geräte auch doppelte GEZ Gebühren bezahlt werden?

plattfuss 02. Nov 2006

Naja, wenn man soooo wichtig ist.Braucht man das natürlich.... :-)

Donnerstag 02. Nov 2006

Wie? In dem man zu der SIM wechselt die man haben will? Dafür gibt es doch auch...



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