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Windows Embedded CE 6.0 mit neuer Kernel-Architektur

Direkte Anbindung an Visual Studio 2005

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von WindowsCE hat Microsoft eine neue Version des Betriebssystems für den Embedded-Einsatz vorgestellt. Abermals sorgt der Konzern für Verwirrung, weil der Produktname geändert wird, so dass das Produkt derzeit auf Windows Embedded CE hört. Die wesentliche Neuerung stellt eine neue Kernel-Architektur dar, die mehr Prozesse gleichzeitig ausführen kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Für Windows Embedded CE 6 hat Microsoft nach eigenen Angaben die gesamte Kernel-Architektur umgeschrieben, so dass nun mehr Prozesse simultan ablaufen können. Es lassen sich statt bisher 32 Prozesse nun bis zu 32.000 Prozesse gleichzeitig ausführen. Dabei kann jeder der Prozesse auf einen virtuellen Speicherbereich von 2 GByte zugreifen. Damit können Entwickler komplexere Applikationen dafür entwickeln, um etwa ausgefeiltere Multimedia- oder Webfunktionen anbieten zu können.

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In Visual Studio 2005 bindet sich Windows Embedded CE 6 als Plug-In ein. Damit können Entwickler die aus Visual Studio vertrauten Werkzeuge auch bei der Entwicklung für die WindowsCE-Plattform einsetzen. Insgesamt verspricht sich Microsoft davon eine Senkung der Entwicklungskosten sowie eine schnellere Markteinführung neuer Produkte.

Dabei sollen auch die vordefinierten Geräteprofile "zu Hause", "auf Arbeit" und "unterwegs" helfen. Je nach Einsatzzweck stellen die entsprechenden Profile andere Primärfunktionen bereit, damit Geräteentwickler die Anforderungen der Nutzer besser erfüllen können.

Windows Embedded CE 6 soll etwa in Set-Top-Boxen, GPS-Systemen sowie in der Industrie-Automation und in medizinischen Geräten eingesetzt werden.

Windows Embedded CE 6 soll ab sofort im Rahmen von Microsofts Shared Source Programm verfügbar sein, so dass Lizenznehmer auch mit der neuen Version Einblick in bestimmte Bereiche des Quellcodes erhalten. Als Neuerung kam der Zugriff auf den Quellcode des gesamten Kernels hinzu und wie gehabt deckt das den Einblick in den Code von Gerätetreibern, des Dateisystems und weiterer Kernkomponenten ab. Bereits Anfang Mai 2006 verteilte Microsoft eine Beta-Version an Gerätehersteller, Entwickler und Partner, damit diese erste Erfahrungen damit sammeln konnten.



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. 02. Nov 2006

Und ich wollte sowieso nur trollen. Seit uns das Papier für Papierflieger ausgegangen...


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