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Xen 3.0.3 - Virtualisierungslösung überarbeitet

Bessere Unterstützung für native Virtualisierung. Die freie Virtualisierungssoftware Xen ist nun nach mehreren Monaten Verzögerung in der Version 3.0.3 erschienen, die einige wichtige Funktionen mitbringt. Dennoch handelt es sich eher um ein kleineres Update, das jedoch unter anderem Verbesserungen bei der Virtualisierung unmodifizierter Gastsysteme bringt.
/ Julius Stiebert
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In der neuen Version nutzt Xen einen neuen CPU-Scheduler, der auch die automatische Lastverteilung bei Mehrprozessor-Systemen bietet. Die native oder auch volle Virtualisierung unmodifizierter Gastsysteme auf Basis der Prozessortechniken Intel VT und AMD-V wurde ebenfalls verbessert. So sollen nun auch Windows-Systeme besser in einer virtuellen Umgebung laufen und unmodifizierte Linux-Kernel lassen sich einsetzen.

Kommt diese Methode nicht zum Einsatz, nutzt Xen die so genannte Paravirtualisierung. Bei dieser Technik bildet Xen nicht die gesamte Hardware nach, sondern bietet für I/O-Funktionen ein API an. Über diese Schnittstelle können die in so genannten Domänen untergebrachten Gastsysteme Daten austauschen. Allerdings wird hierfür ein modifizierter Betriebssystemkern benötigt, so dass sich Closed-Source-Betriebssysteme wie Windows auf diese Art nicht virtualisieren lassen.

Die Netzwerkleistung verbessert Xen 3.0.3 genauso wie die Unterstützung der IA64-Plattform. Ferner läuft Xen in Grundzügen auch auf PowerPC-Systemen.

Den kompletten Quelltext der unter der GPL veröffentlichten Software sowie Binärpakete und eine Live-CD stehen unter xensource.com zum Download bereit.


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