Galileo Computing bietet eine kostenlose Vorabauskoppelung des Buches "Ubuntu Linux" als HTML-Version an. Die verfügbaren Kapitel decken Themen von der Installation bis zur Anwendung ab, das gedruckte Buch soll jedoch noch ausführlicher sein.

Die Skin-Software WindowsBlinds bietet Stardock nun in der Version 5 an, allerdings bringt die neue Fassung nach Herstellerangaben nur wenige Neuerungen. Mit WindowsBlinds lässt sich das Aussehen der Windows-Bedienoberfläche umfangreicher konfigurieren, als dies ohne die Software möglich wäre.
Die Open Source Development Labs (OSDL) hat eine Umfrage unter 3.374 Nutzern durchgeführt, die unter anderem in Newsgroups ausgewählt wurden. Diese gaben Auskunft darüber, was ihnen beim Einsatz von Linux auf dem Desktop wichtig ist. Herausgekommen ist unter anderem, dass E-Mail die wichtigste Anwendung ist und die fehlende Verfügbarkeit aktueller Windows-Software den Umstieg häufig verhindert.
Das für den Einsatz in Open-Source-Software gedachte OpenMotif-Toolkit ist in Version 2.3 Beta erschienen. Diese unterstützt beispielsweise kantengeglättete Schriften und Unicode. Zudem wurden über 25 Fehler korrigiert.
Die Gerüchteküche brodelt wieder: Etwas über einen Monat vor der in San Francisco stattfindenen Macworld Expo verdichten sich die Hinweise, dass Apple den Wechsel auf Intel-Prozessoren vorzieht. Zu den ersten Intel-basierten Rechnern werden die iBooks und der Mac mini gehören, will die meist zuverlässige Gerüchteseite Think Secret erfahren haben.
Mit einem Sicherheits-Patch für MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.3 behebt Apple gleich 13 Sicherheitslöcher im Betriebssystem. Darunter befinden sich auch vier Sicherheitslücken im Webbrowser Safari, worüber Angreifer unter anderem beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen könnten.
Das US-amerikanische Luft- und Raumfahrtunternehmen Lockheed Martin Space Systems hat sich für die Echtzeit-Linux-Lösung RedHawk des gleichnamigen Unternehmens entschieden. Eingesetzt wird das Betriebssystem im THAAD-Programm von Lockheed Martin Space Systems, einem Projekt der US-Armee zur Entwicklung eines neuen Flugkörperabwehrsystems.

Mit einer Woche Verzögerung ist die neue Version 3.5 der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche KDE erschienen. Diese enthält zahlreiche neue Funktionen wie die von KDE 3.4 bekannten "Tooltips" an weiteren Stellen oder einen neuen Auswahldialog mit möglichen Aktionen beim Einlegen von CDs. Darüber hinaus wurden die einzelnen Applikationen weiter verbessert sowie mit neuen Funktionen ausgestattet und drei neue Programme zu KDE 3.5 hinzugefügt.
Trolltechs Software-Plattform für Mobiltelefone, Qtopia Phone Edition, ist in der Version 2.2 erschienen und unterstützt nun Voice over IP (VoIP). Darüber hinaus ist die Plattform in weiteren Sprachen verfügbar, unterstützt MP3-Streaming und bietet eine verbesserte Oberfläche.

Nokia hat eine Neuauflage des kleinen Communicator-Modells 9300 angekündigt, das als 9300i nun WLAN beherrscht und mehrere E-Mail-Lösungen für den Unternehmenseinsatz direkt unterstützt. Das Symbian-Smartphone steckt wie gewohnt in einem Aufklappgehäuse, um so an Mini-Tastatur und Hauptdisplay für die PDA-Funktionen zu gelangen, während die grundlegenden Handy-Fähigkeiten auch im geschlossenen Zustand nutzbar sind.
Der Linux-Distributor Linspire nutzt ein eigenes Digital Rights Management (DRM), um sicherzustellen, dass über das CNR-Warehouse heruntergeladene Software nur auf Computern mit Linspire installiert werden kann. Doch dieses Format wurde nun entschlüsselt.
Die E-Book-Bibliothek Beam bietet ab sofort einen kostenlosen Adventskalender für Windows, PalmOS, WindowsCE, Symbian und die BlackBerry-Plattform an. An den 24 Tagen bis zum Heiligen Abend wird unterhaltsamer Lesestoff versprochen und bei einem Gewinnspiel werden mehrere eBook-Gutscheine verlost.
Mit "Segoe UI" wird sowohl Windows Vista als auch Office 12 einen neuen Font für die Bedienoberfläche erhalten, der somit den Font "Tahoma" ablöst. "Segoe UI" macht sich die Möglichkeiten der ClearType-Funktionen zu Nutze und soll sowohl in kleinen als auch großen Schriftgrößen gut lesbar sein.
Im Internet wurde Exploit-Code für ein Windows-Sicherheitsleck gesichtet, das mit einem Patch vom Oktober 2005 geschlossen werden kann. Falls der notwendige Patch für Windows 2000 noch nicht eingespielt wurde, sollte dies schleunigst nachgeholt werden. Über das Sicherheitsloch können Angreifer beliebigen Programmcode ohne Zutun des Anwenders auf einem fremden Rechner ausführen.
Die auf Slackware basierende Linux-Distribution Zenwalk bietet mit "Core" einen neuen Zweig, der als Basis für ein personalisiertes Linux dienen soll. Das gerade einmal 230 MByte große ISO-Image verzichtet dafür auf grafische Oberflächen und X-Programme, so dass der Nutzer selbst nachinstallieren kann, was er wirklich braucht.
Unter dem Namen Gnubuntu könnte ein Ubuntu-Linux-Derivat entstehen, das ausschließlich auf von der Free Software Foundation (FSF) abgesegnete Software setzt. Mark Shuttleworth, Begründer der Ubuntu-Distribution, hat dies bereits mit GNU-Gründer Richard Stallman besprochen.
Während IBM das einst als Windows-Herausforderung gehandelte OS/2 noch vor Weihnachten zu Grabe tragen wird, möchte das osFree-Projekt einen freien OS/2-Klon erstellen. Dieser soll zunächst kompatibel zu OS/2 4 Warp (Merlin) sein, steckt aber noch in den Kinderschuhen.
Noch hat VMware die Version 5.5 seines Workstation-Produktes zwar nicht angekündigt, auf der Website des Unternehmens steht diese Version aber schon jetzt zum Download bereit. Sie wartet mit voller 64-Bit-Unterstützung für Host- und Gast-Betriebssysteme auf, wobei in den virtuellen Maschinen nun auch mehrere Prozessoren zur Verfügung stehen, sofern diese im Rechner stecken.
Das T2-Projekt hat seine Live-CD "T2 @live" aktualisiert, so dass diese in der Version 2.2.0-delta nun eine aktuelle Vorabversion von X11R7 mitbringt, der kommenden modularen Variante des X-Server von X.org. Aber auch sonst zeigt sich die Live-CD auf einem sehr aktuellen Stand.
Asterisk@Home, eine Linux-Distribution zum schnellen Aufsetzen einer Voice-over-IP-Telefonanlage, ist in Version 2.0 erschienen und setzt auf der aktuelle Asterisk-Version 1.2 auf. Die Konfiguration erfolgt über ein Webinterface, außerdem kann Asterisk@Home Wartemusik abspielen und unterstützt Cisco XML Services.
Die Firma Imendio AB hat damit begonnen, das GTK+-Toolkit auf MacOS X zu portieren. Dabei setzt sie auf Apples objektorientiertes Cocoa-API, um eine native GTK+-Version zu erstellen. Anwendungen, die das GIMP-Toolkit nutzen, könnten damit neben Linux und Windows bald auch nativ auf Apples Betriebssystem laufen.
Red Hats freie Linux-Distribution Fedora Core 5 steht ab sofort in einer ersten Testversion zum Download bereit. Diese bringt unter anderem das modular aufgebaute X.Org 7.0 mit sowie aktuelle Versionen der Desktop-Umgebungen KDE und GNOME. Eine Vorabversion der Virtualisierungstechnik Xen 3.0 ist ebenfalls in der Distribution enthalten.
Die Marktforscher von Gartner sehen keine Dringlichkeit für Unternehmen, schnell auf Windows Vista umzusteigen. Nutzer von Windows 2000 sollten eine Migration auf Windows Vista erst ab 2008 beginnen. Wer Windows XP einsetzt, sollte Vista parallel zu XP nur auf neuen Rechnern einsetzen, aber auch das erst ab 2008, so der Rat von Gartner.
Die Mini-Linux-Distribution Damn Small Linux wurde in Version 2.0 freigegeben. Mit nur 50 MByte Platzbedarf passt das Linux beispielsweise auf Visitenkarten-CDs oder USB-Sticks, von denen es ohne Installation als Live-Distribution läuft. Außerdem kann Damn Small Linux direkt aus Windows heraus gestartet werden und umfasst Programme wie Mozilla Firefox und XMMS.
Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman hat einen Patch auf der Linux-Kernel-Mailinglist (LKML) veröffentlicht, der den Zugriff auf den PCI-Bus nur noch für GPL-Treiber erlauben würde, "Closed-Source-Treiber" hätten das Nachsehen. Dies sei jedoch nicht ernst gemeint, so Kroah-Hartman, vielmehr handle es sich um eine Warnung an die Entwickler von Closed-Source-Treibern. Dem vorausgegangen war der Streit um eine einheitliche und stabile Kernel-Schnittstelle für Closed-Source-Treiber.
Die Ubuntu-Entwickler haben eine erste Vorschau auf die nächste Version ihrer auf Debian basierenden Linux-Distribution veröffentlicht. "Dapper Drake" bietet bisher einige Änderungen am Installer sowie viele neue Pakete, die aus Debian Unstable übernommen wurden. Auch die KDE-Variante Kubuntu wurde aktualisiert.

Vor 20 Jahren erschien die erste Windows-Version, damals noch ein einfacher, grafischer Aufsatz für das Betriebssystem MS-DOS. Wie erfolgreich dieses System über die Jahre werden sollte, ahnte damals wohl auch bei Microsoft in Redmond niemand. Mittlerweile läuft Windows laut Hersteller nicht nur auf den meisten PCs weltweit, sondern auch auf mobilen Geräten und selbst Automobil-Kerntechniken auf Windows-Basis werden entwickelt.
Wiederholt hatten Sun-Manager durchblicken lassen, Sun wolle sein Betriebssystem um ein Datenbank-Management-System erweitern. Die Wahl fiel dabei auf PostgreSQL, das nun mit Solaris 10 von Sun ausgeliefert wird. OpenSolaris wurde zugleich um das 128-Bit-Dateisystem ZFS erweitert.
Das OpenSuse-Projekt hält sich weiterhin strikt an den Release-Plan und veröffentlichte heute die dritte Alpha-Version von Suse Linux 10.1. Diese bringt KDE 3.5 RC1 und eine neue GCC-Version mit. Darüber hinaus installiert Suse ab sofort NetworkManager, um Netzwerkschnittstellen zu verwalten.
Marcelo Tosatti, der Betreuer des Kernels 2.4, hat den Kernel 2.4.32 freigegeben. In dieser Version wurden hauptsächlich Fehler korrigiert, große Änderungen fließen in den 2.4er-Zweig ohnehin nicht mehr ein. Allerdings wurde die Serial-ATA-Unterstützung auf den Stand von Kernel 2.6 gebracht.

Die KDE-Künstler rund um David Vignoni, Autor des Iconsset "Nuvola", haben mit "Oxygen" ein neues Projekt vorgestellt. Die eigens dafür geschaffene Webseite stellt einige Beispiele sowie die Philosophie hinter den Icons vor, die mit KDE 4.0 Einzug halten sollen.
Im November 2005 hatte YellowTab verraten, an welchen Funktionen die Entwickler des BeOS-Nachfolgers Zeta derzeit arbeiten. Dazu zählt auch der Umstieg auf den GCC 4, der die Kompatibilität zu den alten Zeta-Applikationen beeinflusst. Dabei stellte sich auch die Frage nach einer geeigneten Office-Lösung und die Wahl fiel auf OpenOffice.org. In Zusammenarbeit mit dem Projekt haben die Portierungsarbeiten bereits begonnen, wie Yellowtab nun mitteilte.
Die Zahl der mit SymbianOS verkauften Geräte hat im dritten Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 131 Prozent auf 8,54 Millionen zugelegt. Insgesamt wurden 2005 damit rund 23 Millionen Geräte mit SymbianOS ausgeliefert.
Mit dem SPMark Java06 ermöglicht es Futuremark, die Java-Leistung von Handys und Smartphones zu testen. Berücksichtigt werden sowohl die 2D- als auch die 3D-Spieleleistung, die Bildverarbeitung, die Videowiedergabe (H.263), der Batterieverbrauch und die generelle Leistung der Java Virtual Machine (JVM).
Die Firma Cluster File Systems hat ihr freies Linux-Dateisystem Lustre in einer neuen Version freigegeben, das unter anderem neue Architekturen unterstützt. Kunden der Firma steht diese Version bereits seit August 2005 zur Verfügung, in Zukunft sollen neue Versionen aber auch der Community schneller zugänglich gemacht werden.
Gleich drei Aktualisierungen hat Apple veröffentlicht. Neben einer neuen Version der Java 2 Plattform Standard Edition (J2SE) und einem Update für das XSan-Dateisystem behebt ein Firmware-Update auch endlich massive Stabilitätsprobleme, die das PowerMac-Modell G5 1,8 GHz ("late 2004") hatte.
Drei Sicherheitslücken im Grafik-Toolkit GTK+ können zu einem Pufferüberlauf führen. Dazu genügt es, den Anwender zum Öffnen eines manipulierten XPM-Bildes in einem Programm, das GTK+ benutzt, zu bringen. Auch fremder Programmcode lässt sich so ausführen.
Microsoft denkt angeblich darüber nach, einige seiner Produkte, darunter Word, in einer kostenlosen, werbefinanzierten Version anzubieten, berichtet CNET. Auch Windows könnte künftig auf diese Art und Weise vertrieben werden, konkrete Pläne dazu gibt es aber nicht.
Verschiedene Firmen haben sich zum "Linux Phone Standards Forum" (LiPS) zusammengeschlossen, um Aspekte des Linux-Einsatzes auf Mobiltelefonen zu standardisieren. Durch einheitliche APIs sollen die Entwicklung, Inbetriebnahme und Interoperabilität von Anwendungen vereinfacht werden.
Die bereits in der vergangenen Woche aktualisierten Update-Pakete für die Windows-Plattform gibt es nun auch gesammelt als CD-Image von der Webseite Winboard.org. Die Update-Pack-CD hilft etwa Support-Mitarbeitern bei der Pflege von Rechnersystemen.

Opera hat nun eine neue Version des Opera-Browsers für die Plattform Symbian Series 60 veröffentlicht, nachdem es in den vergangenen Wochen wiederholt Hinweise auf eine neue Symbian-Ausführung des Browsers gegeben hatte. In Opera 8.5 stehen nun Zoom-Funktionen bereit und die Kennwort-Verwaltung zur Anmeldung auf Webseiten wurde erweitert.

Der erste Release Candidate (RC) der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche KDE 3.5 soll an den meisten Stellen bereits der fertigen Version entsprechen. Daher bitten die Entwickler um ausgiebige Tests, um die letzten Fehler zu bereinigen, bevor KDE 3.5 am 23. November 2005 erscheinen soll. Damit steht dann das nächste, größere Update für die Desktop-Umgebung ins Haus.

PC-BSD soll ein Unix speziell für den Desktop sein und basiert auf FreeBSD. Nebst grafischer Installation wird ein fertiger KDE-Desktop eingerichtet. Der jetzt erschienene Release Candidate der Version 1.0 basiert auf FreeBSD 6.0, enthält KDE 3.4.3 sowie etliche Fehlerkorrekturen. Dabei sind bereits alle Funktionen der Version 1.0 enthalten.

Microsoft verschiebt die Beta 2 von Windows Vista ins kommende Jahr, berichtet Paul Thurrott von WindowsIT Pro unter Berufung auf Quellen aus dem Unternehmen. Die verlorene Zeit wolle Microsoft aber wieder aufholen.
Mit der Ankündigung, künftig GNOME statt KDE als Standard-Desktop zu verwenden, hatte sich Novell einige Kritik eingefangen. Nun rudert man bei Novell zurück und will KDE auch in Zukunft unterstützen und mitliefern. Dennoch bleibt es dabei: GNOME wird zum Standard-Desktop bei Novell.
Die Betreiber von Winboard.org haben alle Update-Pakete für Windows 2000 sowie Windows XP erneuert, die nun den Sicherheits-Patch für Windows umfassen. Die von Winboard.org angebotene Update-Pack-CD soll in den nächsten Tagen in neuer Version bereitstehen. Auch Winhelpline.de bietet Update-Pakete für Windows 2000 sowie XP an, während WinFuture.de ein Update-Paket für Windows XP bereit stellt.
Das Open Invention Network (OIN) will Patente kaufen und diese lizenzfrei anbieten, um Linux zu unterstützen. Erste Patente hat das Unternehmen bereits erworben. Ins Leben gerufen wurde das Unternehmen von IBM, Novell, Philips, Red Hat und Sony.
Zusammen mit dem OpenSync-Projekt entsteht ein neues Synchronisations-Framework für die Unix-Desktop-Umgebung KDE. Damit sollen sich die meisten mobilen Geräte, wie PDAs oder Mobiltelefone, mit den PIM-Applikationen von KDE abgleichen lassen. Die alten Synchronisationsansätze sollen nach und nach ersetzt werden, bis OpenSync schließlich fester Bestandteil von KDE 4 ist.
Hubert Mantel verlässt auf eigenen Wunsch Novell. Mantel ist einer der Suse-Mitbegründer und betreute bei Suse die Kernel-Pakete. Einen Kommentar zu der Kündigung möchte Novell jedoch nicht abgeben.
An Microsofts Patch-Day für den November 2005 erscheint wie angekündigt nur ein Security Bulletin für die Windows-Plattform. Allerdings werden damit gleich drei verschiedene Sicherheitslücken im Betriebssystem geschlossen. Über zwei der drei Sicherheitslöcher kann ein Angreifer beliebigen Programmcode ausführen, während das andere Sicherheitsleck eine Denial-of-Service-Attacke erlaubt.