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VMware kommt auf Macs ...

... aber nicht mehr 2006

VMware hat die Intel-Mac-Version der Virtualisierungssoftware auf seiner Hausmesse VMworld gezeigt. Die fertige Version des derzeit unter dem Codenamen "Fusion" auftretenden Produktes wird allerdings erst 2007 erscheinen - und auch die Beta-Version ist bisher noch nicht für jeden zugänglich.

Spätestens seit Parallels eine Virtualisierungslösung für die Intel-Macs auf den Markt gebracht hat, war klar, dass auch VMware mit einem ähnlichen Produkt aufwarten würde. Die Ankündigung erfolgte dann auch auf Apples Entwicklerkonferenz im August 2006. Anlässlich der VMworld 2006 in Los Angeles zeigte das Unternehmen die Software nun in ihrem aktuellen Entwicklungsstand - gab aber wider Erwarten noch keine öffentliche Beta-Version frei.

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Die derzeit "Fusion" genannte Software soll einen Funktionsumfang bieten, der zwischen VMware Workstation und dem kostenlosen VMware Player angesiedelt ist. Der Umstieg auf den Mac soll so erleichtert werden, lassen sich andere Betriebssysteme und deren Anwendungen so doch weiter einsetzen. Die Basis bildet die so genannte "VMware Hosted Virtualization Platform", die auch in den anderen VMware-Produkten zum Einsatz kommt und komplett portiert wurde. Damit baut das Mac-Produkt nicht nur auf einer ausgiebig getesteten Plattform auf, sondern ist auch kompatibel zu den anderen VMware-Produkten, so dass sich beispielsweise in VMware Workstation erstellte virtuelle Maschinen mit Fusion nutzen lassen und umgekehrt.

Zudem werden dieselben Betriebssysteme unterstützt wie in den anderen VMware-Versionen, darunter auch Windows Vista und Solaris 10. Die Virtual-SMP-Funktion nutzt die von Apple verbauten Intel-Core-Duos aus und stellt dem Gastsystem so zwei virtuelle Prozessoren zur Verfügung. Hinzu kommt die Unterstützung für 64-Bit-Gäste sowie eine USB-2.0-Unterstützung mit voller Geschwindigkeit. Wie auch bei VMware Workstation gibt es darüber hinaus virtuelle Netzwerkschnittstellen und die Möglichkeit, auf CDs und DVDs zuzugreifen.

Über Shared-Folder lassen sich Dateien zwischen dem Host- und dem Gastsystem austauschen, was allerdings auch direkt per Drag-and-Drop und Copy-and-Paste möglich ist. Dies funktioniert sowohl mit Linux- als auch mit Windows-Gästen, wie es sich mit Solaris verhält, wussten die VMware-Mitarbeiter allerdings nicht. Besonders stolz ist VMware bei Fusion auf die native Cocoa-Oberfläche, durch die sich die Software wie jedes andere Mac-Produkt verhält. Videos lassen sich in den virtuellen Maschinen in Echtzeit abspielen und auch beim Minimieren der virtuellen Maschine läuft das Video so weiter, was prompt gezeigt wurde. Allerdings wird das laufende Video nicht im Dock angezeigt, dies sei nur Apple mit iTunes möglich, da das entsprechende API nicht für andere dokumentiert sei.

Die mit Workstation 5 vorgestellten 3D-Funktionen enthält Fusion ebenfalls. Diese reichen jedoch noch nicht für Spiele oder die Aeroglass-Oberfläche von Windows Vista aus, so Srinivas Krishnamurti, Director für Product Management und Business Development, gegenüber Golem.de. Man arbeite jedoch an dieser Funktion, so dass sich künftige VMware-Workstation-Versionen auch zum Spielen eignen sollen. Und - sofern es weitere Versionen geben wird - damit auch die Mac-Edition.

Eine interessante Funktion für Laptop-Besitzer bietet Fusion ebenfalls: Das Hostsystem gibt Informationen über den Ladezustand der Batterie an das Gastsystem weiter, das diese dann gleichermaßen anzeigt. Arbeitet der Anwender also im Vollbildmodus mit einer virtuellen Maschine, muss er nicht fürchten, dass der Strom plötzlich weg ist. Unter Umständen soll es später auch eine Importfunktion für virtuelle Maschinen geben, die mit Parallels erstellt wurden.

MacOS X selbst wird jedoch erst einmal nicht als Gastsystem unterstützt - zumindest nicht offiziell. Es sei durchaus möglich, dieses zum Laufen zu bekommen, allerdings verhindert Apple durch seine Lizenz, dass MacOS X irgendwo anders als auf den Intel-Macs selbst läuft, so Krishnamurti. Eine öffentliche Beta-Version des Produktes solle etwa Mitte Dezember 2006 verfügbar sein, so Krishnamurti weiter. Bisher ist Fusion nur über VMwares Family-and-Friends-Programm für ausgewählte Anwender erhältlich.

Mit dem fertigen Produkt rechnet Krishnamurti dann drei bis vier Monate nach der Beta-Veröffentlichung und begründet die lange Wartezeit mit den Qualitätsansprüchen, die man an das Produkt stelle. Gegenüber Parallels Desktop sieht er das eigene Produkt klar im Vorteil: "Wir bieten die einheitliche Plattform und Kompatibilität zu unseren anderen Produkten. Außerdem sind wir die ersten, die 64-Bit-Gäste unterstützen und Drag-and-Drop ermöglichen." Abhängig von der Akzeptanz des Mac-Produktes werde es dann unter Umständen auch eine kostenlose Mac-Version des Players geben, hieran arbeite man allerdings noch nicht. Auch einen Preis konnte Krishnamurti noch nicht nennen, stellte jedoch in Aussicht, dass Fusion günstiger werde als VMware Workstation, das etwa 200,- US-Dollar kostet.


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Jeevanand... 14. Nov 2006

Ich habe Parallels gekauft und werde auch mal Fusion testen, für die Schule brauche ich...

Virtueller... 09. Nov 2006

Genau wie bei Parallels wird ein PC teils virtualisiert und teils emuliert. Die CPU wird...



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