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Französisches Parlament setzt auf Linux

1.154 Arbeitsplätze werden umgestellt. Das französische Parlament wird im Sommer 2007 damit beginnen, die Arbeitsplätze auf Linux umzustellen. Neben Linux als Betriebssystem soll mit OpenOffice.org und Firefox noch weitere Open-Source-Software auf den Rechnern zum Einsatz kommen. Ausschlaggebend für den Wechsel war eine Studie.
/ Julius Stiebert
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Die rund 1.154 Computer der Parlamentsmitarbeiter sollen komplett auf Linux umgerüstet werden, wie das Parlament mitteilte(öffnet im neuen Fenster). Bis Juni 2007 soll diese Umstellung abgeschlossen sein, berichtet ZDNet(öffnet im neuen Fenster) zudem. Als Bürosoftware wird OpenOffice.org zum Einsatz kommen, die Wahl des Webbrowsers fiel auf Mozilla Firefox. Ferner wird auch ein freier E-Mail-Client installiert, die Entscheidung für ein bestimmtes Programm wurde aber noch ebensowenig getroffen wie die für eine Linux-Distribution, so ein Parlamentssprecher. Hoffnungen wird sich hier wohl die französische Distribution Mandriva(öffnet im neuen Fenster) machen dürfen.

Ausschlaggebend für den angepeilten Wechsel ist laut ZDNet eine Studie von Atos Origin(öffnet im neuen Fenster), nach der Open-Source-Software die Bedürfnisse der Parlamentsmitglieder erfülle. Zudem verspricht die Studie beträchtliche Einsparungen durch den Verzicht auf Windows und weitere proprietäre Software.

Bisher läuft Linux nur auf Servern des Parlaments, auf denen neben dem Apache-Webserver auch das Content-Management-System Mambo verwendet wird. Schon im Oktober 2006 wurde der französischen Regierung außerdem empfohlen, künftig auf das offene Dokumentenformat OpenDocument zu setzen.


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