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Red Hat plant keine neue JBoss-Strategie

JBoss-Gründer Marc Fleury widerspricht Gerüchten

ZDNet zitierte letzte Woche Red Hats Finanzchef Charlie Peters, der sich zu einer neuen JBoss-Strategie äußerte. Demnach sollte es - ähnlich wie bei Fedora und Red Hat Enterprise Linux - eine freie JBoss-Version ohne Support und eine kommerzielle mit Support geben. JBoss-Gründer und -Chef Marc Fleury widersprach diesem Bericht nun allerdings gegenüber Golem.de.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Laut ZDNet Australien hatte Red Hats Finanzchef Charlie Peters auf einer Konferenz die Überlegungen über das neue JBoss-Modell geäußert. Derzeit gibt es die JBoss-Software zum freien Download, der Support von Red Hat ist optional. Um allerdings mehr Einnahmen mit dem Application Server zu erzielen, so Peters laut ZDNet, sollte das Modell der Linux-Entwicklung bei Red Hat auch auf JBoss übertragen werden.

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Dies hätte bedeutet, dass es eine freie Version gegeben hätte, an deren Entwicklung sich unter Umständen auch die Community hätte beteiligen können. Zusätzlich hätte Red Hat eine unterstütze Version nach dem bekannten Abonnementmodell angeboten. Denn zwar wurde der Application Server bereits 11 Millionen Mal heruntergeladen, nur wenige Anwender würden jedoch den kommerziellen Support auch in Anspruch nehmen und Red Hat damit Geld in die Kasse spülen.

"Alles falsch", widersprach JBoss-Chef Marc Fleury nun aber gegenüber Golem.de auf der Anwenderkonferenz JBoss World 2006. Peters hätte sich zu einem Thema geäußert, zu dem er nichts hätte sagen sollen, da er nicht in der entsprechenden Position sei. Man schaue tatsächlich, wie das Entwicklungsmodell verändert werden könne, dabei ginge es aber mehr um die Suche nach Investoren als um die Aufsplittung in zwei Versionen. Dies stehe nicht zur Debatte und werde auch nicht erfolgen, so Fleury weiter.

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