Abo
  • IT-Karriere:

Ubuntu: Pläne für Feisty Fawn

Entwicklertreffen in Kalifornien

Im Rahmen des Ubuntu Developer Summit in den Google-Büros in Kalifornien haben die Entwickler der Linux-Distribution über Ziele für die nächste Version Feisty Fawn beratschlagt. PowerPC könnte als offizielle Architektur verschwinden und Kubuntu 7.04 soll eine Vorschau von KDE 4 mitbringen. Darüber hinaus wird es einen Migrationsassistenten für Kubuntu geben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Linux.com berichtet von dem Treffen, bei dem die Ubuntu-Entwickler erste Pläne für die nächste Version Feisty Fawn schmiedeten, die am 19. April 2007 erscheinen soll. Dabei stand unter anderem die Version für PowerPC (PPC) zur Debatte. Unter Umständen wird es keine offiziell unterstützte PPC-Version mehr geben, sondern die Portierung zu den inoffiziellen Varianten ausgelagert. Begründet wird dies mit dem schwindenden Interesse an Ubuntu für PowerPC, seit Apples Umstieg auf Intel-Prozessoren. Auch Fedora erwägt, die PowerPC-Portierung zu einer sekundären Architektur zu degradieren.

Stellenmarkt
  1. MACH AG, Berlin, Lübeck
  2. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg

Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth hatte bereits zuvor angekündigt, dass Feisty Fawn mehr Multimedia-Funktionen mitbringen soll. Dazu zählt unter anderem Jokosher, eine Audiobearbeitungssoftware, die von der Bedienung her an Apples GarageBand erinnern soll. Bis zur Veröffentlichung von Ubuntu 7.04 sollen die Funktionen noch ausgebaut werden, so dass ein mächtiges Werkzeug für die Audiobearbeitung unter Linux enthalten sein wird.

Ferner soll das Freedesktop.org-Projekt Telepathy integriert werden. Dieses gewährt Programmen über D-Bus Zugriff auf Kommunikationsprotokolle wie Jabber und IRC. Somit müssen Programmierer diese Schnittstelle nicht selbst implementieren, was doppelte Arbeit verhindert. Eventuell soll dann auch gleich der Instant-Messenger Gossip in Ubuntu 7.04 integriert werden, der Telepathy bereits nutzt.

Auf der Desktop-Seite wird voraussichtlich GNOME 2.18 in Feisty Fawn aufgenommen, das unter anderem mit GnomeScan einen Ersatz für XSane bieten wird. Darüber können Programme dann auf angeschlossene Scanner zugreifen. Ferner soll eine Desktop-Suche integriert werden, wobei aus Geschwindigkeitsgründen voraussichtlich Tracker anstatt Beagle gewählt wird.

Die Kubuntu-Entwickler peilen an, KDE 3.5.6 in Kubuntu 7.04 aufzunehmen, da KDE 4 bis April 2007 nicht fertig sein wird. Voraussichtlich wird die Distribution aber einen Entwicklerschnappschuss von KDE 4 mitbringen. Als Office-Suite soll weiterhin OpenOffice.org zum Einsatz kommen, nur die Datenbankanwendung Kexi wird integriert. Ein Migrationsassistent soll ferner beim Umstieg von Windows auf Kubuntu helfen, indem er verschiedene Benutzereinstellungen übernimmt.

Ubuntu 7.04 alias Feisty Fawn wird sechs Monate nach Ubuntu 6.10 und damit im April 2007 erscheinen. Noch am 30. November 2006 soll die erste Testversion von Feisty Fawn erscheinen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 4,99€
  3. (-78%) 2,20€
  4. 69,99€ (Release am 25. Oktober)

spydermän 09. Aug 2007

Nee asdsd, also das sticht nicht, die Argumentation war schon schlüssig. Es geht hier um...

spydermän 09. Aug 2007

Also Tabbed Browsing ist doch keine große "Erfindung", obwohl es großartig und genial...

supii 09. Aug 2007

geh mal auf die kexi homepage es ist teil von KOffice und es gibt ne 1.x version http...

FooBar 17. Nov 2006

Zitat: Edgy war ja nicht gerade der Renner... Kann ich nicht bestätigen. Der 6.06-Desktop...

Zupfenleiter 17. Nov 2006

Das ist dort, wo Linux auf die Morgenröte wartet :)


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein
  2. Google Fotos Pixel 4 kommt ohne unbegrenzten unkomprimierten Fotospeicher

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

    •  /