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Linux Mint 2.0: Ubuntu mit Multimedia-Codecs

Ubuntu um verschiedene Plug-Ins ergänzt. Linux Mint basiert auf Ubuntu 6.10, ergänzt dieses jedoch um einige Multimedia-Plug-Ins, die in Ubuntu selbst nicht zu finden sind. Während frühere Versionen noch auf der KDE-Variante Kubuntu basierten, kommt nun der GNOME-Desktop zum Einsatz.
/ Julius Stiebert
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Linux Mint übernimmt den Großteil der Arbeit zwar von Ubuntu, nutzt aber unter anderem ein anderes Artwork. Zwischen den halbjährlich erscheinenden Ubuntu-Versionen gibt es außerdem immer wieder neue Mint-Versionen mit aktualisierten Paketen. Auch die Wahl des Desktops ist bei Linux Mint nicht eindeutig: Während frühere Versionen KDE nutzen, enthält die aktuelle Version 2.0 GNOME. Dies gelte jedoch nicht automatisch auch für zukünftige Versionen, so die Entwickler. Ziel sei es, immer die beste Lösung zu verwenden.

Die Repositorys sind bereits so konfiguriert, dass auch die Pakete aus Universe und Multiverse installiert werden können. Für diese garantieren die Ubuntu-Entwickler keine schnelle Sicherheitsunterstützung und die Pakete sind teilweise unter nicht freien Lizenzen veröffentlicht. In Linux Mint sollen außerdem Pakete ausgetauscht worden sein, derzeit beschränkt sich dies jedoch auf den KDE-Multimediaplayer Amarok 1.4.4 , der anstatt des GNOME-Pendants Rhythmbox verwendet wird.

Darüber hinaus sind jedoch auch einige proprietäre Plug-Ins wie Flash und Java enthalten. Codecs für MP3 und verschiedene andere Formate wie WMV installiert Linux Mint ebenso automatisch wie Software, um verschlüsselte DVDs abspielen zu können.

Linux Mint 2.0 kommt auf einer CD daher, von der aus sich die Distribution installieren lässt. Weitere Pakete werden gegebenenfalls aus dem Internet nachgeladen. Das Image steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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