Softwarefehler: World of Warcraft schmeißt Linux-Nutzer raus

Fälschliche "Erkennung" von Cedega als Cheating-Tool

Um das von Blizzard nur für Windows- und MacOS-X-Systeme angebotene Online-Rollenspiel World of Warcraft unter Linux spielen zu können, ist Software wie Crossover, Wine oder Cedega vonnöten. Eine Fehlerkennung von Blizzards Anti-Cheating-System führte nun dazu, dass Cedega-Nutzern der Account gekündigt und ihnen Betrug unterstellt wurde.

Artikel veröffentlicht am ,

Nachdem es mehrere Beschwerden seitens Cedega-Nutzern gab, hat sich das Entwicklerstudio Transgaming Technologies mit Blizzards Programmierteam in Verbindung gesetzt und versucht, die Angelegenheit zu klären. Auslöser seien die letzten Sicherheits-Updates von World of Warcraft, die Cedega - trotz vorheriger Tests - als unerwünschte Cheating-Software einstuften, obwohl Cedega von Blizzard unterstützt wird. Gegenüber Transgaming habe Blizzard angegeben, dass es nicht im Sinne der Entwickler sei, Cedega-Spieler von World of Warcraft auszuschließen. "Wir arbeiten an dem Problem und hoffen, bald eine Lösung parat zu haben", heißt es auf transgaming.org.

Im offiziellen World-of-Warcraft-Forum ist seitens Blizzard noch eher Widersprüchliches zu hören: Kundendienstmitarbeiter "Tseric" gibt an, dass die WoW-Sicherheitsroutinen mit Cedega getestet wurden und auch nach den Sicherheitspatches keine Probleme aufgetreten seien. Es gebe Accounts verschiedener Cedega-Nutzer, die nicht gebannt worden seien. "[...], diesen Leuten wurde nicht gekündigt, nur weil sie Cedega oder Linux nutzten", versucht "Tseric" die aufgeregten Kunden zu beruhigen. Gleichwohl sei man in Kontakt mit Cedega und versuche zu klären, warum einzelne Accounts gekündigt wurden. "Wir beobachten die Situation weiter, um Fälle von Falscherkennungen zu vermeiden und zu beheben, sobald sie auftreten", so Tseric abschließend.

Den wegen des Blizzard-Fehlers bereits aus dem Spiel verbannten Cedega-Nutzern bringt diese Aussage aber vermutlich nicht viel, in der Regel müssen Kunden selbst nachfragen, weswegen sie denn nun genau aus dem Spiel geworfen wurden und dabei durchaus auch mal einige Wochen auf Antwort warten. Transgaming bittet deshalb die zu Unrecht von Blizzard gekündigten Spieler darum, im Cedega-Forum oder per E-Mail an support@transgaming.com Bescheid zu geben und ihren WoW-Account-Namen anzugeben. Wine und Crossover scheinen im Gegensatz zu Cedega keine Probleme mit einer Fehlerkennung durch WoW zu haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Lord Ceiphas 21. Apr 2007

1 2 3 4 beckstein, alles muss versteckt sein *g*

Lord Ceiphas 21. Apr 2007

Schon mal was von dem wort "Ironie" gehört? nein? oder "sarkasmus", "Zynismus"? auch...

Lord Ceiphas 21. Apr 2007

wenn du mal ein gentoo stage1 bootstrap durchgeführt hast, und immer noch der meinung...

Lord Ceiphas 21. Apr 2007

du vergisst konsolenscherze: % make fire Make: Don't know how to make fire. Stop. % why...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /