Programme lassen sich wie unter Linux nachinstallieren. Die neue Version der Ubuntu-Linux-Distribution lässt sich mit AndLinux auch unter Windows nutzen. Das derzeit als Pre-Beta verfügbare AndLinux nutzt dabei CoLinux, eine Portierung des Linux-Kernels auf Windows. Mit Xming kommt außerdem X.org für Windows zum Einsatz, so dass die Linux-Programme unabhängig voneinander in einzelnen Fenstern auf dem Windows-Desktop laufen.
AndLinux nutzt mit CoLinux eine Portierung des Linux-Kernels auf Windows. Diese implementiert eine Linux-spezifische schlanke Virtual-Machine samt I/O-Virtualisierung, bleibt aber weitgehend unabhängig vom darunter liegenden Host-Betriebssystem. Zusätzlich kommt mit Xming eine Windows-Implementierung des X.org-Servers zum Einsatz.
Als Basis für AndLinux dient Ubuntu 6.10 , das inklusive Xfce-Desktop komplett zur Verfügung steht. Die eingeblendete Xfce-Startleiste erlaubt den Aufruf von Programmen, die dann als unabhängige Fenster auf dem Windows-Desktop erscheinen. Über die Paketmanagement-Werkzeuge der Distribution lässt sich auch zusätzliche Software nachinstallieren, bestehende entfernen und es können Updates durchgeführt werden. Der Datenaustausch mit Windows soll über ein spezielles Verzeichnis erfolgen und auch Sound innerhalb der Linux-Programme soll funktionieren.
AndLinux funktioniert unter Windows 2000, XP, 2003 und Vista und lässt sich mittels einer Batch-Datei starten. Ein eigenständiger Installer existiert noch nicht. Die aktuelle Pre-Beta steht unter gp2x.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.
Mit CoLinux(öffnet im neuen Fenster) lassen sich aber auch andere Linux-Distributionen unter Windows nutzen, beispielsweise Damn Small Linux , das bereits dafür vorbereitet ist, oder einfach Knoppix.