Ballmer: Linux verletzt Microsofts Rechte
Ballmer gab laut Computerworld(öffnet im neuen Fenster) in einer Frage-und-Antwort-Runde auf einer Konferenz der Professional Association for SQL Server (PASS) in Seattle an, dass "jeder Linux-Nutzer eine ungenannte Verbindlichkeit in seiner Bilanz" stehen habe.
Unklar ist, auf welche Teile von Linux sich Ballmer bezieht oder ob ggf. andere Open-Source-Software gemeint ist, die in aller Regel im Rahmen einer Linux-Distribution ausgeliefert wird. Ballmer beschränkte sich dem Bericht zu Folge auf die Darstellung, dass Nutzer von Suse Linux geschützt seien. Ballmer: "Novell bezahlt, damit sie ihren Kunden sagen können, sie seien adäquat geschützt."
Microsoft betonte zudem, die Vereinbarung mit Novell sei nicht exklusiv und Microsoft sei durchaus gewillt, auch mit Novell-Konkurrent Red Hat ein Abkommen zu schließen. Novell hatte seinerseits darauf hingewiesen, die Vereinbarung mit Microsoft sei exklusiv, bezog dies aber auf das Marketingabkommen, in dessen Rahmen Microsoft seinen Kunden Suse Linux empfiehlt. Auch hat Novell wiederholt betont, dass man nicht der Meinung sei, Linux verletzte Rechte von Microsoft. Vielmehr sollen entsprechende Ängste bei Unternehmenskunden abgebaut und die Verbreitung von Linux so vorangebracht werden.
Bei Red Hat sieht man derweil keinen Grund, eine ähnliche Vereinbarung wie Novell mit Microsoft abzuschließen.
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