OpenBSD 4.0 mit erweiterter Hardware-Unterstützung

Freies Unix mit aktualisierten Komponenten

In der neu erschienenen Version 4.0 läuft das Unix-Derivat OpenBSD auf zusätzlichen Hardwareplattformen. Insbesondere für Netzwerkkarten gibt es auch eine Reihe neuer Treiber. Die mitgelieferten Programme wurden zum Teil ebenfalls aktualisiert, wobei sich dennoch viele Programmversionen nicht von denen aus OpenBSD 3.9 unterscheiden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die OpenBSD-Entwickler legen besonderen Wert auf Sicherheit und widmen sich auch ausgiebig Kryptographie-Lösungen. Doch auch die Qualität des Quellcodes ist dem OpenBSD-Projekt sehr wichtig, weshalb dieser regelmäßig auf Fehler und mögliche Sicherheitslücken überprüft wird. Ein weiteres Ziel ist die Portierbarkeit, die auch bei der neuen Version 4.0 weiter verbessert wurde. So läuft OpenBSD nun auf zusätzlichen ARM-Systemen, UltraSPARC-III-CPUs und dem Sharp Zaurus SL-C3200.

Die Hardware-Unterstützung verbesserten die Entwickler vor allem im Netzwerkbereich und liefern unter anderem Treiber für zusätzliche Marvell- und Broadcom-Chipsätze mit. Mit Wpi ist zudem ein komplett freier Treiber für Intels Centrino-WLAN-Chips enthalten. Schwierigkeiten bei dessen Entwicklung führten im Oktober 2006 zu harscher Kritik des OpenBSD-Projektes an Intel. Zudem gibt es neue Framebuffer-Treiber und PC-Cards funktionieren nun auf PowerPC-Macs.

Das enthaltene IPSec unterstützt nun IPv6 und der DHCP-Client ist in einer verbesserten Version enthalten. Das ebenfalls unter dem Dach von OpenBSD entwickelte OpenSSH 4.4 wurde integriert und unterstützt beispielsweise den Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch. Zudem enthält OpenBSD X.org 6.9, den GCC 2.95.3 und Apache 1.3.29. Aktualisiert wurde hingegen Perl, das nun in der aktuellen Version 5.8.8 mitgeliefert wird.

Die neue Version steht ab sofort zum Download bereit und auch der passende Release-Song "Humppa Negala" ist online verfügbar.

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