XenEnterprise bringt Paravirtualisierung für Windows
Kommerzielle Windows-Version basiert auf Xen 3.0.3
XenSource unterstützt mit seiner kommerziellen Virtualisierungssoftware XenEnterprise für Windows und Linux nun Windows- und Linux-Gastsysteme. XenEnterprise basiert dabei auf der Open-Source-Software Xen in der Version 3.0.3.
Der ursprünglich für Linux entwickelte Hypervisor Xen unterstützt damit nun auch in der kommerziellen Version offiziell Windows. XenEnterprise kommt dabei mit einer umfangreichen Verwaltungs- und Überwachungskonsole daher.
Die neue Version von XenEnterprise ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Xen und Microsoft. XenSource verspricht vor allem eine höhere Leistung gegenüber anderen Lösungen, setzt die neue Version der eigenen Software doch auf die Zen-Kernidee der Paravirtualisierung, die unter Linux schon von Anfang an zur Verfügung steht. Bei dieser Technik bildet Xen nicht die gesamte Hardware nach, sondern bietet für I/O-Funktionen ein API an. Über diese Schnittstelle können die in so genannten Domänen untergebrachten Gastsysteme Daten austauschen. Allerdings wird hierfür ein modifizierter Betriebssystemkern benötigt.
XenEnterprise mit Unterstützung für Windows Server 2003, Windows XP und einige Linux-Distributionen ist derzeit im Beta-Test und soll ab Dezember 2006 allgemein zu haben sein. Ab Anfang 2007 soll dann auch Windows 2000 unterstützt werden. Die Linux-Version ist seit August 2006 zu haben.
Die Preise für XenEnterprise beginnen bei 488,- US-Dollar pro Jahr für Systeme mit zwei Prozessor-Sockeln bzw. 750,- US-Dollar für eine unbeschränkte Lizenz.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







Selbst im anderen Thread wurde erwähnt, dass es via Xen bisher nicht möglich ist...
Welches stellt das primaere Merkmal bei Paravirtualisierung dar, dass das Gast-System...