Linux-Treiber von Nvidia ermöglichen Code-Ausführung (Upd.)

BSD- und Solaris-Treiber enthalten Sicherheitslücke vermutlich auch

Die Linux-Treiber von Nvidia enthalten eine Sicherheitslücke, durch die sich beliebiger Programmcode mit Root-Rechten ausführen lässt. Ein Angriff soll auch von einem entfernten Rechner aus möglich sein. Unter Umständen sind auch die BSD- und Solaris-Treiber betroffen, wobei Nvidia der Fehler angeblich bereits seit zwei Jahren bekannt ist. Ein Exploit existiert schon.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Unternehmen Rapid 7 hat den Fehler gemeldet, der in der Version 8774 und 8762 der Linux-Treiber von Nvidia enthalten ist. Unter Umständen sind aber auch die Treiber für FreeBSD und Solaris sowie ältere Treiberversionen betroffen.

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Angreifer können durch Ausnutzung des Fehlers einen Buffer Overflow erzeugen und infolgedessen beliebigen Programmcode mit Root-Rechten ausführen. Dieses Problem entsteht, da der Treiber eine Funktion in Zusammenhang mit XRenderCompositeString8 falsch registriert. Laut Sicherheitsmeldung soll dies auch über das Netzwerk möglich sein, beispielsweise über einen X-Client.

Rapid 7 zufolge soll es sogar möglich sein, den Fehler aus auf einem X-Client laufenden Anwendungen wie Firefox oder über einen Flash-Film auszunutzen. Bereits eine HTML-Seite mit INPUT-Feld mit einem langen Text-String reiche aus. Ein Exploit für die Sicherheitslücke existiert ebenfalls.

Nach Informationen von Rapid 7 ist der Fehler allerdings keinesfalls neu. Vielmehr habe es bereits 2004 Berichte in verschiedenen Foren gegeben, im Juli 2006 hatte Nvidia erstmals den Fehler bestätigt und versprochen, ihn zu beheben.

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Da aber noch keine neue Treiber-Version existiert, hilft es derzeit nur, den Binärtreiber zu deaktivieren und stattdessen die freie nv-Variante zu verwenden.

Nachtrag vom 17. Oktober 2006, 13:15 Uhr:
Die aktuell als Beta-Version verfügbaren Treiber 9625 und 9626 sollen den Fehler nicht mehr enthalten, laut Nvnews.net aber noch instabil laufen. Nvidia empfiehlt als Notlösung die Option "RenderAccel" in der X-Server-Konfigurationsdatei zu deaktivieren, bis neue stabile Treiber verfügbar sind.

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AlgorithMan 18. Okt 2006

der treiber ist eben nicht open source... das ist der entscheidende punkt, der dir...

Hello_World 17. Okt 2006

Bei mir gar nicht -.-

fu 17. Okt 2006

geh sterben und tu der welt damit einen gefallen

doenerVerzichter 17. Okt 2006

richtig...aber da gibs nur keine linux weil, und jetzt aufgepasst, da gibs keine, wie...



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