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Sicherheits-Patch für MacOS X

Auch Sicherheitslücken in Komponenten für Browser-Nutzung. Apple hat MacOS X erneut Sicherheits-Patches verpasst, um eine Reihe von Sicherheitslücken in dem Betriebssystem zu schließen. Hierbei geht es auch um Sicherheitslücken, die bei der Verwendung von Apples Safari-Browser auftreten. Einige der Sicherheitslecks gestatten das Ausführen beliebigen Programmcodes.
/ Ingo Pakalski
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In der unter anderem von Safari verwendeten CFNetwork-Komponente steckt ein Sicherheitsloch in den SSL-Funktionen. Betrügerische Webseiten können sich darüber als vertrauenswürdig ausgeben. Zudem weist der ebenfalls von Safari genutzte WebCore eine schwere Sicherheitslücke auf, die bei Ansicht einer manipulierten Webseite schadhaften Programmcode ausführen kann.

Über die ImageIO-Komponente zur Bilderanzeige können Angreifer mit Hilfe präparierter Jpeg2000-Dateien einen Absturz verursachen oder sogar beliebigen Code ausführen. Das gleiche Problem tritt durch einen Fehler im QuickDraw Manager auf, der bei der Anzeige von PICT-Dateien durcheinander kommt. Ein Sicherheitsleck im Kernel beschert einem lokalen Nutzer eine Rechteausweitung.

Der Patch schließt weitere Sicherheitslücken in der Anmeldeprozedur, in der Konfiguration des Betriebssystems, in der SASL-Komponente sowie im Workgroup Manager. Zudem liegt Adobes Flash-Player in neuer Version bei, der ein Sicherheitsloch schließt, worüber Angreifer beliebigen Programmcode ausführen können.

Apple bietet das Sicherheits-Update für MacOS X 10.3.9 sowie MacOS X in der Version 10.4.8 in der Client- und Server-Ausführung zum Download(öffnet im neuen Fenster) an. Alternativ können die Patches über die Software-Aktualisierung des Betriebssystems eingespielt werden.


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