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KOffice 1.6 mit verbesserter Skript-Unterstützung

Letzte Version mit neuen Funktionen vor KOffice 2.0

In der neu erschienenen Version 1.6 des freien Office-Paketes KOffice setzt sich OpenDocument weiter als Standardformat durch und ist so auch vollständig in KForumla integriert. Ansonsten bieten das Bildbearbeitungsprogramm Krita und die Datenbankanwendung Kexi die meisten Neuerungen. Die Entwickler werden sich nun auf KOffice 2.0 konzentrieren, das mit KDE 4 erscheinen soll.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Datenbank-Anwendung Kexi ist als Konkurrent zu MS Access ausgelegt und kann nun Bilder verarbeiten, wobei diese direkt in der Datenbank abgelegt werden. In späteren Versionen soll es auch möglich sein, die Daten des Typs Object über externe Dateien einzubinden. Datenbanken lassen sich außerdem komprimieren und Dateitypen werden automatisch erkannt. Zudem sollen verschiedene Änderungen zu einer besseren Benutzerfreundlichkeit beitragen.

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Die Bildbearbeitung Krita soll sich nun auch für den professionellen Einsatz eignen und bietet unter anderem eine magnetische Auswahl, Effektebenen sowie eine Perspektivenfunktion. Diese unterstützt beispielsweise Transformation, Perpektivengitter und kann Perspektiven klonen. Neue Filter liefert die Software ebenfalls mit und kann PDF-Dateien öffnen und in Bitmaps umwandeln. Auch Bezierkurven lassen sich nun mit Krita zeichnen.

OpenDocument ist bereits seit KOffice 1.5 weitgehend das Standardformat, nun nutzt auch der Formeleditor KFormula das offene Dateiformat. Zusätzlich wird MathML unterstützt. Neue Elemente implementierten die Entwickler ebenfalls. Bei der Berichterstellungssoftware Kugar werden verfügbare Vorlagen nun direkt im Startfenster angezeigt.

Weiter integriert wurde auch die Skriptunterstützung Kross, für die sich derzeit Python und Ruby nutzen lassen. Da die Skripte in KOffice 1.6 unabhängig von der Benutzeroberfläche sind, können beispielsweise Datenblätter in der Tabellenkalkulation KSpread verändert werden. Aber auch Kexi lässt sich nun über Kross steuern. In zukünftigen Versionen sollen neben Python und Ruby auch Java und JavaScript unterstützt werden.

Weitere Änderungen an den Office-Applikationen beheben vor allem Fehler älterer Versionen oder fügen kleinere Funktionen hinzu. Für KOffice 1.6 wird es nach dieser Veröffentlichung nur noch Updates geben, die Fehler korrigieren. Die nächste Version mit neuen Funktionen ist dann KOffice 2.0, das mit KDE 4 zusammen erscheinen soll, für das es allerdings auch noch keinen festen Erscheinungstermin gibt.

KOffice 1.6 kann ab sofort im Quelltext und in Form von Binärpaketen für verschiedene Linux-Distributionen heruntergeladen werden.



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wdsl 18. Okt 2006

Hehe da fühlt sich ein Gnome Nutzer wohl auf dem Schlitz getreten. Also Krita ist wohl...


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