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Letzte Alpha von OpenSuse 10.2 erschienen

Alpha-Version gibt es nur für i368 und x86-64. Die Entwicklung der neuen OpenSuse-Version 10.2 verläuft derzeit nach Plan, so dass nun die fünfte und damit letzte Alpha-Version erschienen ist. In der neuen Version wurden einige Kernkomponenten aktualisiert, womit OpenSuse nun bereit für die Beta-Phase ist. Noch dieses Jahr soll die fertige Distribution erscheinen.
/ Julius Stiebert
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OpenSuse setzt in der fünften Alpha-Version den mittlerweile erschienenen Linux-Kernel 2.6.18 und die Glibc 2.5 ein. Die Skriptsprache Python wurde auf die Version 2.5 aktualisiert. Das Installationsprogramm bietet nun eine komfortablere Partitionierung bei Verwendung des Logical Volume Managers an und unterstützt so genanntes Software-RAID, also Controller bei denen die Host-CPU die Rechenaufgaben übernehmen muss.

Auch die beiden großen Desktop-Oberflächen wurden aktualisiert: GNOME ist nun in der Version 2.16.1 enthalten, KDE in der aktuellen Entwicklungsversion 3.5.5. Darüber hinaus aktualisierten die Entwickler andere Pakete, beispielsweise MonoDevelop auf Version 0.12, Qt auf Version 4.2rc1 und Subversion auf die Version 1.4. Außerdem wurde Intels Firmware-Testwerkzeug integriert.

Die OpenSuse-Entwicklung verläuft damit weitgehend nach Plan, allerdings verzichteten die Entwickler zu diesem Zweck darauf, eine PowerPC-Version sowie CD-Images zu erstellen. Die Alpha 5 von OpenSuse 10.2 steht daher nur als DVD-Image und für i386 sowie x86-64 zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.

Die erste Beta-Version soll Ende Oktober 2006 erscheinen, die Veröffentlichung der fertigen Distribution ist für den 7. Dezember 2006 vorgesehen. Als erste Suse-Linux-Version seit gut sechs Jahren wird OpenSuse 10.2 nicht mehr auf ReiserFS als Standard-Dateisystem setzen.


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