
Muss die ISS-Besatzung Kohldampf schieben? Ein russisches Frachtraumschiff mit Versorgungsgütern ist kurz nach dem Start vom Kurs abgekommen. Es soll per Funk von der Erde aus wieder auf Kurs gebracht werden.

Die Missionen des unbemannten Raumfahrzeugs X-37B zeichnen sich durch eine lange Dauer und wenig Informationen vom Betreiber, der US-Luftwaffe, aus. Die sagt auch dieses Mal nicht, wie lange das X-37B um die Erde kreisen wird. Aber dafür verrät sie eine der Aufgaben: einen neuen Antrieb testen.

Der Roboter ist klein, die Last groß: US-Forscher haben einen winzigen Roboter gebaut, der mit einem immensen Gewicht beladen an einer Glasscheibe hochklettert. Bewegung und Haftung sind von der Natur abgekupfert.

Mit einem 3D-Druckverfahren verarbeiten US-Forscher Graphen. Damit können sie ein ultraleichtes Aerogel herstellen, das interessante mechanische und elektrische Eigenschaften aufweist.

Strom aus Sonne oder Wind ist nicht genau planbar. Flaute oder Wolken können Schwankungen verursachen. Batteriespeicher sollen Abhilfe schaffen. Im US-Bundesstaat Ohio wird derzeit ein solcher Netzspeicher gebaut.

Ein kurzer Lichtblitz, und schon ist das Material rot. Oder grün. Oder es zeigt ein Muster oder einen Schriftzug. Forscher aus den USA haben ein Material entwickelt, das seine Farbe durch Lichtblitze ändert.

Sie schwimmen und erzeugen Strom aus Sonnenlicht: Kyocera hat die beiden größten schwimmenden Solarkraftwerke der Welt in Betrieb genommen. Von der Bauweise sollen Solarmodule und Seen gleichermaßen profitieren.

"Cheese" formen die Lippen der in die Kamera grinsenden Schauspieler, doch "Käsekuchen" sagen die Synchronsprecher: Solche Ungereimtheiten bei der Synchronisation können nerven. Mit einem System zum Lippenlesen will Disney das verbessern.

Hannover Messe 2015 Gefährliche Arbeiten in luftiger Höhe soll ein Roboter dem Menschen abnehmen: Forscher der Fachhochschule Aachen entwickeln einen Roboter, der die Rotorblätter von Windrädern überprüfen und gegebenenfalls reparieren soll.

Hannover Messe 2015 Ein Chamäleon kann seine Zunge blitzschnell herausschleudern, um ein Insekt zu fangen - aber wie hält es dieses dann fest? Das schwäbische Unternehmen Festo hat es herausgefunden - und das Prinzip in einem adaptiven Greifer verarbeitet.

Hannover Messe 2015 Eine Rose für die Dame: Der Care-O-bot verteilt auf der Hannover Messe Blumen an vorbeieilende Frauen. Der neue Serviceroboter des Fraunhofer IPA ist eben ein perfekter Gentleman.

Hannover Messe 2015 Sie sind groß, sie sind leicht - und sie fliegen: Das schwäbische Unternehmen Festo stellt auf der Hannover Messe Roboter in der Gestalt von Schmetterlingen vor. Sie flattern über den Stand, und ein Computer sorgt dafür, dass sie nicht kollidieren.

Hannover Messe 2015 Was haben Ameisen mit modernster industrieller Fertigung zu tun? Das schwäbische Unternehmen Festo hat Roboter nach dem Vorbild der Ameisen konstruiert. Die Roboter koordinieren sich, um gemeinsam eine Aufgabe erledigen. Das sollen Maschinen künftig auch.

Hannover Messe 2015 Davon träumen viele: nicht selbst kochen, sondern einen Roboter kochen lassen - zu einem besonderen Anlass auch mal nach dem Rezept eines Sternekochs. Das britische Unternehmen Moley Robotics zeigt den Prototyp einer solchen Roboterküche auf der Hannover Messe.

Aufgesetzt und umgekippt: Die Landung der Trägerrakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist erneut misslungen: Die Raketenstufe setzte zwar auf, geriet dann aber aus dem Gleichgewicht.

In einem Hotel wie diesem ist Trinkgeld nicht angebracht, seine Angestellten dürften sich eher über Strom als über Bargeld freuen. Denn das Personal des Henn-na Hotel, das im Sommer in einem Themenpark in Japan öffnen wird, besteht aus Robotern.

Sonde, Cubesats und ein Landefahrzeug: Wenn 2022 eine US-Sonde auf dem Asteroiden Didymos einschlägt, wird die europäische Sonde AIM ganz nah dabei sein. Ziel der Mission ist, zu erforschen, ob und wie sich die Bahn von Asteroiden verändern lässt.

Wind ist auf hoher See reichlich vorhanden. Er kostet nichts, und er ist umweltfreundlich. Schiffskonstrukteure wie der Norweger Terje Lade besinnen sich wieder auf eine uralte Technik und entwerfen moderne Segelschiffe.
Von Werner Pluta

Ob Astronomen gern den Rasen mähen, ist nicht bekannt. Sie wollen aber nicht, dass ein Roboter diese Aufgabe übernimmt. Zumindest nicht der, den iRobot entwickeln will.

Phantom 3 heißt DJIs neuer Quadrocopter. Er kann drinnen fliegen und Videos in einer Qualität aufnehmen, die bisher Drohnen der Oberklasse vorbehalten war.

Gibt es Außerirdische? Die Voraussetzungen sind vorhanden, und Nasa-Forscher glauben, dass wir schon bald Hinweise auf außerirdisches Leben finden werden. Spätestens 2045 sollen wir Gewissheit haben.

Einen 3D-Scanner im Miniaturformat haben Forscher in den USA entwickelt. Der Sensor erfasst nicht nur das Aussehen, sondern auch die räumlichen Daten eines Objekts. Er könnte künftig sogar in Smartphones integriert werden.

Günstig in der Herstellung, kurze Ladezeit, lange Lebensdauer, keine Feuergefahr: Der Aluminium-Ionen-Akku, den US-Forscher entwickelt haben, hat alles, was Smartphone-Nutzer sich wünschen. Wenn da nur die Sache mit der Spannung nicht wäre.

Treibstoff produzieren und am gleichen Ort verkaufen: Mit einem neuen Verfahren lässt sich Wasserstoff aus den Resten von Maispflanzen gewinnen. Verarbeitet wird direkt an der Tankstelle.

Die US-Marine will künftig mit Flimmern Jagd auf U-Boote machen. Das sind tauchende Drohnen oder fliegende Tauchroboter.

Diese Roboter sind keine Terminatoren: Nao und Pepper machen Musik, tanzen und lösen Rechenaufgaben. Sie sollten die Einstellung der Menschen gegenüber Robotern ändern, sagt ihr Entwickler. Golem.de hat die beiden Humanoiden im Pariser Atelier des Herstellers Aldebaran Robotics getroffen.
Von Werner Pluta

Diese Augentropfen helfen nicht gegen Augenleiden, sondern verbessern die Nachtsicht. Mit der Substanz, die auch Tiefseefische nutzen, lässt sich das Sehvermögen im Dunkeln immens steigern. Für Aktivitäten tagsüber hat die Behandlung jedoch Nachteile.

Hannover Messe 2015 Dieses Jahr sind es Insekten: Das schwäbische Unternehmen Festo wird auf der Hannover Messe wieder zwei Roboter nach einem natürlichen Vorbild präsentieren. Beide Roboterarten sollen auf ihre Art und Weise koordiniert agieren.

Stickstoff ist ein wichtiger Grundbaustein für das Leben. Der Roboter Curiosity hat das Element auf dem Mars erstmals in einer Form nachgewiesen, die biologisch verwertbar ist. Dennoch halten die Entdecker das für keinen Hinweis auf marsianisches Leben.

Der Mond bekommt einen Mond: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will einen Felsbrocken von einem Asteroiden in eine Mondumlaufbahn bringen. Die Asteroidenmission könnte schon in wenigen Jahren starten.

Das ist mal eine praktische Anwendung: Forscher aus Wien wollen einen Roboter dazu bringen, im Kinderzimmer für Ordnung zu sorgen. Die Kinder selbst sollen dabei helfen, es ihm beizubringen.

Macht damit, was ihr wollt: Elon Musk hat Bilder, die SpaceX von Raumflügen gemacht hat, befreit. Erst nur ein bisschen, danach ganz.

Hannover Messe 2015 Warum etwas neu erfinden, was sich seit Jahrmillionen bewährt hat? Forscher aus Saarbrücken haben eine Roboterhand gebaut, die funktioniert wie eine menschliche. Drähte mit Formgedächtnis machen das möglich.

Forscher wollen außerirdisches Leben an der Farbe des Lichts erkennen, das von seinem Heimatplaneten abgestrahlt wird. Sie sammeln fleißig Lebensformen auf der Erde, um festzustellen, wie sie das Licht beeinflussen.

Dieser Schuh zeigt etwas: Muster etwa oder eine monochrome Fläche. Ganz wie die Trägerin es möchte. Ein Tippen auf dem Smartphone reicht, um das Design zu ändern. Ein Display macht es möglich.

Cebit 2015 Vor Fehlhaltungen soll ein Anzug schützen, den das DFKI entwickelt hat: Er erfasst die Position der Gliedmaßen und warnt bei falschen Bewegungen.

Er ist unter die letzten 100 gekommen, doch jemanden von Mars One hat der Kandidat Joseph Roche für die Marskolonie angeblich noch nicht getroffen. Er berichtet von dem Auswahlverfahren - das wenig seriös klingt.

Cebit 2015 Einen 3D-Scanner zum Selbstbauen stellen zwei Wissenschaftler aus Kaiserslautern vor: Sie haben eine Software entwickelt, die zwei Kameras und einen Beamer steuert, um 3D-Scans zu erstellen.

Cebit 2015 Auf dem Tablet wird der Zuschauer zum Regisseur: Mit einer App des Fraunhofer HHI kann der Nutzer selbst entscheiden, wann er Mario Götze sehen will und wann Manuel Neuer. Oder welchen Ausschnitt eines Konzerts.

Cebit 2015 Die TU Darmstadt lässt auf der Cebit 2015 einen Roboter tanzen. Der kann allerdings nicht nur tanzen, sondern auch alles, um am Roboterwettbewerb der Darpa teilzunehmen.

Auf der Brücke dieses Schiffes steht kein Steuermann - es hat gar keinen. Revolt soll der Frachter der Zukunft sein: ein Schiff ohne Besatzung, das sich selbst steuert. Auch das europäische Forschungsprojekt Munin entwickelt Konzepte für die modernen Geisterschiffe.
Von Werner Pluta

Keine Feuergefahr, kein Auslaufen giftiger Flüssigkeit: Forscher aus Jülich haben einen Akku mit einem festen Elektrolyt entwickelt. Der soll sich vor allem für Elektroautos eignen.

Lasst hunderttausend Drohnen steigen: Drohnenbesitzer in aller Welt wollen am 14. März 2015 zeigen, dass unbemannte Fluggeräte nicht böse sind, sondern Spaß machen und nützlich sind. Auch hierzulande gibt es Veranstaltungen zum ersten International Drone Day.
Von Werner Pluta

Dieser Roboter kann zwar nichts terminieren, aber er hat trotzdem etwas mit dem T-1000 gemeinsam: Er besteht aus einer Flüssigmetalllegierung und kann seine Form verändern.

Raketentriebwerk und Trockeneisdynamo: Die Vorbereitungen für die künftigen Marsmissionen sind im Gange. Britische Forscher haben für die Energiegewinnung eine ungewöhnliche Idee entwickelt.

Tierversuche könnten in Zukunft überflüssig sein: Forscher wollen Medikamente an Organchips testen. US-Forscher haben ein schlagendes Herz auf einem Chip gebaut.

Ende März geht der Teilchenbeschleuniger LHC am Cern wieder in Betrieb. Die ersten Injektionstests mit Teilchenstrahlen haben die Wissenschaftler bereits durchgeführt - und ein spektakuläres Video von einem eher unbekannten Experiment veröffentlicht: Alice.

Erkennen, ohne zu identifizieren: Der japanische Technologiekonzern Fujitsu hat eine Technik entwickelt, um die Bewegungen von Menschen auszuwerten. Sie ermöglicht, Menschen zu erkennen, ohne ihre Privatsphäre zu verletzen.

Kein Serienprodukt, aber vielleicht eine gute Idee: Goodyear stellt das Konzept eines Reifens für Elektroautos vor. Er soll die Reichweitenangst lindern.

Einen eigenwilligen Antrieb hat der schwedische Luxusautohersteller Koenigsegg für einen Hybridsportwagen entwickelt: Der Verbrennungsantrieb hat kein Getriebe und entsprechend auch keine Schaltung. Der Leistung tut das indes keinen Abbruch.