• IT-Karriere:
  • Services:

Darpa: Schnelle Drohnen fliegen durch Häuser

Beschädigte Gebäude mit Drohnen zu erkunden, ist besser als hineinzugehen. Die Darpa hat die dafür nötigen Algorithmen entwickeln lassen und getestet: Drohnen fliegen mit hoher Geschwindigkeit durch enge Gänge.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne im Gang: Tests verliefen nicht immer perfekt.
Drohne im Gang: Tests verliefen nicht immer perfekt. (Bild: Darpa)

Mit Schmackes durch schmale Gänge: Neue Steueralgorithmen ermöglichen es, einen Copter autonom durch einen Hindernisparcours fliegen zu lassen. Auch mit hoher Geschwindigkeit.

Stellenmarkt
  1. FrischerGehts.net GmbH, Dresden
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Mit über 72 Kilometern pro Stunde saust ein Quadrocopter durch einen Gang zwischen zwei Kartonreihen. Dabei fliegt er ferngesteuert. Neue Steueralgorithmen, die die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) entwickelt hat, machen das möglich. Der Copter kann aber nicht nur gerade Gänge entlangfliegen: Er absolviert auch selbstständig einen Hindernisparcours.

Drohne fliegt im Gebäude

Entwickelt wurden die Algorithmen im Darpa-Projekt Fast Lightweight Autonomy (FLA). Ziel ist eine Steuersoftware, die Drohnen sicher durch Gebäude manövrieren lässt. Damit soll sich das unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) nur mit seinen Kameras und Sensoren in Gebäuden zurechtfinden.

Der Copter soll beispielsweise durch eine Tür oder ein Fenster in das Gebäude gelangen, dann mit hoher Geschwindigkeit durch Gänge und Treppenhäuser fliegen und Räume erkunden. Dabei muss er ohne GPS, das in Gebäuden nicht zur Verfügung steht, und ohne Steuerung von außen auskommen.

Drohnen sollen beschädigte Gebäude erkunden

Derart ausgestattete Drohnen sollen beispielsweise von Soldaten eingesetzt werden, die in Städten patrouillieren, oder von Rettungskräften, die nach einem Erdbeben in einem beschädigten Gebäude nach Überlebenden suchen. Sie können eine Drohne hineinschicken, um es zu erkunden, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen.

Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums hat die Algorithmen kürzlich in einem alten Hangar der Nationalgarde auf der Halbinsel Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts getestet. Dazu wurde ein handelsübliches UAV, eine Flamewheel 450 von DJI, mit HD-Kameras und Sensoren wie Lidar oder Sonar ausgestattet. Dann wurden die verschiedenen Algorithmen, die drei Teams von US-Universitäten und Unternehmen entwickelt haben, installiert.

Die Ergebnisse waren schon recht vielversprechend, wie das Video zeigt. Allerdings nicht immer perfekt: Die Drohnen stießen auch mal gegen die Hindernisse und stürzten ab.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Die Sims 4 für 9,99€, Inselleben für 19,99€, An die Uni! für 19,99€, Vampire für...
  2. (-69%) 24,99€
  3. 17,99€
  4. (-72%) 8,50€

TheDragon 15. Feb 2016

und? Dagegen gibt es Impeller und andere Schutzmaßnahmen. Einzig mit einem festen Netz...

Kleine Schildkröte 14. Feb 2016

Die US-Streitkräfte nutzen seit Jahren Dronen zum auskundschaften von Gebäuden und zur...

Pjörn 14. Feb 2016

https://www.securityconference.de/de/aktivitaeten/munich-security-conference/msc-2016...

Friederich 13. Feb 2016

Ich hab mich auf Nogul bezogen, oder was meinst du? Im Original (der Pressemitteilung...

fork 13. Feb 2016

Das sind vielleicht die Vorgänger der kleinen Erkundungsdrohnen im Film Prometheus. :)


Folgen Sie uns
       


TES Morrowind (2002) - Golem retro_

Eine gigantische Spielwelt umgeben von Pixelshader-Wasser: The Elder Scrolls 3 Morrowind gilt bis heute als bester Teil der Serie. Trotz sperriger Bedienung war Morrowind dank der dichten Atmosphäre, der spielerischen Freiheit und der exzellenten Grafik ein RPG-Meilenstein.

TES Morrowind (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


    Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
    Leistungsschutzrecht
    Drei Wörter sollen ...

    Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
    2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
    3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
    Dreams im Test
    Bastelwastel im Traumiversum

    Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
    2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
    3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

      •  /