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Drohne im Gang: Tests verliefen nicht immer perfekt.
Drohne im Gang: Tests verliefen nicht immer perfekt. (Bild: Darpa)

Darpa: Schnelle Drohnen fliegen durch Häuser

Drohne im Gang: Tests verliefen nicht immer perfekt.
Drohne im Gang: Tests verliefen nicht immer perfekt. (Bild: Darpa)

Beschädigte Gebäude mit Drohnen zu erkunden, ist besser als hineinzugehen. Die Darpa hat die dafür nötigen Algorithmen entwickeln lassen und getestet: Drohnen fliegen mit hoher Geschwindigkeit durch enge Gänge.

Mit Schmackes durch schmale Gänge: Neue Steueralgorithmen ermöglichen es, einen Copter autonom durch einen Hindernisparcours fliegen zu lassen. Auch mit hoher Geschwindigkeit.

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Mit über 72 Kilometern pro Stunde saust ein Quadrocopter durch einen Gang zwischen zwei Kartonreihen. Dabei fliegt er ferngesteuert. Neue Steueralgorithmen, die die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) entwickelt hat, machen das möglich. Der Copter kann aber nicht nur gerade Gänge entlangfliegen: Er absolviert auch selbstständig einen Hindernisparcours.

Drohne fliegt im Gebäude

Entwickelt wurden die Algorithmen im Darpa-Projekt Fast Lightweight Autonomy (FLA). Ziel ist eine Steuersoftware, die Drohnen sicher durch Gebäude manövrieren lässt. Damit soll sich das unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) nur mit seinen Kameras und Sensoren in Gebäuden zurechtfinden.

Der Copter soll beispielsweise durch eine Tür oder ein Fenster in das Gebäude gelangen, dann mit hoher Geschwindigkeit durch Gänge und Treppenhäuser fliegen und Räume erkunden. Dabei muss er ohne GPS, das in Gebäuden nicht zur Verfügung steht, und ohne Steuerung von außen auskommen.

Drohnen sollen beschädigte Gebäude erkunden

Derart ausgestattete Drohnen sollen beispielsweise von Soldaten eingesetzt werden, die in Städten patrouillieren, oder von Rettungskräften, die nach einem Erdbeben in einem beschädigten Gebäude nach Überlebenden suchen. Sie können eine Drohne hineinschicken, um es zu erkunden, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen.

Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums hat die Algorithmen kürzlich in einem alten Hangar der Nationalgarde auf der Halbinsel Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts getestet. Dazu wurde ein handelsübliches UAV, eine Flamewheel 450 von DJI, mit HD-Kameras und Sensoren wie Lidar oder Sonar ausgestattet. Dann wurden die verschiedenen Algorithmen, die drei Teams von US-Universitäten und Unternehmen entwickelt haben, installiert.

Die Ergebnisse waren schon recht vielversprechend, wie das Video zeigt. Allerdings nicht immer perfekt: Die Drohnen stießen auch mal gegen die Hindernisse und stürzten ab.


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TheDragon 15. Feb 2016

und? Dagegen gibt es Impeller und andere Schutzmaßnahmen. Einzig mit einem festen Netz...

Kleine Schildkröte 14. Feb 2016

Die US-Streitkräfte nutzen seit Jahren Dronen zum auskundschaften von Gebäuden und zur...

Pjörn 14. Feb 2016

https://www.securityconference.de/de/aktivitaeten/munich-security-conference/msc-2016...

Friederich 13. Feb 2016

Ich hab mich auf Nogul bezogen, oder was meinst du? Im Original (der Pressemitteilung...

fork 13. Feb 2016

Das sind vielleicht die Vorgänger der kleinen Erkundungsdrohnen im Film Prometheus. :)



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