Satellitennavigation: Esa beschleunigt Galileo
Außerplanmäßiger Start beim europäischen Satellitennavigationssystem Galileo(öffnet im neuen Fenster) : Im Mai wird eine russische Sojus-Trägerrakete zwei weitere Satelliten in die Erdumlaufbahn bringen. Damit will die Europäische Raumfahrtagentur(öffnet im neuen Fenster) (European Space Agency, Esa) den Aufbau der Konstellation beschleunigen.

Es werden die Satelliten Nummer 13 und 14 von insgesamt 30 sein. Die Sojus-Rakete wird vom Startplatz Kourou im französischen Übersee-Département Französisch-Guayana aus abheben.
Ariane transportiert vier Satelliten
Geplant war für dieses Jahr nur ein Satellitentransport mit der Ariane 5(öffnet im neuen Fenster) . Die europäische Trägerrakete kann allerdings vier Satelliten ins All bringen.

Damit werden Ende dieses Jahres 18 Galileo-Satelliten um die Erde kreisen. Das reicht aus, um das System regulär in Betrieb zu nehmen . Voraussetzung ist allerdings, dass dann auch Geräte mit den entsprechenden Chips auf dem Markt sind. Die derzeit vorhandenen GPS-Chips sind nicht mit Galileo kompatibel.
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