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Raumfahrt: Ein Satellit, sie alle zu überstrahlen

Ein Leuchtfeuer am Nachthimmel: Eine Gruppe russischer Weltraumenthusiasten will den Satelliten Mayak ins All schießen, der hell am Himmel leuchten soll. Nicht alle sind von dem Projekt, das per Crowdfunding finanziert werden soll, begeistert.

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Satellit Mayak: Erinnerung an Sputnik 1
Satellit Mayak: Erinnerung an Sputnik 1 (Bild: Projekt Mayak)

"Du bist der hellste Stern am Firmament" - das klingt wie das Liebesgeflüster eines romantischen Teenagers. Doch einer Gruppe von Wissenschaftlern der Moscow University of Mechanical Engineering (Mami) ist es ernst damit: Sie will einen Satelliten in den Orbit bringen, der alle Sterne überstrahlt.

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Mayak, etwa: Leuchtfeuer, heißt der Satellit. Er ist etwa so groß wie ein Cubesat-3 und soll in einen sonnensynchronen Orbit (SSO) in etwa 600 Kilometern Höhe geschossen werden. Dort soll er ein pyramidenförmiges Segel entfalten. Es besteht aus einem Polymer, das dünner ist als ein menschliches Haar und eine reflektierende Oberfläche hat.

Alle sollen Mayak sehen

Das Segel hat eine Fläche von etwa 16 Quadratmetern. Es soll das Sonnenlicht einfangen und auf die Erde reflektieren. Dieses Segel wird Mayak nach Angaben der Entwickler zum hellsten Objekt am Nachthimmel machen. Mayak soll von jedem Punkt der Erde aus zu sehen sein.

Außerdem wollen die Mami-Forscher ein Bremssystem testen. Es ist gedacht für Satelliten mit einem Gewicht von über 100 Kilogramm, die in einer Höhe von 600 Kilometern um die Erde kreisen. Es soll den Satelliten abbremsen und absteigen lassen, so dass er beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht. Das soll ohne den Einsatz des Antriebs geschehen.

Mayak erinnert an Sputnik

Schließlich soll Mayak daran erinnern, wer als Erster einen Satelliten ins Weltall gebracht hat: Im kommenden Jahr jährt sich zum 50. Mal der Start des Satelliten Sputnik 1. Die Sowjetunion schoss ihn am 4. Oktober 1957 in die Umlaufbahn.

Mayak soll im Juli dieses Jahres mit einer Sojus-2-Rakete in die Erdumlaufbahn geschossen werden. Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos hat dem bereits zugestimmt.

Die Masse spendet Geld

Finanziert werden soll der Transport durch Crowdfunding. Die Kampagne auf der russischen Plattform Boomstarter läuft noch bis Ende kommender Woche. Das Ziel von 1,5 Millionen Rubel, umgerechnet etwas über 18.000 Euro, wurde bereits überschritten. Wenige Tage vor Ende der Kampagne wurden bereits knapp 1,8 Millionen Rubel, umgerechnet etwa 22.000 Euro, zugesagt.

Nicht alle sind von dem Projekt begeistert: Astronomen befürchten, dass das helle Licht von Mayak ihre Beobachtungen stören könnte. Über die Helligkeit besteht noch Unklarheit: Einige gehen davon aus, dass Mayak so hell strahlen wird wie der Mond. Andere glauben, dass der Satellit etwas weniger hell sein wird als die Venus, die der hellste Planet ist - und damit in etwa so hell wie die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS), die sehr gut am Himmel zu erkennen ist.

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SchreibenderLeser 06. Mär 2016

1. Danke für das Kompliment. 2. Man könnte den Spiegel z. B. ganz einfach zuklappen oder...

SchreibenderLeser 06. Mär 2016

An was erinnert das? Abgesehen davon: Ich dachte an die Suche nach neuen Erden.

Schiwi 05. Mär 2016

Das gibt doch bloß Streit um die Fernbedienung

lemmer 04. Mär 2016

das znamya 2 experiment?

lemmer 04. Mär 2016

die gesamtoberflaeche dieser reflektierenden pyramide betraegt sechzehn quadratmeter.


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