Abo
  • IT-Karriere:

Fjodor: Russische Forscher stellen Weltraumroboter vor

Russlands Robonaut heißt Fjodor: Russische Robotiker haben einen Humanoiden gebaut, der auf einer Raumstation eingesetzt werden soll. Vorerst beschäftigt der Roboter sich noch mit Irdischem: zum Beispiel mit Autofahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Roboter Fjodor: Kein Neid mehr auf US-Roboter
Roboter Fjodor: Kein Neid mehr auf US-Roboter (Bild: FPI)

Konkurrenz für den Robonaut 2: Die russische Stiftung für zukunftsorientierte Forschung (FPI) hat einen humanoiden Roboter vorgestellt, der für den Einsatz im Weltraum vorgesehen ist. FPI ist die Forschungsagentur des russischen Verteidigungsministeriums und damit das russische Pendant zur Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa).

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. IQTIG - Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Berlin Tiergarten

Fjodor, so heißt der Roboter, ist etwa mannshoch und besteht aus einem Torso mit zwei Armen und einem Kopf. Laufen kann er nicht - er ist fest auf einem Standfuß montiert. Bedient wird der Roboter von einem menschlichen Operator. Der trägt ein Exoskelett mit Sensoren, die die Bewegungen von Hals, Armen, Schultern und Händen erfassen. Der Mensch gibt so die Bewegungen vor und der Roboter ahmt sie nach.

Fjodor fährt Auto

Auf diese Weise kann der Roboter Objekte greifen oder schweißen. Die Entwickler haben ihn auch schon Auto fahren lassen. In Zukunft soll der Roboter in der Lage sein, solche Aufgaben auch autonom und ohne menschliche Fernsteuerung zu erledigen.

Gedacht ist der Roboter für den Einsatz auf einer Raumstation wie der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) oder dem Orbital Piloted Assembly and Experiment Complex, einer Raumstation, die Russland in den 2020er-Jahren, nach Ende der ISS-Mission, in die Umlaufbahn bringen will. Dort könnte er beispielsweise Außeneinsätze erledigen. Dabei könnte er unbegrenzt und ohne Raumanzug unterwegs sein.

Roboter sind kein Märchen

"Wir glauben, dass Roboter mit Computersehen und der Perspektive auf künstliche Intelligenz kein Märchen sind", sagte russische Vizepräsident Dmitri Rogosin. Da Fjodor von der FPI entwickelt wurde, wird er auch militärische Aufgaben habe. Allerdings, so sagte Rogosin, würden militärische Roboter nicht nur für das Schlachtfeld, sondern in erster Linie für den Weltraum entwickelt.

Den Robonaut hatte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) 2010 vorgestellt. Seit 2011 ist er auf der ISS im Einsatz. Über den Konkurrenten sagte Rogosin, sie seien es leid, die führenden US-Forschungseinrichtungen um ihre tollen Roboter zu beneiden. Allerdings machte Rogosin keine Angaben, wann Fjodor erstmals im All im Einsatz sein wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 116,13€
  2. (u. a. Sandisk Ultra 400 GB microSDXC für 56,90€, Verbatim Pinstripe 128-GB-USB-Stick für 10...
  3. 89,90€ (Bestpreis!)
  4. 449,90€ (Release am 26. August)

Atalanttore 10. Jul 2016

Der Mythos ist leider falsch.

Der Held vom... 20. Feb 2016

Eine Metapher zu erkennen, ist auch eine Kunst. Kleiner Tipp: Welches Getränk steht wohl...

thorsten... 20. Feb 2016

Das Gleichgewicht des Robotors beim Aufprall sicherlich testen.


Folgen Sie uns
       


Wolfenstein Youngblood angespielt

Zwillinge im Kampf gegen das Böse: Im Actionspiel Wolfenstein Youngblood müssen sich Jess und Soph Blazkowicz mit dem Regime anlegen.

Wolfenstein Youngblood angespielt Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

    •  /