Als erste der Jolla-eigenen Anwendungen steht nun der Browser von Sailfish-OS unter einer freien Lizenz bereit. Aufbauend auf Mozillas Gecko wird die MPL verwendet.
Bastler können sich nun eine eigene Rückseite für ihr Jolla-Smartphone herstellen. Denn das Unternehmen hat die Spezifikationen zu den Covern unter einer fast freien Lizenz veröffentlicht.
Die neue Rendering-Engine von Mozilla - Servo - soll mehr Geschwindigkeit und Sicherheit bringen, braucht aber noch mindestens zwei Jahre bis zur Einsatzfähigkeit. Bis dahin bleibt es ein Forschungsprojekt.
Fast vier Monate hat der Entwickler David Herrmann für eine freie Implementierung von Miracast gebraucht. Sein Fazit ist die klare Empfehlung, derartige Geräte nicht zu kaufen oder zu nutzen. Die Technik sei einfach zu schrecklich.
SPI soll die finanzielle Organisation der X.org-Foundation übernehmen. Mit diesem Wechsel soll die Stiftung auch offiziell um Mesa, Wayland und weitere Grafikprojekte erweitert werden.
Das Open-Pandora-Team arbeitet an einem Nachfolger seines Linux-Handhelds. Das Pyra-Gehäuse soll dem Open Pandora ähneln, die Hardware wird aber deutlich aufgebessert.
Einer der Nouveau-Entwickler hat eine Bibliothek zum PCI-Zugriff auf Windows portiert. So kann er Informationen über Nvidia-Karten erlangen, die nur unter Windows zur Verfügung stehen.
Nach einer ersten offiziellen Abstimmung über das künftige Init-System in Debian hat das technische Komitee entschieden, weiter zu diskutieren. Diese langwierige Debatte stößt bei einigen Community-Mitgliedern inzwischen auf Unverständnis.
Damit die von der KDE-Community entwickelte Hardware wie das Improv und das Vivaldi-Tablet langfristig gesichert sind, können Unterstützer nun auch spenden. Ziel sind 125.000 US-Dollar.
Nach einem Jahr Entwicklung sind nun Subsurfaces in Wayland enthalten. Der Referenz-Compositor Weston nutzt Logind, das aus dem Systemd-Projekt stammt.
Anwendungen ohne Appdata tauchen in Fedora 22 nicht mehr im Gnome-eigenen Softwarecenter auf. Das könnte sehr viel Nicht-Gnome-Software ausschließen, zur Umsetzung bleibt aber wohl noch ein Jahr Zeit.
Collabora soll Valve dabei helfen, Beiträge an die Linux-Community zu leisten. Zunächst stellt Valve sämtlichen Debian-Entwicklern sein gesamtes aktuelles und künftiges Spieleportfolio gratis zur Verfügung.
Ein aktuelles Abbild von Valves SteamOS-Beta erlaubt die Nutzung von Bios-Rechnern und einen Dual-Boot. Die Funktionen stammen von Ye Olde SteamOSe, die Hacker sind Valve aber um einiges voraus.
Für Android lassen sich nun Qt-Apps entwickeln, die sowohl OpenGL- als auch rasterbasierte Oberflächen nutzen. Umsetzbar ist das durch mehrere native Oberflächen.
Der Dart2JS-Compiler in Dart 1.1 soll deutlich schnelleren Javascript-Code erzeugen. Zudem erhält die Version Verbesserungen für den serverseitigen Einsatz von Dart.
Die Kernel-Implementierung von D-Bus könnte schon in wenigen Wochen in Linux eingepflegt werden, schreibt Greg Kroah-Hartman. Androids Binder wird KDBus wohl aber nie ersetzen können.
Nach einem Hack der vBulletin-Software haben die Opensuse-Admins das Forum vorübergehend abgeschaltet. Nun ist es wieder online, doch die proprietäre Software soll gegen eine freie Alternative ersetzt werden.
Wegen fehlender Einnahmen sieht sich die OpenBSD-Foundation nicht in der Lage, ihre Stromkosten zu zahlen. Ändert sich daran nichts, müssten schlimmstenfalls die Server abgeschaltet werden.
Smartphones bekannter Hersteller mit Ubuntu wird es wohl nicht vor 2015 geben, berichtet Community-Manager Jono Bacon. Geräte für regional beschränkte Märkte könnte es aber noch in diesem Jahr geben.
Intels Open Source Technology Centre arbeitet an einer 16-Bit-Unterstützung in der Compiler-Infrastruktur LLVM. Der Linux-Start-Code lässt sich damit bereits bauen, es soll aber mehr getestet werden.
Ein Intel-Mitarbeiter hat begonnen, Compute-Shader in der freien Mesa-Bibliothek umzusetzen. Noch sind diese aber nicht nutzbar, weitere Patches sollen folgen.
Für die Programmiersprache Rust 0.9 ist die Laufzeit stark überarbeitet worden, dabei blieben die Funktionen aber erhalten. Außerdem können Bibliotheken der von Mozilla initiierten Sprache nun statisch gelinkt werden.
Eher als erwartet soll das NPAPI aus dem freien Chromium-Browser unter Linux verschwinden. Bereits ab April müssten Nutzer auf Googles Chrome ausweichen oder auf den Flash Player verzichten.
Das Fedora-Projekt legt noch keinen Termin für die kommende Version 21 fest, da das Zusammenstellen der Distribution derzeit grundlegend diskutiert wird. Fedora 21 erscheint vermutlich frühestens im August und vielleicht sogar ohne Codename.
Die KDE-Community hat eine Vorschau auf ihre Frameworks 5 veröffentlicht. Produktiv einsetzbar sind erst 2 der 57 Bibliotheken, die finale Version erscheint im Juni 2014.
Die 4er-Entwicklungszweige der KDE Plasma Arbeitsfläche und grundlegenden Bibliotheken sind eingefroren. Mit KDE SC 4.12 bekommen deshalb nur die Anwendungen neue Funktionen, allen voran die PIM-Suite.
Die für Taucher bestimmte Software Subsurface hat einen Wechsel von GTK+ zum Qt-Toolkit vollzogen. An dem Projekt beteiligen sich unter anderem Linus Torvalds und Intels Open-Source-Chef Dirk Hohndel.
Auf dem Jolla läuft eine moderne Linux-Distribution mit Systemd, Btrfs, Qt5 und Wayland. Dank eingebauter Terminals und Root-Zugriff kann das System entdeckt, erweitert und leicht verändert werden. Zudem wird klar, wie es Sailfish OS auf Android-Telefone schaffen kann.
Der Münchner Stadtrat hat das Limux-Projekt für beendet erklärt. Nach 10 Jahren Umstellung startet damit nun der Regelbetrieb von Linux-Systemen an fast 15.000 Arbeitsplätzen.
Mozillas Firefox wird künftig ein H.264-Modul von Cisco verwenden. Cisco übernimmt sämtliche Verpflichtungen der Patentlizenzen. Nun steht der Quellcode dazu auf Github zum Download bereit.
Mit Kexec lassen sich leicht laufende Kernel ersetzen und anschließend nutzen. Unter Verwendung von UEFI mit Secure Boot verursacht dies aber nach wie vor Sicherheitsprobleme, eventuell sogar für Windows.
Der Init-Dienst Systemd könnte künftig Agetty und Login an einem VT ersetzen und auch die Sitzung läuft dann in einer Systemd-eigenen Konsole und nicht mehr in der Kernel-Konsole. Dazu gibt es einen Boot-Splash für Initrds.
Die erste große Überarbeitung für den Audiocodec Opus steht nun als Release Candidate der Version 1.1 bereit. Gibt es keinen gravierenden Bug mehr, wird dies die finale Version.
Ab sofort ist Dports, das auf dem FreeBSD-Ports-System aufbaut, in Dragonfly BSD Standard. Zudem gibt es KMS-Treiber für aktuelle Intel- und AMD-Grafikchips, die in einigen Fällen Hardwarebeschleunigung erlauben.
Schon vor 25 Jahren hätte Emacs zu einer Textverarbeitung mit Wysiwyg werden sollen, dies müsse jetzt endlich geschehen, schreibt GNU-Projektgründer Richard Stallman.
Auf Basis des Android-Emulators stellt Canonical nun auch einen Emulator für die Smartphoneversion Ubuntu-Touch bereit. Der noch experimentelle Emulator stellt ein funktionierendes Unity 8 mittels Mir dar, hat aber noch einige Fehler.
Das kommende Ubuntu 14.04 soll fünf Jahre lang mit Updates versorgt werden. Zur notwendigen Stabilität verzichte die Distribution standardmäßig auf den Displayserver Mir sowie auch auf Unity 8, bestätigt Mark Shuttleworth.
Statt Gitarre und Schlagzeug nutzt die Band Meta-ex zwei Rechner und programmiert ihre Musik live in dem Lisp-Dialekt Clojure. Das Publikum sieht dabei per Beamer, was im Editor der Musiker passiert. Sie sagen: Nur so kann elektronische Musik tatsächlich live aufgeführt werden.
Der KDE-Entwickler Sebastian Kügler zeigt seine Arbeit an QML-Applets in Plasma 2 und bekräftigt den Termin für eine Vorschau Mitte Dezember. Derweil geht das neue KWin in einen normalen Beta-Entwicklungsprozess über, da es als stabil genug dafür angesehen wird.
Canonical hatte den Betreiber der kritischen Webseite Fix Ubuntu gebeten, auf die Nutzung des Logos der Distribution zu verzichten. Mittlerweile räumt das Unternehmen ein Versehen ein, die EFF gibt sich in einer grundlegenden Position aber noch nicht zufrieden.
Mit der Beta von Fedora 20 sind alle Funktionen für die kommende Veröffentlichung festgelegt. So wird Fedora standardmäßig auf Syslog und Sendmail verzichten und ARM als weitere Primärarchitektur eingeführt.
Die wohl älteste noch aktiv entwickelte Linux-Distribution Slackware startet in der neuen Version auf Uefi-Systemen. Secure Boot wird noch nicht von Hause aus unterstützt, lässt sich aber selbst einrichten.
Die Yorba-Entwickler haben für Shotwell die Metadaten-Bibliothek Exiv2 um einen Wrapper erweitert, um die C++-Software nutzen zu können. Nun wird auch Gimp diese künftig benutzen und beide Projekte arbeiten gemeinsam an der Bibliothek.
Innerhalb eines Jahres steht nun die dritte Version des Cubieboards bereit. Für 89 Euro gibt es einen Allwinner A20 SoC, 2 GByte Arbeitsspeicher, Gigabit-Ethernet und diesmal auch Kabel, Schrauben und ein Gehäuse.
Der freie Terminal-Emulator Gate One läuft im Browser und bietet unter anderem SSH-Unterstützung. Nun soll Gate One auch schnell genug für X11-Anwendungen sein und diese darstellen können.
Für das Gnome-eigene Softwarecenter hat der Entwickler Richard Hughes die Appstream-Spezifikation erweitert. Nun diskutiert das KDE-Team, die Erweiterungen ebenfalls umzusetzen. Der Appstream-Entwickler Matthias Klumpp sieht darin ein gutes Zeichen.
Viele Probleme und Entwicklerwechsel verzögerten die Veröffentlichung von Enlightenment 17 immer wieder, nach fast zwölf Jahren ist die Desktopumgebung dann aber doch noch erschienen. Die Folgeversion sollte sich nicht wieder derart verzögern, nun steht eine erste Alpha von E18 bereit.
Die aktuelle Blender-Version kann das proprietäre FBX-Dateiformat importieren und verbessert den Export dafür. Außerdem hat das Team den Cycles-Renderer und die Modellierungswerkzeuge überarbeitet.