Virtualisierung: Qemu 1.7 generiert ACPI-Tabellen

Die neue Version 1.7 des Emulators Qemu kann ACPI-Tabellen für x86-Hardware generieren, unterstützt über 1 TByte RAM und verbessert die HDA-Emulation.

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Qemu 1.7 ist erschienen.
Qemu 1.7 ist erschienen. (Bild: Linux for You/CC-BY 3.0)

Der Emulator Qemu 1.7 ist erschienen. Die Software ist nun in der Lage dazu, ACPI-Tabellen von x86-Hardware zu generieren, die dann direkt von der Firmware genutzt werden können. So können künftig einfach neue Funktionen umgesetzt werden, ohne die Firmwarekomponenten wie Seabios oder Coreboot selbst zu verändern. Ebenfalls ist es nun möglich, mehr als 1 TByte RAM zu nutzen, die Firmware unterstützt dies jedoch noch nicht.

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Darüber hinaus beinhaltet die HDA-Geräte-Emulation nun standardmäßig einen Mixer, und Audio funktioniert auch ohne das Open Sound System (OSS) auf Systemen. Vorher musste Qemu mit speziellen Einstellungen kompiliert werden, um dies zu erreichen.

Qemu besitzt darüber hinaus neue Block-Geräte-Kommandos zum Überwachen der emulierten Geräte. Außerdem ist der Drossel-Algorithmus für Block-Geräte komplett neu geschrieben worden und sollte nun weniger anfällig sein. Die Gerätezuweisung wurde durch Veränderungen an VFIO verbessert. Die Funktionalität von USB 3.0 ist ebenfalls verbessert worden.

Die User-Mode-Emulation unterstützt nun auch Binärdateien der 64-Bit-ARM-Architektur AArch64. Eine Liste weiterer Neuerungen findet sich im Changelog des Projekts. Der Quellcode steht zum Download als Archiv oder via Git zur Verfügung. Nach der Veröffentlichung von Qemu 1.7 hat das Team die Entwicklung für Funktionen von Qemu 2.0 geöffnet.

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