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BSD-Variante: Dragonfly BSD 3.6 mit Dports

Ab sofort ist Dports, das auf dem FreeBSD-Ports-System aufbaut, in Dragonfly BSD Standard. Zudem gibt es KMS-Treiber für aktuelle Intel- und AMD-Grafikchips, die in einigen Fällen Hardwarebeschleunigung erlauben.

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Dragonfly BSD ist in Version 3.6 veröffentlicht worden.
Dragonfly BSD ist in Version 3.6 veröffentlicht worden. (Bild: DragonflyBSD)

Das vor zehn Jahren aus dem FreeBSD-Code geforkte Dragonfly BSD ist in Version 3.6 erschienen. Das Standard-Ports-System zur Verwaltung von Software in Dragonfly BSD ist ab sofort Dports, "das auf dem FreeBSD-Ports-System aufbaut und die PKG-Werkzeuge zur Installation nutzt". Über die neue Standardtechnik sind 20.000 Pakete in Binärform und als Quellcode erhältlich. In einer kurzen Onlineeinführung erklären die Entwickler die Nutzung von Dports.

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Auf 64-Bit-Hardware unterstützt Dragonfly BSD nun auch das Kernel-Mode-Setting (KMS), um die Bildschirmauflösung automatisch einzurichten. KMS kann mit dem Radeon-Treiber für AMD-Karten sowie mit dem i915-Treiber für Intel-Hardware genutzt werden. Letzterer lässt sich mit Grafikchips bis zur Generation der Ivy-Bridge-Chips verwenden. Der Radeon-Treiber gilt noch als sehr experimentell und die X.org-Komponente wird deshalb nicht standardmäßig aktiviert.

Das Team warnt darüber hinaus, dass die neuen Treiber eventuell nicht mit allen Hardwarekombinationen zufriedenstellend arbeiten würden. Allerdings könnten durch die neuen Treiber immerhin in einigen Fällen Filme hardwarebeschleunigt dargestellt werden. Auf 32-Bit-Systemen wird nach wie vor ein X.org-X-Server 1.7 verwendet, der nur für sehr alte Hardware zu empfehlen ist.

Für eine gesteigerte Leistung auf Mehrkernprozessoren soll eine verbesserte SMP-Unterstützung sorgen. Für experimentierfreudige Nutzer ist das Dateisystem Hammer 2 in dem System enthalten, dieses gilt aber noch nicht als stabil genug für einen Einsatz.

Das Installationsabbild von Dragonfly BSD 3.6 für 32-Bit- und 64-Bit-Betriebssysteme steht zum Download über die Spiegelserver des Projekts bereit. Die Abbilder stehen als Live-CDs zur Verfügung, was das direkte Testen des Betriebssystems ohne vorherige Installation erlaubt.



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