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Displayserver: Wayland 1.4 mit Subsurfaces

Nach einem Jahr Entwicklung sind nun Subsurfaces in Wayland enthalten. Der Referenz-Compositor Weston nutzt Logind, das aus dem Systemd-Projekt stammt.

Artikel veröffentlicht am ,
Wayland und Weston 1.4 sind verfügbar.
Wayland und Weston 1.4 sind verfügbar. (Bild: Kristian Høgsberg/Youtube)

Zur Freude von Projektgründer und -leiter Kristian Høgsberg ist das Wayland-Protokoll stabil und entwickelt sich nur langsam weiter. Deshalb bezeichnet er die Neuerungen in Wayland 1.4 auch als "ziemlich unspektakulär". Die wohl wichtigste ist das Hinzufügen des Subsurface-Codes.

Zwei Oberflächen in einer

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Die Arbeit an den Subsurfaces begann bereits im Dezember 2012 und der dazugehörige Code in Weston ist bereits seit Mai 2013 verfügbar. Doch erst jetzt ist auch der Wayland-Teil im stabilen Code-Zweig verfügbar und damit auch offiziell Teil des Protokolls.

Die Subsurfaces ermöglichen es, einzelne Teile einer Oberfläche unterschiedlich zu behandeln. So ist es nun etwa viel einfacher, die GUI-Elemente eines Mediaplayers sowie den eigentlichen Film zusammenzuführen. Bisher mussten die GUI-Elemente mit jedem Einzelbild des Films neu berechnet werden. Dies ist nun erst dann notwendig, wenn sich die Oberfläche der GUI verändert. Weitere Details dazu beschreibt Entwickler Pekka Paalanen in seinem Blog.

Weston mit Logind

Høgsberg schreibt, dass die mit Weston 1.4 veröffentlichten Funktionen ziemlich genau dem entsprechen, was die Entwickler vorher geplant haben. Dies war bisher oft nicht der Fall. So kann Weston nun mit Logind benutzt werden, dadurch kann Weston direkt mit Kernel-Mode-Setting (KMS) genutzt werden. Die bisher eingesetzte Hilfsfunktion Weston-Launch wird nicht mehr benötigt.

Außerdem lässt sich der GL-Renderer in Weston als Modul laden und es kann während der Laufzeit zwischen dem GL-Renderer und Pixman gewechselt werden. Der Umgang mit Ausgabegeräten ist zudem deutlich verbessert worden. Bisher stürzte Weston meist ab, falls ein Monitor vom Rechner getrennt wurde, da Weston dieses Ereignis nicht adäquat behandelte. Nun werden Fenster etwa in sichtbare Regionen verschoben.

Das Team hat neben Wayland und Weston auch einige spezifische Funktionen in die freie OpenGL-Bibliothek Mesa eingepflegt, die mit Mesa 10.1 erscheinen sollen. Eine Liste weiterer Änderungen findet sich in der Ankündigung. Der Quellcode steht über die Projektwebseite bereit.



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Tapirleader 27. Jan 2014

Unzuverlässiges Alt+Tab

elgooG 26. Jan 2014

Das ist ja schön und gut, aber was hat das mit dem Thema zu tun? Es ist nun mal Zeit die...

blackout23 24. Jan 2014

Weston wurde aber von vielen schon genutzt um darauf was ondertliches zu bauen wie...


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