Abo
  • Services:

Softwarecenter: KDE diskutiert Appdata-Vorstoß von Gnome

Für das Gnome-eigene Softwarecenter hat der Entwickler Richard Hughes die Appstream-Spezifikation erweitert. Nun diskutiert das KDE-Team, die Erweiterungen ebenfalls umzusetzen. Der Appstream-Entwickler Matthias Klumpp sieht darin ein gutes Zeichen.

Artikel veröffentlicht am ,
In Gnome-Software soll bald nur noch Software mit Appdata-Dateien erscheinen.
In Gnome-Software soll bald nur noch Software mit Appdata-Dateien erscheinen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Anfang 2011 veröffentlichten die Entwickler führender Linux-Distributionen den Plan, mit dem Appstream-Projekt plattformübergreifend dafür zu sorgen, dass Anwender schnell und unkompliziert Software installieren können. Doch sehr lang blieb es eher ruhig um Appstream, bis Gnome in Version 3.10 eine Art Appstore vorstellte, der auf Appstream basiert. Dafür modifizierte der Entwickler Richard Hughes aber die ursprüngliche Spezifikation, um mehr Metadaten zur Verfügung zu stellen. Das KDE-Projekt diskutiert nun nach einem Vorstoß von Hughes und John Layt die Umsetzung der Appdata-Spezifikation.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. Stadt Emsdetten, Emsdetten

Denn in dem Gnome-Appstore Software sollen langfristig nur noch jene Anwendungen gelistet werden, die die Appdata-Datei mitliefern. Bisher gilt dies aber nur für etwa ein Prozent der KDE-Anwendungen, der Rest würde dann entsprechend nicht mehr angezeigt. Dieses Problem ist zumindest aus der Sicht von KDE-Entwickler David Edmundson schnell gelöst. Denn das KDE-Team sammelt bereits einige Metadaten seiner Anwendungen, um diese Informationen auf der Webseite bereitzustellen. So hat Edmundson auch direkt mit einem kurzen Skript die notwendigen XML-Dateien aus den bereits vorhandenen Daten erzeugt.

Apper wird Appdata nutzen

Darüber hinaus schreibt Daniel Nicoletti, der das Packagekit-Frontend Apper betreut, Appdata und Appstream in Apper unterstützen zu wollen, egal ob KDE-Software die Daten dafür liefert oder nicht. Ob auch die Entwickler der in Kubuntu verwendeten Muon-Software-Suite ähnliche Ziele verfolgen, ist derzeit nicht bekannt. Eine endgültige Entscheidung über die Integration von Appdata in KDE ist ebenfalls noch nicht getroffen. An der Diskussion ist aber auch erkennbar, dass einige Entwickler die von Hughes geschriebene Spezifikation verwenden und gern verbessern wollen, um sie an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Der Maintainer von Appstream, Matthias Klumpp, betrachtet die eigens für Gnome geschriebene Spezifikation positiv, da sie wertvolle Zusatzinformationen gegenüber den Appstream-Daten liefere und das Projekt vorantreibe. Klumpp ist sogar bereit, die Appdata-Spezifikation offiziell in einer generalisierten Version und mit Empfehlungen für KDE-Software bereitzustellen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Define R6 für 94,90€ + Versand und mit Sichtfenster für 109,90€ + Versand)
  2. 105,89€ (Bestpreis!)
  3. 1.399€ (Vergleichspreis 1.666€)
  4. 84,90€ (Vergleichspreis 93,90€)

Vanger 06. Nov 2013

Hat er das etwa behauptet? Zurück in deine Höhle...


Folgen Sie uns
       


Hypervsn angesehen (Ifa 2018)

Die Hypervsn-Wand von Kino-mo stellt Videos auf rotierenden LED-Streifen dar. Das Bild ist ziemlich beeindruckend, wenngleich nicht frei von Darstellungsfehlern.

Hypervsn angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /