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Theo de Raadt: OpenBSD-Foundation geht das Geld aus

Wegen fehlender Einnahmen sieht sich die OpenBSD-Foundation nicht in der Lage, ihre Stromkosten zu zahlen. Ändert sich daran nichts, müssten schlimmstenfalls die Server abgeschaltet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die OpenBSD-Foundation kann ihre Stromrechnung nicht begleichen.
Die OpenBSD-Foundation kann ihre Stromrechnung nicht begleichen. (Bild: OpenBSD.org)

Die OpenBSD-Foundation bildet den rechtlichen Rahmen für das auf Sicherheit ausgerichtete Betriebssystem OpenBSD sowie daraus hervorgegangene Projekte wie OpenSSH oder OpenBGPD. Doch wie OpenBSD-Gründer und -Leiter Theo de Raadt und Foundation-Vorstand Bob Beck nun mitteilen, hat die gemeinnützige Organisation ein akutes Finanzproblem für das laufende Jahr. Sollten die 20.000 kanadischen Dollar, etwa 13.500 Euro, für die Stromkosten nicht bereitstehen, müssten die Projekte wohl die Server abschalten.

Viele verschiedene Architekturen

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Die hohen Kosten werden vor allem durch die vielen verschiedenen und teils sehr alten Server verursacht, die OpenBSD zum Bauen und Testen der Software nutzt. Aus logistischen Gründen ließen sich die Geräte aber nicht an einen Ort versetzen, der eine kostenlose Stromversorgung als Sponsoring-Maßnahme anböte.

Ebenfalls nicht zur Debatte steht die Möglichkeit, die unterstützten Rechnerarchitekturen weitgehend zu reduzieren, um dadurch Kosten zu senken. Denn einige Software-Bugs, die alle Plattformen betreffen, werden erst durch das Kompilieren auf unterschiedlichen Rechnern entdeckt. Zudem könnte OpenBSD dadurch Entwickler verlieren, die ein spezielles Interesse an diesen Plattformen haben, was sich auch negativ auf weitere Teilbereiche der Systementwicklung auswirken könnte.

Großsponsor gesucht

In dem Mailing-Listen-Thread werden wenig sinnvolle Lösungen für das Finanzierungsproblem angeboten, etwa ein Kuchenbasar, oder Strom eines projekteigenen Geothermie-Generators zu nutzen, worauf de Raadt wenig amüsiert reagiert. Aber auch eine Crowdfunding-Kampagne via Kickstarter lehnt der Kanadier ab. Das würde einen erheblichen Mehraufwand für alle Beteiligten bedeuten.

Vielmehr sucht das Team nach einem Unternehmen, das bereit ist, die Kosten zu übernehmen oder einen großen Betrag Geld spendet. In den vergangenen zwei Jahren hat Google die Projektfinanzen auf diese Weise gestützt.

Neben Spenden sind der Verkauf von CDs, T-Shirts, Postern und ähnlichen Merchandise-Artikeln derzeit die einzige Einnahmequelle für OpenBSD.

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der_wahre_hannes 19. Jan 2014

-1

bstea 17. Jan 2014

Streng genommen wurden Teile von NeXtStep durch FreeBSD ausgetauscht. Das was von OpenBSD...

DebianFan 17. Jan 2014

Wenn es ein OS gibt, bei dem die NSA mit ziemlicher Sicherheit außen vor bleibt, dann ist...

Bündner 17. Jan 2014

OpenBSD ist eine der wenigen wirklich konsequent sicherheitstechnisch durchdachten...

rommudoh 17. Jan 2014

Die Virtualisierungssoftware hat auch Bugs und könnte andere Bugs verschatten.


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