Abo
  • Services:

Linux-Distribution: Slackware 14.1 bringt Uefi-Unterstützung

Die wohl älteste noch aktiv entwickelte Linux-Distribution Slackware startet in der neuen Version auf Uefi-Systemen. Secure Boot wird noch nicht von Hause aus unterstützt, lässt sich aber selbst einrichten.

Artikel veröffentlicht am ,
Slackware 14.1 startet auf Uefi-Systemen.
Slackware 14.1 startet auf Uefi-Systemen. (Bild: Slackware)

Mit Slackware 14.1 können Nutzer der wohl ältesten noch aktiven Distribution ihr 64-Bit-System nun auch auf Uefi-Hardware verwenden. Dazu hat das Entwicklerteam einige neue Pakete wie Grub2 und Efibootmgr integriert und sämtliche Installationsabbilder erlauben das Starten unter Uefi.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Köln, Hagen
  2. Die Haftpflichtkasse VVaG, Roßdorf

Zurzeit lässt sich Secure Boot aber noch nicht ohne weiteres verwenden. Nutzer, die das dennoch wollen, müssen selbst einen eigenen Schlüssel in der Firmware hinterlegen, damit Kernel, Module und den Bootloader signieren und zum Starten der Verifikationskette den Shim-Bootloader von Matthew Garrett verwenden.

Kernel 3.10 und aktuelle Desktops

Die Basis des Systems bildet der Linux-Kernel 3.10, da der Maintainer Greg Kroah-Hartman diesen als Long-Term-Kernel voraussichtlich zwei Jahre pflegen möchte. Für sehr alte Single-Core-Hardware stellt das Team auch einen Non-SMP-Kernel zur Verfügung. Für Nutzer, die einen aktuelleren Kernel möchten, stellt das Team Config-Dateien für Linux 3.12 bereit.

Als Desktopoberfläche können KDE SC 4.10.5 sowie XFCE 4.10.1 verwendet werden. Als Standardbrowser wird Firefox 24-ESR verwendet. Der Gnome-3-Desktop steht nicht standardmäßig als Slackware-Paket bereit, kann allerdings über externe Projekte hinzugefügt werden. Für den Mate-Desktop werden Build-Skripte gepflegt.

Weitere Details zu Slackware 14.1 finden sich in den Release Notes. Installationsabbilder stehen als Torrent oder über die Spiegelserver des Projekts zum Download bereit. Um Slackware finanziell zu unterstützen, können auch DVDs über den offiziellen Store erworben werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. ab 349€
  3. und 4 Spiele gratis erhalten

peter_pan 17. Dez 2013

Sry, garnicht mitbekommen, dass hier was geschrieben wurde. Manjaro ist einfach nur gut...

Anonymer Nutzer 11. Nov 2013

Falsch, weder cdrtools, noch Firefox und Thunderbird sind in "jedem Debian drin". Ebenso...


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /