Abo
  • Services:

Linux: Reverse Engineering unter Windows für Nouveau

Einer der Nouveau-Entwickler hat eine Bibliothek zum PCI-Zugriff auf Windows portiert. So kann er Informationen über Nvidia-Karten erlangen, die nur unter Windows zur Verfügung stehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine der ersten Tesla-Karten: Nvidias GT 8800
Eine der ersten Tesla-Karten: Nvidias GT 8800 (Bild: Shockmac/Wikimedia)

Für den Nouveau-Entwickler Samuel Pitoiset war es problematisch, an Informationen über die Graphic Counter der Nvidia-Tesla-Architektur heranzukommen: Diese lassen sich nur unter Windows mit Nvidias NVPerfkit abgreifen. Um die gewohnten Werkzeuge zum Reverse Engineering zu nutzen, portierte Pitoiset deshalb einfach die Bibliothek Libpciaccess. Den Patch dazu stellt der Entwickler nun bereit.

Stellenmarkt
  1. tecmata GmbH, Wiesbaden
  2. Robert Bosch GmbH, Renningen

Die Nouveau-Entwickler nutzen die Envytools für ihre Arbeiten. Diese wiederum basieren auf Libpciaccess, über die direkt auf den PCI-Bus und -Geräte zugegriffen werden kann. Allerdings ist die Bibliothek nur auf Posix-Plattformen verfügbar, weshalb Pitoiset diese nun auf Windows portierte und mittels Cygwin nutzt. Eine Verwendung von MinGW (Minimalist GNU for Windows) hält der Pitoiset ebenfalls für möglich.

Die Portierung hängt außerdem von dem Werkzeug WinIO ab, mit dem sich auf die Ein- und Ausgabeports sowie auf Speicher unter Windows zugreifen lässt. Eine kurze Anleitung zur Verwendung der Bibliotheken findet sich im Quellcode-Repository von Libpciaccess. Getestet hat Pitoiset seine Portierung bisher aber nur mit der 32-Bit-Ausgabe von Windows 7, eine Testphase auf einem 64-Bit-System steht noch aus.

Pitoiset arbeitete in Googles Summer of Code 2013 an dem Reverse Engineering von Nvidias Tesla. Die Dokumentation der dabei erzielten Ergebnisse ist im Github-Repository des Entwicklers verfügbar. Dort finden sich auch Anfänge zur Dokumentation von Fermi und Kepler - den neueren Chips von Nvidia.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 21,99€
  3. 1,29€

irata 30. Jan 2014

"Im positiven Sinn werden Choleriker als willensstark, furchtlos und entschlossen...

kiviuq 30. Jan 2014

Warum? Persönliches Ego, die Herausforderung, Anerkennung und die Aussicht auf gut...

Baron Münchhausen. 30. Jan 2014

Habe gelesen: "Perverse Engineering unter Windows für Nouveau" :D


Folgen Sie uns
       


Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht

Der Alstom Aptis kann mit beiden Achsen lenken und ist deshalb besonders wendig. Wir sind in Berlin eine Runde mit dem Elektrobus gefahren.

Alstom E-Bus Prototyp in Berlin - Bericht Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /