Abo
  • Services:
Anzeige
Die Entwicklerplatine Improv
Die Entwicklerplatine Improv (Bild: Aaron Seigo)

KDE: Vivaldi-Macher sammeln Spenden für offene Hardware

Die Entwicklerplatine Improv
Die Entwicklerplatine Improv (Bild: Aaron Seigo)

Damit die von der KDE-Community entwickelte Hardware wie das Improv und das Vivaldi-Tablet langfristig gesichert sind, können Unterstützer nun auch spenden. Ziel sind 125.000 US-Dollar.

Seit der Ankündigung eines Tablets mit der KDE-Oberfläche Plasma Active sind fast zweit Jahre vergangen und das Gerät ist wegen vieler Probleme in der Entwicklung immer noch nicht verfügbar. Mittlerweile verkauft das Projekt immerhin das Entwicklerboard Improv, was auch als Basis des Vivaldi-Tablets dient. Um die Produktion des Improv finanziell abzusichern, setzt das Team nun neben Verkäufen auch auf Spenden, mit dem klaren Ziel von 125.000 US-Dollar.

Anzeige

Hardware als Communityprojekt

Denn anders als etwa Jolla oder Cyanogenmod, die beide vergleichsweise viel freie Software entwickeln, sind die Vivaldi-Macher aus Prinzip eine kleine Community unabhängiger Entwickler ohne finanzielle Unterstützung von Unternehmen oder gar Risikokapitalgebern.

Außerdem ist das Erstellen von Hardware im Gegensatz zur Softwareentwicklung eine langwierige und vor allem kostspielige Angelegenheit, da etwa immer wieder Prototypen hergestellt und getestet werden müssen.

Zwar ist das Design des Improv inzwischen abgeschlossen und die Platine wird bereits verkauft, doch mit dem gesammelten Geld soll die Produktion höherer Stückzahlen angestoßen werden, damit die Geräte direkt nach dem Verkauf versendet werden können. Geld, das nicht direkt für die Produktion benötigt wird, soll in Geräte investiert werden, die zu Bildungszwecken bereitgestellt werden.

Platine mit austauschbarer Hardware

Das Improv besteht aus zwei aufeinandergesteckten Platinen. Auf der einen - CPU-Karte genannt - ist eine Zweikern-CPU. Die beiden Cortex-A7-Kerne, die in dem SoC Allwinner A20 stecken, sind mit maximal 1 GHz getaktet. Die GPU ist eine Mali 400 MP2, die OpenGL ES 2.0/1.1 unterstützt. Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GByte. Zudem sind auf der Platine 4 GByte Flash-Speicher verbaut, in dem das Betriebssystem und eigene Anwendungen untergebracht werden können.

Der Zugriff auf die Platine erfolgt etwa über Micro-USB, das auch OTG (On-the Go) beherrscht und somit die Nutzung eines USB-Datenträgers erlaubt. Außerdem gibt es auf der CPU-Karte noch einen I2C- und einen UART0-Bus sowie einen Bus für acht GPIO-Pins.

Die Anschlüsse sind allesamt auf der Erweiterungsplatine - genannt Feature Board - verbaut, etwa die RJ-45-Buchse, über die zusätzlich Gigabit-Ethernet genutzt werden kann. Dort ist auch eine zweite USB-Buchse als Ergänzung zu der Micro-USB-Buchse. Einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte sowie die SATA-II-Buchse gibt es ebenfalls.

Die Idee der austauschbaren CPU-Karte soll auch in dem Vivaldi-Tablet umgesetzt werden, wenn es veröffentlicht wird. Das Improv ist für 75 US-Dollar plus Versand verfügbar. Über den Onlineshop sind auch die Spenden möglich.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 25. Jan 2014

Nein,es wird bei solchen Boards immer soviel wie nötig verbaut. Wenn die ersten Boards...

Till Eulenspiegel 24. Jan 2014

Ich würde gerne sehen, das nach NSA und Co ein echtes Open-System Realität wird. Das ist...

Nyx 24. Jan 2014

MyOpera Clone vs. Tablet



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Werner Sobek Group GmbH, Stuttgart
  2. Brabbler Secure Message and Data Exchange Aktiengesellschaft, München
  3. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Hagen
  4. Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Hürth bei Köln


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Erster!!!

    Myxier | 22:28

  2. Re: Unsichtbare(!!!) Overlays....

    Myxier | 22:23

  3. Re: Meine Erfahrung als Störungssucher in Luxemburg

    Sharra | 22:13

  4. Mehr Techniker einstellen?

    ImAußendienst | 22:10

  5. Re: Habe nach meinen Umzug knapp ein halbes Jahr...

    Kleba | 21:42


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel