Nach Kritik an Deep Learning Supersampling hat sich Nvidia geäußert: In Battlefield 5 und Metro Exodus sollen Updates die Qualität der Kantenglättung erhöhen, die bisher vor allem in 1440p und 1080p nicht überzeugt.
Golem-Wochenrückblick EU-Unterhändler bürokratisieren mit Leistungsschutzrecht und Uploadfilter das Internet. Am Mars geht Opportunity in Rente. Zurück auf der Erde fühlen wir uns eingeschnürt.
Umsatz und Gewinn sind drastisch gesunken: Nvidia hat im vierten Quartal 2018 deutlich weniger Geforce-Grafikkarten verkauft als erwartet, was den hohen Preisen und dem Ende des Crypto-Mining-Booms geschuldet war.
Die Implementierung von DirectX Raytracing in Metro Exodus überzeugt uns: Zwar ist der Fps-Verlust hoch, die globale Beleuchtung wirkt aber deutlich realistischer und stimmungsvoller als die Raster-Version.
Weil Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) ein künftiger Standard für Festplatten wird, rüstet Hoya auf: Ein weiteres Werk soll 3,5-Platter aus Glas herstellen. Die sind nötig, um die Kapazität weiter zu steigern.
Die Vorschauversion der Unreal Engine integriert unter Direct3D 12 erstmals offiziell Raytracing. Entwickler können damit unter anderem eine globale Beleuchtung, eine Umgebungslichtverschattung, Reflexionen oder Schatten berechnen. Ein Entrauschungsalgorithmus wird mitgeliefert.
Mit dem neuesten Patch beschleunigen Dice und Nvidia die Berechnung von Raytracing-Reflexionen in Battlefield 5 bei gleicher Optik. Noch mehr Geschwindigkeit bringt Deep Learning Supersampling auf den Geforce RTX, was aber die Bildqualität etwas reduziert.
AMD hat für die Radeon VII eine vBIOS mit UEFI-Unterstützung veröffentlicht. Dank Graphics Output Protocol (GOP) booten Systeme mit der Grafikkarte so schneller als per Compatibility Support Module.
Bis 2020 will Seagate dank HAMR-Technik die ersten HDD mit 3-TByte-Plattern ausliefern, was 24 TByte Gesamtkapazität bedeutet. Eine andere Modellreihe wird zwei Aktoren nutzen und die Geschwindigkeit von 250 MByte/s auf 500 MByte/s anheben, zumindest seriell.
Mit dem Tides Of Vengeance genannten Patch für WoWs Battle For Azeroth hat Blizzard das Direct3D-12-Multithreading der Engine verbessert. Aktuelle CPUs schaffen so über 30 Prozent mehr Frames pro Sekunde als vor dem Update, was gerade in großen Städten hilfreich ist.
Zum vierten Mal in Folge soll sich Apple für die TSMC als Auftragsfertiger für einen iPhone-Chip entschieden haben: Das wohl A13 genannte SoC entsteht im N7+ oder N7P genannten Node der Foundry. Ob Layer mit extrem ultra-violetter Strahlung (EUV) genutzt werden, bleibt offen.
Golem-Wochenrückblick Frankreich geht in die Matrix und Deutschland verweigert die blaue Facebook-Pille. Wir arbeiten ein Monat mit ChromeOS und testen eine Radeon-Grafikkarte für Liebhaber.
Update Mehr Kapazität für kommende Nodes: Intel wird in Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon die vorhandene Fab D1X erweitern. So werden rund 2.000 Arbeitsplätze geschaffen und 10 nm sowie 7 nm angekurbelt.
Immer mehr Spiele setzen SSE4.1 oder AVX voraus, um zu starten, was gerade bei kostenlosen Titeln wie Apex Legends oder der Demo von Anthem einige Nutzer ausschließt. Mit einem Phenom II gibt es Abstürze.
Nachdem Apple bereits eigene CPU-Kerne und eine Grafikeinheit für iPhone-Chips entwickelt hat, folgt der naheliegende nächste Schritt: Intern wird ein LTE- oder 5G-Baseband entworfen, statt es von Partnern einzukaufen.
Mit dem intern Copper genannten VR-Headset arbeitet HP an einem Head-mounted-Display, welches 2.160 x 2.160 Pixel samt RGB-Matrix pro Auge aufweist. Die dafür verwendeten LCDs sollen überdies satte Farben darstellen, was sonst eher bei OLED-Panels der Fall ist.
Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
/117Kommentare/Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner
Golem-Wochenrückblick Das deutsche Internet ist angeblich bedroht, bei Facebook bricht das Chaos aus, Kundendatenbanken verschwinden und Umsätze sinken.
Mit der NT-H2 sollen große CPUs mit hoher Verlustleistung ein paar wenige Grad niedrigere Temperaturen erreichen. Noctua legt die Wärmeleitpaste den eigenen Kühlern nicht bei, denn die Verbesserung wird teuer erkauft.
Nach einigen Monaten als interimsmäßiger Intel-Chef hat sich Bob Swan entschieden, den Posten als CEO dauerhaft zu übernehmen. Er folgt auf Brian Krzanich, welcher offiziell wegen einer Affäre zurückgetreten war.
Weniger Chips, weniger Modems, weniger Lizenzeinnahmen: Qualcomm hat im vierten Quartal 2018 in allen Bereichen mit Rückgang zu kämpfen. Das Geschäft mit Snapdragon-SoCs und Snadragon-LTE-Basebands kostet Geld, was künftig durch 5G erwirtschaftet werden soll.
Die Itanic ist endgültig gesunken: Intel hat die Kittson genannten Server-CPUs eingestellt. Die Itanium-Modelle waren ohnehin nur eine minimal überarbeitete Version ihrer Vorgänger, weshalb Kunden wie HPE Alternativen benötigen.
Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Nachdem die Foxconn-Tochter Sharp das PC-Geschäft von Toshiba übernommen hat, gibt es die ersten Dynabooks unter neuem Namen: Trotz weniger als 900 Gramm gibt es ein 1080p-Panel, klassisches USB sowie USB-C, einen HDMI-Ausgang und Gigabit-Ethernet.
Das in China vorgestellte Balong 5000 ist ein Multimode-Baseband für 5G sowie 4G und älter. Es wird mit dem Kirin 980 kombiniert und soll schneller sein als Qualcomms X50-Modem. Huawei will das Balong 5000 schon bald in einem faltbaren Smartphone einsetzen.
Wer Metro Exodus in 1080p mit hohen Details flüssig genießen möchte, benötigt eine Geforce GTX 1070 oder Radeon RX Vega 56. Der Titel skaliert auch mit schwächerer Hardware, nach oben hin gibt 4A Games aber teils Unfug an. Was Raytracing erfordert, bleibt vorerst offen.
Im Jahr 2018 konnte der Belichtungsmaschinenausrüster ASML mehr Umsatz generieren als jemals zuvor. Für das laufende Jahr erwarten die Niederländer ebenfalls gute Zahlen, da viel mehr EUV-Scanner verkauft werden sollen. Kunden sind vor allem Intel, Samsung und die TSMC.
Auch wenn Intel 2018 einen Rekordumsatz erzielen konnte, war das vierte Quartal weniger stark als gedacht. 2019 wird AMD zudem im Server-Segment wachsen, weshalb Intel kaum Wachstumschancen sieht.
Früher war alles besser - das gilt auch in Anno 1800: Die Rückkehr zu einem historischen Setting und altbekannten Gameplay tut der Serie gut, hinzu kommen feine Änderungen. Bauern etwa wollen zwar auf der Farm arbeiten, aber keine stinkende Schwerindustrie um die Ecke haben.
Mitte Februar 2019 soll die Geforce GTX 1660 Ti erscheinen und zumindest in Nordamerika wird sie für 280 US-Dollar verkauft. Spieler erhalten die Leistung einer Geforce GTX 1070, allerdings kein Raytracing.
Wer 2019 ein Topsmartphone kauft, bekommt schnellen Flash-Speicher: Toshiba hat begonnen, seinen UFS 3.0 an Partner zu verteilen. Der Universal Flash Storage erreicht locker die doppelte Geschwindigkeit bisheriger Chips und wird mit mindestens 128 GByte Kapazität angeboten.
In Kalifornien wurde einer Sammelklage gegen AMD stattgegeben, die die Frage klären soll, ob die auf der Bulldozer-Architekturen basierenden FX-Prozessoren keine echten Achtkerner sind. AMD muss sich nun mit den Käufern einigen oder aber vor einer Laienjury argumentieren.
In den kommenden Wochen erscheinen die ersten 15,6-Zoll-Notebooks mit einem 4K-Display, das auf einem sehr hellen OLED-Panel von Samsung basiert. Es ist ergo für High Dynamic Range (HDR) ausgelegt.
Apple bietet das Macbook Pro auch mit Core i9 mit sechs Kernen statt mit Core i7 mit ebenfalls sechs an. Der Aufpreis von gleich 340 Euro ist verschwendet, weil der teurere Hexacore praktisch keine Mehrleistung liefert.
Mit der 970 Evo verkauft Samsung eine sehr beliebte NVMe-SSD, der Nachfolger heißt 970 Evo Plus: Dieses Modell nutzt deutlich flotteren Flash-Speicher, die Preise senken die Koreaner dennoch.
Etherum ist tot, es lebe Grin: Die Radeon RX 570 hat gleich 16 GByte Videospeicher und ist für den Cuckaroo/Cuckatoo-Algorithmus gedacht. Der Kurs von Grin ist nach dem Start bereits abgestürzt.
Nachdem die darauf basierenden Plattformen bereits Geschichte sind, hat Intel nun auch das Ende der Quark-Chips bekanntgegeben. Die auf dem 486er basierenden Designs waren für das Internet der Dinge und für Wearables gedacht, beispielsweise Curie und Edison.
Studenten des KIT haben eine Version von Quake 2 erstellt, die Licht und Schatten sowie Spiegelungen des Shooters durchweg per Pathtracing berechnet. Der Titel läuft auf Nvidias Turing-Grafikkarten mit einer Erweiterung für die Vulkan-Schnittstelle.
Golem-Wochenrückblick Für Trekkies gibt es gute Neuigkeiten, um den Brexit herrscht dagegen weiter Chaos. Und ein problembehaftetes Roboterhotel in Japan schmeißt Roboter raus.
Die WD Black SN750 ist eine verbesserte Version der bekannten WD Black 3D: Die Geschwindigkeit der NVMe-SSD steigt, die Kapazität wurde verdoppelt und ein Kühler verhindert frühes Drosseln bei langer Last.
Ein als Gonzalo entwickelter Chip für eine kommende Spielekonsole von wahrscheinlich Microsoft oder Sony basiert auf einem Zen-Octacore und nutzt eine Navi 10 genannte Grafikeinheit.
Der ProArt PA90 ist eine tonnenförmige Workstation mit Octacore-CPU und Quadro-Grafikkarte. Asus kühlt einen Teil der Komponenten per Wasser, den anderen per Luft - und oben hebt sich die Kappe an.
Um mit der neuen nicht die Radeon Instinct MI50 zu kannibalisieren, wird AMD die Radeon VII für Endkunden im Funktionsumfang beschneiden: Die Double-Presicion-Geschwindigkeit für wissenschaftliche Berechnungen sinkt und die schnelle Anbindung ans restliche System wird gedrosselt.
Mit der Geforce GTX 1660 Ti plant Nvidia eine Turing-Grafikkarte ohne Raytracing-Kerne. Das Modell scheint als Nachfolger für die Geforce GTX 1060 gedacht zu sein, Interface und Speichermenge sind wohl identisch.
Zenimax plant 2019 mehrere Erweiterungen für The Elder Scrolls Online, die erste heißt Elsweyr. Sie führt Spieler in die gleichnamige Provinz von Tamriel - die Heimat der katzenartigen Khajiit -, wo Drachen auftauchen.
Der Core i9-9990XE soll nicht an Endkunden verkauft werden, stattdessen versteigert ihn Intel in Auktionen an Systemintegratoren. Der Name ist irreführend, Core i9-9940XE wäre sinnvoller gewesen.
Mit dem Grafiktreiber Geforce 417.71 unterstützt Nvidia endlich Adaptive Sync. Mit einer Geforce RTX 2080 und einem Freesync-Display von Samsung klappt das sogenannte G-Sync Compatible fast einwandfrei. Wir können flüssig mit sich an die Bildrate anpassender Frequenz spielen.
Wegen mangelnder Nachfrage stellt Intel den Verkauf von Core i7+ und Core i5+ im Desktop-Segment ein. Die CPUs waren zusammen mit Optane Memory vertrieben worden, einem Beschleuniger für HDDs/SSDs.