ProArt PA90: Asus' Zylinder fährt den Deckel aus

Asus hat die ProArt PA90(öffnet im neuen Fenster) genannte kompakte Workstation vorgestellt, sie soll im ersten Quartal 2019 zu unbekanntem Preis verfügbar sein. Der zylindrisch aufgebaute Rechner erinnert optisch an Corsairs One Pro , mit 365 x 176 x 176 mm hat der ProArt PA90 zudem fast die gleichen Maße – auch der Innenaufbau ist wenig überraschend ähnlich.
Im ProArt PA90 steckt eine Mini-ITX-Platine, auf welcher Asus den achtkernigen Core i9-9900K (Test) oder den Core i7-9700K verbaut. Der Prozessor wird per All-in-One-Wasserkühlung mit Low-Profile-Radiator auf Temperatur gehalten, ihm stehen bis zu 64 GByte DDR4-Arbeitsspeicher in vier SO-DIMM-Bänken zur Seite.

Als Grafikkarte verbaut Asus eine Quadro P4000 oder eine Quadro P2000, beides sind ältere, luftgekühlte Workstation-Modelle auf Basis der Pascal-Architektur. Die P4000 ist mit 1.792 Shader-ALUs langsamer als eine Geforce GTX 1070, die P2000 mit 1.024 Rechenkernen liegt unterhalb einer Geforce GTX 1060. Die Quadros haben den Vorteil zertifizierter Treiber, welche manche professionellen Anwendungen erfordern. Im System ist Platz für zwei M.2-2280-SSDs und ein 2,5-Zoll-Laufwerk.
Um den Radiator des Prozessors und die Abwärme der Grafikkarte aus dem Gehäuse zu befördern, sitzt unter dem Deckel des ProArt PA90 ein absaugender Lüfter. Ein LED-Ring zeigt die Auslastung der CPU an, bei Temperaturen von über 80 Grad öffnet sich die Kappe und lässt mehr als ein Drittel an Luftdurchsatz zu. Die kompakte Workstation hat insgesamt vier USB-3.1-Gen2-Type-A-Ports, zwei Thunderbolt 3, Gigabit-Ethernet und integriertes ac-WLAN uns unbekannter Geschwindigkeit. Das Netzteil ist extern.