World of Warcraft: D3D12-Multithreading erhöht Bildrate

Blizzard hat die Engine von World of Warcraft weiter optimiert und das Multithreading unter Microsofts Direct3D 12 sowie Apples Metal verbessert. Wird die Grafikschnittstelle genutzt, erhöht sich die Leistung deutlich, da das API die Auslastung der CPU-Kerne steigert. Überdies ist D3D12 nun anstatt von D3D11 die voreingestellte Option unter Windows 10.
World of Warcraft unterstützt Direct3D 12 seit Update v8.0 , welcher das MMO auf Battle For Azeroth vorbereitete – die Erweiterung erschien im August 2018. Durch D3D12 stieg die Leistung verglichen mit D3D11 vor allem in den Spieler-Hubs, also großen Städten, stark an. Mit Tides Of Vengeance, also dem Content-Update v8.1.0, wurde das Multithreading überarbeitet, was die Geschwindigkeit weiter erhöht: Laut AMD(öffnet im neuen Fenster) stieg auf einem vierkernigen Ryzen 5 2500X samt einer Geforce GTX 1080 die Bildrate von 43 fps auf 58 fps (+35 Prozent) mit 1080p-Auflösung und Grafikstufe 10 von 10. Tom's Hardware(öffnet im neuen Fenster) konnte selbst in der tendenziell viel eher GPU-limitierten 4K-Auflösung noch einen Zuwachs von 25 Prozent messen und das trotz eines Ryzen 7 2700X mit einer Geforce GTX 1080 Ti.
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Seit Battle For Azeroth erfordert World of Warcraft erstmals eine D3D11- oder Metal-fähige Grafikkarte für Shader Modell 5 und ein 64-Bit-Betriebssystem; genauer mindestens OS X 10.11 oder Windows 7. Blizzard hatte die 64-Bit-Version mit dem Cataclysm-Addon (Patch 4.1 von 2011) parallel zu 32 Bit eingeführt, seitdem konnten Spieler beide Clients verwenden. Ein Vorteil von 64 Bit statt 32 Bit ist die Möglichkeit, mehr RAM zu adressieren, was die Leistung steigern kann. Früher gab es neben D3D11 noch D3D9 für alte Systeme, wobei Direct3D 11 wie der 64-Bit-Client mit der Cataclysm-Erweiterung (Patch 4.3.2 von 2012) eingeführt wurde.